Archiv der Kategorie: Allgemein

Gabun: Influencer fordert umgerechnet fast 10 Mio. Euro, um kompromittierende Videos des Präsidenten nicht zu veröffentlichen

Gabun: Influencer fordert umgerechnet fast 10 Mio. Euro, um kompromittierende Videos des Präsidenten nicht zu veröffentlichen
Foto: Présidence de la République

Der Influencer Nazih Marwan Al-Azzi, in den sozialen Medien bekannt als Nazih, wurde im Libanon festgenommen. Der 25-jährige Gabuner libanesischer Herkunft hatte für Aufsehen gesorgt, nachdem er behauptet hatte, im Besitz von Videos und Audioaufnahmen zu sein, die den gabunischen Präsidenten Brice Clotaire Oligui Nguema (Foto) belasten würden. Diese Aufnahmen könnten nach seinen Angaben die politische Stabilität Gabuns ins Wanken bringen. Um sie nicht zu veröffentlichen, forderte er von den Behörden in Libreville sechs Milliarden CFA-Francs (etwa neun Millionen Euro), berichtet RFI.

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Südafrika: Über 9.000 afrikanische Migranten ohne Papiere innerhalb von drei Monaten abgeschoben

Südafrika: Über 9.000 afrikanische Migranten ohne Papiere innerhalb von drei Monaten abgeschoben
Symbolbild

Angesichts eines anhaltenden Migrationsdrucks haben die südafrikanischen Behörden ihre Grenzkontrollen verschärft. Zwischen April und Juni 2025 wurden fast 10.000 Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis festgenommen und abgeschoben, erklärte Michael Masiapato, Leiter der südafrikanischen Grenzkontrollbehörde, bei einer Lagebesprechung.

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Lesetipp/ND: Sudanesen in Kenia – Deutschland bricht Versprechen

Lesetipp/ND: Sudanesen in Kenia - Deutschland bricht Versprechen

Nach plötzlich abgesagtem Flug nach Deutschland: Petition fordert Einhaltung der Verpflichtungen aus EU-Resettlement-Programm. Sudanesische Geflüchtete im Südsudan – insgesamt hat der anhaltende Krieg im Sudan 14 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. 183 von ihnen wurde nun die zugesagte Aufnahme in Deutschland bis auf Weiteres verweigert.

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Marokko: Trump bekräftigt gegenüber König Mohammed VI. die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara

Marokko: Trump bekräftigt gegenüber König Mohammed VI. die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara
Bild KI-generiert

In einer Botschaft anlässlich des marokkanischen Thronfestes hat US-Präsident Trump erneut die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Westsahara durch die USA bekräftigt. Er unterstrich dabei die Unterstützung der Vereinigten Staaten für den marokkanischen Autonomieplan als „einzige Grundlage für eine gerechte und dauerhafte Lösung dieses Konflikts“, berichtet Le Matin.

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Video: PETA-Untersuchung deckt schockierenden Missbrauch von Kamelen im marokkanischen Tourismus auf

Video: PETA-Untersuchung deckt schockierenden Missbrauch von Kamelen im marokkanischen Tourismus auf

Eine neue Untersuchung von PETA über die Tourismusindustrie in Marokko zeigt: Kamele, die für Touristenreiten eingesetzt werden, werden brutal geschlagen, bei Wind und Wetter ungeschützt angebunden und geschlachtet, sobald sie keinen Profit mehr bringen.

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Südafrika: Henry, Krokodil-Opa mit 10.000 Nachkommen, feiert seinen 124. (oder so …) Geburtstag

Südafrika: Henry,  Krokodil-Opa mit 10.000 Nachkommen, feiert seinen 124. (oder so …) Geburtstag
Symbolbild

Ein bemerkenswert altes Krokodil lebt im Crocworld Conservation Centre in Scottburgh, Südafrika: Henry, wie das Tier genannt wird, soll stolze 124 Jahre alt sein. Ob es nun 100, 130 oder tatsächlich 124 Jahre sind – „Er ist eindeutig alt“, erklärte Steven Austad, ein Biologe, der das Altern von Tieren an der Universität von Alabama erforscht, gegenüber Live Science. Experten gehen davon aus, dass Henry im Dezember 1900 im Okavango-Delta in Botswana geboren wurde, wo er die ersten 80 Jahre seines Lebens verbrachte.

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Tarifschock: Lesotho, schwer getroffen von der US-Zollpolitik, kämpft ums Überleben

Tarifschock: Lesotho, schwer getroffen von der US-Zollpolitik, kämpft ums Überleben

Lesotho, das kleine Bergland im südlichen Afrika, hat gerade einen Hoffnungsschimmer erhalten: Die USA haben den Strafzoll von 50 % auf 15 % gesenkt. Doch der Schaden ist längst angerichtet. Fabriken wurden geschlossen. Arbeitsplätze sind verschwunden. Die Wirtschaft des Landes befindet sich im freien Fall.

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Namibia/Völkermord: „Längst überfällig“ – Kein Campingplatz mehr auf ehemaliger Todesinsel

Namibia/Völkermord: „Längst überfällig“ – Kein Campingplatz mehr auf ehemaliger Todesinsel
Ein Camper steht auf Shark Island vor dem Gedenkstein an den Völkermord an den Ovaherero und Nama. Foto: Sarah Neumeyer/GfbV

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die wichtige, aber längst überfällige Ankündigung von Namibia Wildlife Resorts (NWR), sich schrittweise von allen touristischen und betrieblichen Aktivitäten auf Shark Island in ǃNamiǂNûs/Lüderitz zurückzuziehen. Auf Shark Island befand sich von 1905 bis 1907 ein Konzentrationslager der deutschen Kolonialmacht, in dem Tausende Ovaherero und Nama interniert, gefoltert und ermordet wurden.

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Lesetipp/ntv: „Ideologie existiert noch“ – Kenias Hungersekte macht weiter – neue Massengräber entdeckt

Lesetipp/ntv: "Ideologie existiert noch" - Kenias Hungersekte macht weiter - neue Massengräber entdeckt
Symbolbild

Über 450 Menschen, darunter viele Kinder, mussten sich in Kenia 2023 zu Tode fasten. Der Sektenführer steht vor Gericht. Doch nun werden erneut frische Massengräber mit ausgehungerten Kinderleichen entdeckt. Der Hungerkult lebt weiter.

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Lesetipp/tagesschau.de: TikTok – Wie mit KI-Videos Rassismus verbreitet wird

Lesetipp/tagesschau.de: TikTok - Wie mit KI-Videos Rassismus verbreitet wird
Symbolbild

TikTok wird mit KI-generierten Videos überschwemmt: In vermeintlichen Straßenumfragen werden Schwarze und Migranten als Kriminelle dargestellt. Das erreicht teils Millionen Menschen. Schockierende Beispiele: Ein Video aus der Vorstadtidylle: Ein schwarzer Mann sitzt auf einer Bank im Park und genießt eine Tafel Schokolade. Ein Polizist kommt zu ihm und sagt lachend: „Vorsichtig! Nicht, dass du in deinen Finger beißt.“

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Lesetipp/Junge Welt: US-Regierung will Profite in Westsahara subventionieren

Lesetipp/Junge Welt: US-Regierung will Profite in Westsahara subventionieren

Die US-Regierung plant anscheinend, Investitionen von US-Firmen in die von Marokko besetzte Westsahara zu unterstützen. Das berichtete die Nachrichtenseite Africa Intelligence am Donnerstagabend. Demnach wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump kommerzielle Projekte US-amerikanischer Unternehmen in der Region durch die International Development Finance Corporation finanziell fördern.

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