
Ebola-Ausbruch in Kongo und Uganda: mehr als 130 Todesfälle, eine WHO-Notlage, ein Virus ohne Impfstoff. Das ist nicht „Corona 2.0“, aber auch nicht „business as usual“. Dabei wären Erfahrung und Mittel vorhanden, um solche Ausbrüche zu stoppen – wir setzen sie nur nicht ein.
Am 20. Mai 2026 meldet die Neue Zürcher Zeitung aus Nairobi: „Ebola kursiert offenbar schon seit Wochen.“ Kongos Gesundheitsminister Samuel Kamba Mulamba korrigiert die Zahlen am Dienstag auf 513 bestätigte Infektionen und 131 Todesfälle. Bereits am Freitag hatte die WHO eine internationale Gesundheitsnotlage erklärt. Es ist der größte Ebola-Ausbruch seit jenem von 2018 bis 2020, bei dem ebenfalls im Osten von Kongo-Kinshasa 3500 Personen starben.
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