Schlagwort-Archive: Sudan

Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht

Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht
Die Investitionen müssen der Bevölkerung zugute kommen. © amarhreib/Pixabay

Der Sudan wird am 17. Mai bei einer hochrangigen Konferenz in Paris, die von Präsident Emmanuel Macron zur Unterstützung des noch jungen demokratischen Übergangs im Land veranstaltet wird, im internationalen Rampenlicht stehen. Dieser wichtige Moment soll die Wiedereingliederung des Sudan in die internationale Gemeinschaft signalisieren, nachdem er 2020 von der US-Liste der „State Sponsors of Terrorism“ (SST) gestrichen wurde. Es ist auch eine Gelegenheit für das Land, sich neu zu profilieren und der Welt zu sagen, dass man offen für Geschäfte ist. Paris, 17. Mai 2021: Sudan im Rampenlicht weiterlesen

Sudan: Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gestohlen – Schwangere am Straßenrand zurückgelassen

Sudan: Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gestohlen – Schwangere am Straßenrand zurückgelassenEin Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen, in der Region Darfur im Sudan im Einsatz, der gerade eine Schwangere zur Notfallbehandlung in eine Klinik brachte, wurde gestohlen. Der eindeutig gekennzeichnete Einsatzwagen befand sich gerade auf dem Weg von der Stadt Rokero in die Klinik in Al-Fascher. Den vier Insassen wurden ihre Habseligkeiten gestohlen, sie selbst wurden in einem abgelegenen Ort am Straßenrand zurückgelassen. Nachdem die Patientin, ihre Begleitperson, die Hebamme und der Fahrer gefunden worden waren, konnte die Schwangere schließlich in der Klinik behandelt werden. Sudan: Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gestohlen – Schwangere am Straßenrand zurückgelassen weiterlesen

Transparency Corruption Perception Index 2021: Afrika mal wieder Schlusslicht

Transparency Corruption Perception Index 2021: Afrika mal wieder SchlusslichtDie Antikorruptionsorganisation Transparency International hat den Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) veröffentlicht. Dänemark und Neuseeland belegen auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) mit 88 Punkten den ersten Platz, Südsudan, Somalia und Syrien rangieren als fragile Staaten wie im vergangenen Jahr auf den unteren Plätzen. Weltweit erreichen mehr als zwei Drittel aller Länder eine Punktzahl von unter 50 Punkten, der Durchschnitt liegt bei nur 43 Punkten. Deutschland erreicht wie im vergangenen Jahr 80 Punkte und rangiert auf dem 9. Platz von 180. Transparency Corruption Perception Index 2021: Afrika mal wieder Schlusslicht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 51: Im Zeichen der Diplomatie

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 51: Im Zeichen der DiplomatieSomalia bricht diplomatische Beziehungen zu Kenia ab: Am Montag verkündete der somalische Informationsminister Osman Dube den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit dem Nachbarland Kenia und teilte mit, das kenianische diplomatisches Personal habe nun eine Woche Zeit, um das Land zu verlassen. Parallel dazu werden somalische Staatsbedienstete aus Kenia abgezogen. Dube warf der kenianischen Regierung vor, sich wiederholt in die inneren Angelegenheiten Somalias einzumischen und die beiden Länder zu entzweien. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 51: Im Zeichen der Diplomatie weiterlesen

Save the Children warnt vor Gefahren für unbegleitete äthiopische Kinder im Sudan

Save the Children warnt vor Gefahren für unbegleitete äthiopische Kinder im Sudan
© Save the Children

Save the Children sorgt sich um die Sicherheit von äthiopischen Kindern, die ohne die Begleitung vertrauter Erwachsener in den Sudan geflohen sind. Die Kinderrechtsorganisation geht davon aus, dass hunderte Kinder aus Äthiopien ohne ihre Eltern oder andere Betreuungspersonen im Nachbarland angekommen sind. Diese Minderjährigen sind einer erhöhten Gefahr von Missbrauch ausgesetzt. Save the Children fordert die rasche Vereinigung der Kinder mit ihren Familien und unterstützt entsprechende Bemühungen mit eigenem Personal vor Ort. Save the Children warnt vor Gefahren für unbegleitete äthiopische Kinder im Sudan weiterlesen

Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete

Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete
© IRC

Die äthiopische Regierung von Friedensnobelpreisträger (!) Abiy geht mit Gewalt gegen Abtrünnige in der Region Tigray vor. Nach offiziellen Angaben wurden 500 „Extremisten“ getötet. Zugleich sind Zehntausende Menschen auf der Flucht.Experten warnen, dass bis zu 100.000 Menschen versuchen könnten, über die Grenze in den Sudan zu fliehen. Dort leben bereits fast eine Million Geflüchtete. Das Nachbarland ist damit an seiner Belastungsgrenze. Überschwemmungen, eine Heuschreckenplage, eine schlechte wirtschaftliche Lage sowie die COVID-19-Pandemie haben dazu geführt, dass 9,3 Millionen Menschen in Sudan humanitäre Hilfe benötigen.International Rescue Committee (IRC) ist äußerst besorgt über die Auswirkungen der weiter eskalierenden Gewalt in Tigray, Äthiopien. Mehr als zwei Millionen Menschen sind dort auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter etwa 96.000 Geflüchtete und rund 100.000 Binnenvertriebene. Äthiopien: Gewalteskalation in Tigray bedroht humanitäre Hilfe für 96.000 Geflüchtete weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Chance auf Neuanfang

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Chance auf NeuanfangFriedensschluss im Sudan: Am Montag unterzeichneten die Übergangsregierung Sudans und die Sudanesische Revolutionäre Front (SRF) – eine Koalition mehrerer Rebellengruppen – ein Friedensabkommen. Die Einigung soll den Bürgerkrieg in den südlichen Gliedstaaten Süd-Kordofan, Blue Nile und im Darfur-Gebiet beenden. 17 Jahre lang kämpften die Rebellen dort gegen die Benachteiligung nicht-arabischer Völker. Der sogenannte Darfur-Konflikt forderte laut Angaben der UN bereits 300.000 Todesopfer und zwang Millionen Menschen zur Flucht. Die Friedenszeremonie fand in Juba, der Hauptstadt des Südsudans, statt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Chance auf Neuanfang weiterlesen