Russland nutzt die Verbitterung der Afrikaner mit der langjährigen politischen und wirtschaftlichen Dominanz des Westens und stärkt seinen Einfluss in Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union. Man hat so ziemlich alles im Angebot außer moralischen Belehrungen.
In Sierra Leone zeigt sich wie unter dem Brennglas, welche Folgen Chinas wachsender Einfluss in Afrika hat. Eine Reise durch ein Land, dessen Bevölkerung kaum vom eigenen Rohstoffreichtum profitiert.
Russische Söldner in Afrika – das war lange eine Erfolgsgeschichte. Doch zuletzt hat sich der Druck auf sie erhöht. Ein neuer Bericht gibt Empfehlungen, was gegen den russischen Einfluss getan werden kann.
Inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Putin längst einen anderen Kontinent fest im Blick: Afrika. Es geht um Rohstoffe, Rüstungsdeals, internationale Anerkennung – und darum, den Westen zurückzudrängen. Wie geht Russland dabei vor? Welche Rolle spielen Söldner? Und: geht diese Strategie auf?
Wie in Subsahara-Afrika ist auch im nördlichen Teil Afrikas zu beobachten, dass der westliche Einfluss gegenüber dem russischen an Boden verliert. Dies ist ein vorherrschender Trend auf dem gesamten Kontinent, der auf einige Schlüsselfaktoren zurückzuführen ist, darunter die Integration einiger afrikanischer Länder in die BRICS-Gruppe von Nationen.
Berlin: (hib/HAU) Bei einer öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses zum Thema „Der Einsatz von privaten Sicherheits- und Militärdienstleistern in bewaffneten Konflikten“ am Montag haben die geladenen Sachverständigen deutlich gemacht, dass insbesondere die russische Firma Wagner kein rein privates Militärunternehmen ist, sondern „einen klaren Kampfauftrag durch den russischen Staat“ hat, wie Susanne Conrad, Referentin für Recht und Sicherheit in der Abteilung Subsahara-Afrika bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, sagte.
Russland versucht, seinen Einfluss in Afrika auszuweiten, angefangen mit Libyen, unter der Führung von General Andrej Awrianow, der die Leitung des Wagner-Konzerns übernommen hat. Wie wirkt sich dies auf die politischen und sicherheitspolitischen Krisen des Landes aus?