
Das Ranking „Best Countries 2026“ von U.S. News & World Report bewertete Staaten anhand von Regierungsführung, Wirtschaft, Gesundheitssystem, Infrastruktur und Kultur. Spitzenreiter wie die Seychellen, Marokko und Tunesien verfügen über diversifizierte Volkswirtschaften, während Ägypten und Südafrika weiterhin zu den industriellen Schwergewichten des Kontinents zählen.
- Seychellen (Weltrang: 49): Die Wirtschaft wird vor allem durch Luxustourismus, Fischerei und Offshore-Finanzdienstleistungen getragen, was dem Land eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Afrikas verschafft.
- Marokko (Weltrang: 74): Die Wirtschaft basiert auf einer starken Diversifizierung mit Automobilindustrie, Phosphatexporten, Landwirtschaft und Tourismus.
- Tunesien (Weltrang: 77): Getragen von Textilindustrie, Fertigung, Landwirtschaft und exportorientierten Technologiesektoren mit engen Handelsbeziehungen zu Europa.
- Ägypten (Weltrang: 80): Die Wirtschaft stützt sich auf Einnahmen aus dem Suezkanal, Erdgasexporte, Industrie, Landwirtschaft und den historischen Tourismus.
- Südafrika (Weltrang: 81): Unterstützt durch Bergbau, Finanzwesen, Industrie und Tourismus als eine der am stärksten industrialisierten Volkswirtschaften Afrikas.
- Algerien (Weltrang: 87): Stark abhängig von umfangreichen Öl- und Erdgasexporten, die den Großteil der Staatseinnahmen ausmachen.
- Ghana (Weltrang: 90): Die Wirtschaft basiert auf Exporten von Gold, Kakao und Öl sowie einem wachsenden digitalen Banken- und Telekommunikationssektor.
- Kenia (Weltrang: 92): Angetrieben durch Landwirtschaft, Tourismus und Finanzdienstleistungen, wobei Nairobi als führendes Technologie- und Startup-Zentrum gilt.
- Simbabwe (Weltrang: 97): Vor allem geprägt durch den Reichtum an Bodenschätzen; Exporte von Gold, Platin und Lithium tragen zur wirtschaftlichen Erholung bei.
- Nigeria (Weltrang: 98): Die Wirtschaft wird von Öl- und Gasexporten sowie schnell wachsenden Branchen wie Fintech, Telekommunikation und Unterhaltung angetrieben. (Quelle: U.S. News & World Report)