Lesetipp/Die Tagespost: Alle buhlen um Afrika

Lesetipp/Die Tagespost: Alle buhlen um Afrika

Der Westen hat in Afrika an Ansehen verloren. China und Russland profitieren. Ein Blick auf die afrikanische Landkarte genügt, um festzustellen, dass dem Westen der afrikanische Boden unter den Füßen weggezogen wird: Die vorzeitig beendeten UN-Missionen in Mali und dem Kongo, die Raum für eine zunehmende russische Militärpräsenz geschaffen haben, die chinesischen Projekte der neuen Seidenstraße, die den Kontinent vereinnahmen und der Auftritt arabischer Player, denen bereitwillig der rote Teppich ausgerollt wird, befördern ans Tageslicht, was sich über Jahre unbemerkt unter der Oberfläche zusammengebraut hat: das Vertrauen in den Westen ist erodiert.

Die Ampel-Minister versuchen im Schnelldurchlauf nachzuholen, was in Jahrzehnten verpasst wurde: eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu etablieren. Doch die Strategie wird auf dem afrikanischen Kontinent eher mit zynischem Lächeln zur Kenntnis genommen als mit offenen Armen empfangen. Zu durchschaubar ist die westliche Erkenntnis, dass man Afrika zur Regelung der Migration, für die Beschaffung kritischer Rohstoffe und zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels braucht, und nicht China das Feld überlassen möchte.

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