Schlagwort-Archive: Ärzte ohne Grenzen

Zentralafrikanische Republik: Untersuchung von Ärzte ohne Grenzen zeigt Versagen der UN-Friedensmission MINUSCA in Batangafo

Zentralafrikanische Republik: Untersuchung von Ärzte ohne Grenzen zeigt Versagen der UN-Friedensmission MINUSCA in BatangafoSeit sechs Jahren leiden die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik an den anhaltenden gewaltsamen Auseinandersetzungen im Land. Welche schrecklichen Folgen diese für die Zivilbevölkerung haben, zeigt eine Untersuchung von Ärzte ohne Grenzen. Sie beschäftigt sich mit den gezielten Angriffen auf Zivilisten im November 2018 in der Stadt Batangafo im Norden des Landes und mit dem Versagen der dort eingesetzten UN-Friedenstruppen. Zentralafrikanische Republik: Untersuchung von Ärzte ohne Grenzen zeigt Versagen der UN-Friedensmission MINUSCA in Batangafo weiterlesen

Mittelmeer: 250 Menschen in überfüllte Internierungslager in Libyen zurückgebracht

Mittelmeer: 250 Menschen in überfüllte Internierungslager in Libyen zurückgebrachtSchutzsuchende leiden unter Unterernährung, Krankheiten und Gewalt: In den vergangenen beiden Tagen wurden 250 Flüchtlinge und Migranten völkerrechtswidrig vom Mittelmeer nach Libyen zurückgebracht und in überfüllte Internierungslager in den Städten Misrata und Khoms gesperrt. Ein Team von Ärzte ohne Grenzen überwies am Montag in Khoms zehn Menschen nach ihrer Rückführung wegen akuter Gesundheitsprobleme in ein Krankenhaus. Trotzdem starb ein 15 Jahre alter Junge wenig später in der Klinik. Die EU unterstützt mit der Finanzierung der libyschen Küstenwache und der Behinderung von Rettungsschiffen die systematischen Rückführungen von auf dem Mittelmeer aufgegriffenen Schutzsuchenden in das Konfliktgebiet nach Libyen. Mittelmeer: 250 Menschen in überfüllte Internierungslager in Libyen zurückgebracht weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen setzt Seenotrettung im Mittelmeer fort – Verhaltenskodex für NGOs schränkt Hilfskapazitäten weiter ein

 

Ärzte ohne Grenzen setzt Seenotrettung im Mittelmeer fort - Verhaltenskodex für NGOs schränkt Hilfskapazitäten weiter einÄrzte ohne Grenzen wird die Seenotrettung im Mittelmeer fortsetzen. „Wir werden weiter Such- und Rettungseinsätze unter der Koordination der Leitstelle für Seenotrettung in Rom (MRCC) und in Übereinstimmung mit allen relevanten internationalen Gesetzen sowie dem Seerecht durchführen”, sagt Florian Westphal, Geschäftsführer der deutschen Sektion des internationalen Netzwerkes. Am Montag hatte die Hilfsorganisation das italienische Innenministerium formal darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie den Verhaltenskodex für NGOs auf dem Mittelmeer nicht unterzeichnen wird. Hauptgrund für diese Entscheidung ist, dass der Kodex die ohnehin unzureichenden Hilfskapazitäten weiter einschränkt. Der Entscheidung waren mehrere Gespräche zwischen Ärzte ohne Grenzen und dem Innenministerium vorausgegangen. Ärzte ohne Grenzen setzt Seenotrettung im Mittelmeer fort – Verhaltenskodex für NGOs schränkt Hilfskapazitäten weiter ein weiterlesen

Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz

Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt NothilfeeinsatzBerlin, 15. Mai 2017. Nach der Bestätigung eines Ebola-Falls in der Demokratischen Republik Kongo hat Ärzte ohne Grenzen ein Team in die betroffene Region entsendet. Die 14 Projektmitarbeiter werden sich in Likati im Norden des Landes ein Bild von der Lage machen und wenn erforderlich ein Ebola-Behandlungszentrum errichten. Zudem werden von der Hauptstadt Kinshasa aus für den Noteinsatz 15 Tonnen medizinische und logistische Materialien per Frachtflugzeug vor Ort gebracht.   Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz weiterlesen

Nigeria: „Es gibt dramatische Lücken in der Gesundheitsversorgung“ – Interview

msfInterview zur Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in den abgelegenen Gebieten des Bundesstaats Borno in Nigeria: Der Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias ist Hauptschauplatz des Konfliktes zwischen Boko Haram und der Regierungsarmee. Viele Regionen sind dort aufgrund der heiklen Sicherheitslage unzugänglich. Allein im Nordosten wurden 1,8 Millionen vertrieben. Mehr als die Hälfte von ihnen hält sich in Maiduguri, der Hauptstadt von Borno, auf. Insgesamt mussten mehr als 2,6 Millionen Menschen fliehen. Vier Länder, die an den Tschadsee angrenzen, sind von den Folgen des Konflikts betroffen. Nigeria: „Es gibt dramatische Lücken in der Gesundheitsversorgung“ – Interview weiterlesen

Südsudan: Nach Kämpfen in Juba hilft Ärzte ohne Grenzen mit mobilen Kliniken

JubaNach den jüngsten Kämpfen in Juba haben Teams von Ärzte ohne Grenzen begonnen, auf den Bedarf an Hilfe zu reagieren, und unter anderem mobile Kliniken gestartet. Die Teams suchen zudem nach Wegen, mehr Hilfe leisten zu können. 6.000 Menschen sind seit Ausbruch der Gewalt am vergangenen Freitag in die UN-Schutzzone in Bentiu geflohen. Ärzte ohne Grenzen ist ebenfalls sehr besorgt über erneut ausgebrochene Kämpfe in Wau und Leer.  Südsudan: Nach Kämpfen in Juba hilft Ärzte ohne Grenzen mit mobilen Kliniken weiterlesen

MSF zu Gelbfieber in Angola/DR Kongo und burundischen Flüchtlingen in Tansania

MSF-BurundiDie Gelbfieber-Epidemie in Angola mit bislang 298 Todesopfern in Angola hat sich auf die Demokratische Republik Konko ausgeweitet, wo inzwischen 48 Krankheitsfälle bestätigt wurden. Ärzte ohne Grenzen impft deshalb die gesamte Bevölkerung (350.000 Personen) der kongolesischen Grenzstadt Matadi gegen die Krankheit. Das ist Teil einer großen Impfkampagne der kongolesischen Gesundheitsbehörden für insgesamt zwei Millionen Menschen in Teilen der Hauptstadt Kinshasa und in der Provinz Niederkongo (Kongo Central).  MSF zu Gelbfieber in Angola/DR Kongo und burundischen Flüchtlingen in Tansania weiterlesen