Rund 20 Millionen Menschenleben in Afrika durch Masernimpfung gerettet

Rund 20 Millionen Menschenleben in Afrika durch Masernimpfung gerettet
Foto: WHO

Seit 2000 wurden in Afrika durch Impfungen gegen Masern rund 20 Millionen Todesfälle verhindert. Gleichzeitig konnten über 500 Millionen Kinder geschützt werden.

Die Impfprogramme wurden stark ausgebaut: Viele Länder führten eine zweite Impfdosis ein, wodurch die Impfquote deutlich stieg. Insgesamt wurden zusätzlich 622 Millionen Kinder durch Kampagnen erreicht. Dadurch konnten die Masern-Todesfälle halbiert und die Fallzahlen um etwa 40 % gesenkt werden.

Einige Länder erzielten besondere Erfolge: Kap Verde, Mauritius und die Seychellen haben Masern und Röteln sogar vollständig eliminiert.

Auch bei anderen Krankheiten gab es Fortschritte: Impfprogramme schützen heute gegen mehr Krankheiten als früher, und Impfungen retten jährlich Millionen Leben. Neue Impfstoffe, etwa gegen Malaria oder HPV, werden zunehmend eingeführt.

Trotzdem bestehen große Herausforderungen: Die Impfquote ist ungleich verteilt, viele Kinder bleiben ungeimpft. Ursachen sind u. a. schwache Gesundheitssysteme, Bevölkerungswachstum, Krisen und Klimawandel.

Fazit:
Impfungen haben enorme Fortschritte gebracht, aber ohne stärkere Investitionen und bessere Versorgung könnten viele Kinder weiterhin ungeschützt bleiben. (WHO)