Schlagwortarchiv: Namibia

Lesetipp/MDR: CO₂-Zertifikatehandel – Warum ein Startup aus Sachsen für den Klimaschutz in Afrika Holz vergräbt

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Holz vergraben, das Klima schützen, Geld verdienen. Das versuchen zwei Sachsen in Namibia. Der Plan: Kohlenstoff langfristig einlagern. Greenwashing oder eine echte Lösung im Kampf gegen den Klimawandel?

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Südafrika gibt Namibia mehr als 80 sterbliche Überreste aus der Apartheid- und Kolonialzeit zurück

Südafrika hat Namibia die sterblichen Überreste von mehr als 80 Menschen zurückgegeben, die während der Apartheid und der Kolonialzeit ums Leben gekommen waren. Am Mittwoch, dem 19. August 2026, fand in Kapstadt eine Zeremonie statt, bevor die sterblichen Überreste in ihre Heimat zurückgebracht wurden. Die Rückführung erfolgte auf Wunsch Namibias. Die Regierung in Windhoek setzt sich seit vielen Jahren weltweit für derartige Rückgaben ein. Zugleich ist die Aktion Teil des kürzlich von Südafrika eingeleiteten Programms für wiedergutmachende Gerechtigkeit, berichtet RFI.

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Adolf (ex-Hitler) Uunona mit 85 % der Stimmen wiedergewählt: der paradoxe Triumph eines Anti-Apartheid-Aktivisten aus Namibia

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Adolf Hitler Uunona hat soeben seine fünfte Wahl in Folge im Wahlkreis Ompundja gewonnen und damit ein einzigartiges politisches Phänomen bestätigt: In Namibia verkörpert ein Mann, der den Namen des größten Verbrechers des 20. Jahrhunderts trägt, paradoxerweise die demokratische Reife und die historische Überwindungsfähigkeit einer Nation, die vom deutschen Kolonialismus geprägt ist.

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RWE zieht sich aus Namibias 10-Milliarden-Dollar-Wasserstoffprojekt zurück

Der deutsche Energiekonzern RWE hat sich aus dem 10 Milliarden Dollar schweren Hyphen-Projekt für grünes Ammoniak in Namibia zurückgezogen – ein Rückschlag für die Ambitionen des südafrikanischen Landes, zu einem führenden Wasserstoff-Hub zu werden. Der Rückzug zeigt, dass manche Unternehmen ihre kostspieligen Wetten auf neue Technologien überdenken.

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Lesetipp/Spiegel: mit Lied über Intimbereich – Afrikanische Lehrerin wird über Nacht zur TikTok-Sensation

Symbolbikd

Gelda Waterboer aus Namibia postete ein Video, in dem sie ihrer Klasse ein Lied über Intimbereiche vorsingt und zeigt, wo andere Menschen sie nicht berühren dürfen. Der Clip erzielte in etwas mehr als einer Woche 92 Millionen Aufrufe.

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Namibia/Völkermord: „Längst überfällig“ – Kein Campingplatz mehr auf ehemaliger Todesinsel

Ein Camper steht auf Shark Island vor dem Gedenkstein an den Völkermord an den Ovaherero und Nama. Foto: Sarah Neumeyer/GfbV

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die wichtige, aber längst überfällige Ankündigung von Namibia Wildlife Resorts (NWR), sich schrittweise von allen touristischen und betrieblichen Aktivitäten auf Shark Island in ǃNamiǂNûs/Lüderitz zurückzuziehen. Auf Shark Island befand sich von 1905 bis 1907 ein Konzentrationslager der deutschen Kolonialmacht, in dem Tausende Ovaherero und Nama interniert, gefoltert und ermordet wurden.

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Skandal in Namibia: Minister nach Vergewaltigungsvorwürfen entlassen

Kaum zwei Monate nach ihrer Amtseinführung sieht sich die namibische Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah mit einem schweren Skandal konfrontiert: Ihr Landwirtschaftsminister Mac-Albert Hengari wurde entlassen, nachdem ihm Vergewaltigung und Entführung vorgeworfen wurden. Dieser politische Rückschlag offenbart die anhaltenden Herausforderungen im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Namibia und gefährdet das Erneuerungsversprechen der neuen Staatschefin.

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Namibia vereidigt erste Präsidentin – Hoffnung auf Ölboom

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Nandi-Ndaitwah (72) ist als erste Präsidentin Namibias vereidigt worden. Das südwestafrikanische Land steht am Beginn eines potenziellen Öl- und Gasbooms. Mit ihrer Vereidigung gehört Nandi-Ndaitwah zu den wenigen Frauen an der Spitze eines afrikanischen Staates. Sie folgt auf Nangolo Mbumba, der das Amt nach dem Tod von Präsident Hage Geingob im vergangenen Jahr übernommen hatte.

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Namibia: Grüner Kolonialismus gefährdet Landrechte der Nama

Anlässlich des 35. Unabhängigkeitstages Namibias am 21. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die anhaltenden Abhängigkeiten des Landes von ausländischen Akteuren aufmerksam und fordert von Deutschland einen größeren Einsatz zur Beseitigung kolonialer Strukturen.

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Dokutipp/arte: Operation Afrika – Die Jagd nach den Rohstoffen der Zukunft

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Zwischen namibischer Wüste und kongolesischem Dschungel: Die Doku zeigt den globalen Wettlauf um die begehrten Rohstoffe Afrikas und legt dabei auch die schmutzigen Seiten der Jagd auf saubere Energieträger offen. Sind die Rohstoff-Interessen Europas meist wichtiger als die Rechte der lokalen Bevölkerung?

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Berlin: Gedenkstelen zur Erinnerung an die „menschenunwürdigen Völkerschauen“ im Treptower Park im Jahr 1896

Erinnerungskultur ist Zukunftsarbeit! Am 5. März wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Auftaktveranstaltung zur Schaffung eines Erinnerungsortes am Karpfenteich im Berliner Treptower Park.

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Namibias Präsident Dr. Nangolo Mbumba zum Tode von Ex-Präsident Sam Nujoma

Foto: Presidency of Namibia

„Die Fundamente der Republik Namibia sind erschüttert. In den vergangenen drei Wochen befand sich der Gründungspräsident der Republik Namibia und Vater der Nation im Krankenhaus, wo er aufgrund gesundheitlicher Beschwerden medizinisch behandelt und beobachtet wurde. Leider konnte sich der tapferste Sohn unseres Landes dieses Mal nicht von seiner Krankheit erholen“, schreibt Mbumba auf facebook.

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Namibia – Eine Konfrontation der Deutschen – Kolonialverbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

Filmvorführung und Gespräch in Berlin: Das grausame koloniale Erbe, das Deutschland, Namibia und die Völker der OvaHerero und Nama miteinander verbindet, ist wenig beachtet, schreibt Veranstalter medico international. Die Filmproduktionen von Forensis/Forensic Architecture erzählen dessen andauernde Geschichte im Film German Colonial Genocide in Namibia: Shark Island.

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Namibischer Präsident bei Steinmeier (8.10.): „Neues Kapitel“ in der Aufarbeitung des Genozids an den Ovaherero und Nama gefordert

Anlässlich des Deutschlandbesuchs des namibischen Präsidenten Nangolo Mbumba appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hinsichtlich der Aufarbeitung des Genozids an den Ovaherero und Nama (1904 – 1908), „ein neues Kapitel aufzuschlagen“. „Die rechtliche Aufarbeitung des Genozids in Namibia stagniert. Das deutsch-namibische Versöhnungsabkommen ist fast drei Jahre nach seinem Zustandekommen noch immer nicht in Kraft“, kritisiert Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.

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