
Da sie in Marokko keine Lungentransplantation erhalten konnte, wurde die junge Salma auf Anweisung von Mohammed VI. in das Cochin-Krankenhaus in Paris verlegt. Was als Akt königlicher Fürsorge dargestellt wird, offenbart vor allem die Grenzen des marokkanischen Gesundheitssystems – zu einem Zeitpunkt, an dem die Jugend des Königreichs „Krankenhäuser statt Stadien“ fordert. Zugleich zeigt sich ein politisches Paradox: In den französischen Kliniken, in denen sie behandelt wird, spielen Ärzte mit Ausbildung in Algerien eine zentrale Rolle unter den Medizinern mit Abschlüssen außerhalb der Europäischen Union.
Transplantation für Salma: Marokkos König vertraut eine junge Marokkanerin französischem Krankenhaus an, das von algerischen Ärzten getragen wird weiterlesen