
Die DR Kongo und Uganda bekämpfen einen besonders heftigen Ebola-Ausbruch. Das Virus zirkulierte lange unbemerkt – wohl auch, weil die globale Gesundheits-Infrastruktur unter dem weitgehenden Rückzug der USA leidet.
Seit der Jahrtausendwende hat es fast in jedem Jahr einen neuen Ebola-Ausbruch gegeben – doch die aktuelle Epidemie ist anders. Die meisten Ausbrüche, darunter auch die verheerende Epidemie in Westafrika mit rund 11.000 Toten vor gut zehn Jahren, gehen auf den sogenannten Zaire-Stamm zurück. Gegen ihn gibt es inzwischen einen Impfstoff. Aktuell grassiert jedoch eine seltenere Variante namens Bundibugyo, benannt nach der Region in Uganda, wo sie 2007 erstmals aufgetreten ist. Bislang gibt es weder Impfung noch Medikamente; rund jeder dritte Infizierte verstirbt.
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