Schlagwort-Archive: Seenotrettung

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf SeeItalienische Behörden fordern präventive Beschlagnahmung der Aquarius. SOS MEDITERRANEE unterstützt seinen Kooperationspartner Ärzte ohne Grenzen (MSF) ausdrücklich dabei, gegen die Anordnung zur präventiven Beschlagnahme der Aquarius durch die italienischen Justizbehörden Einspruch einzulegen. Der Vorwurf lautet, Ärzte ohne Grenzen habe illegal von der nicht klassifizierten Entsorgung von Bordabfällen profitiert. Die italienischen Justizbehörden fordern daraufhin die präventive Beschlagnahme der Aquarius.

SOS MEDITERRANEE weist jegliche Vorwürfe zurück, an illegalen Aktivitäten beteiligt zu sein. Die Aquarius hat stets alle Standardverfahren eingehalten. Die zuständigen Behörden haben die Verfahren seit Beginn der Such- und Rettungseinsätze 2016 nie in Frage gestellt oder beanstandet. Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See weiterlesen

Nach Beschlagnahmung der Open Arms –  Aquarius ist das einzige verfügbare zivile Rettungsschiff im Mittelmeer

Nach Beschlagnahmung der Open Arms -  Aquarius ist das einzige verfügbare zivile Rettungsschiff im MittelmeerNach der Beschlagnahmung des Rettungsschiffes von ProActiva Open Arms durch italienische Behörden in Pozzallo ist die Aquarius, die gemeinsam von SOS MEDITERRANEE und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird, das derzeit einzig operierende Rettungsschiff vor der libyschen Küste. Hierdurch wurde die ohnehin schon unzureichende Verfügbarkeit von Rettungskapazitäten auf der tödlichsten Migrationsroute der Welt noch einmal verringert. Nach Beschlagnahmung der Open Arms –  Aquarius ist das einzige verfügbare zivile Rettungsschiff im Mittelmeer weiterlesen

Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik

 

Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in FlüchtlingspolitikMit einer gemeinsamen Erklärung wendet sich eine Reihe deutscher Seenotrettungsorganisationen während der Sondierungsgespräche an die künftige Bundesregierung. Darin fordern Jugend Rettet, Mission Lifeline, Sea Watch und SOS MEDITERRANEE ein staatlich organisiertes, ziviles Seenotrettungsprogramm auf dem Mittelmeer, das Ende der Unterstützung der libyschen Küstenwache durch die EU, sichere und reguläre Einreisewege nach Europa, sowie mehr Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik weiterlesen

SOS MEDITERRANEE: acht Leichen aus Schlauchboot geborgen – 272 Menschen gerettet

SOS MEDITERRANEE: acht Leichen aus Schlauchboot geborgen – 272 Menschen gerettetDas Drama im Mittelmeer findet kein Ende. Die europäische Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE befindet sich seit Dienstagnachmittag im Dauereinsatz und hat zwischenzeitlich 272 Menschen und 8 Tote an Bord genommen. Einer der Geretteten musste mit schweren Schussverletzungen notevakuiert werden. SOS MEDITERRANEE: acht Leichen aus Schlauchboot geborgen – 272 Menschen gerettet weiterlesen

Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin MerkelDie Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und SOS Méditerranée haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zu einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung im Mittelmeer aufgefordert. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat müsse für genug staatliche Rettungsschiffe sorgen, sichere und legale Fluchtwege schaffen und den zunehmenden verbalen Angriffen auf Seenotretter entgegentreten. Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel weiterlesen

Lagezentrum für Marine in Libyen: Mörderische Zweckentfremdung von EU-Entwicklungshilfe

hunko-utehaupts„Die EU-Kommission zahlt eine Million Euro aus dem Entwicklungshilfe-Instrument an die libysche Küstenwache. Die Truppe soll Geflüchtete außerhalb der libyschen Hoheitsgewässer aufbringen und zur Umkehr zwingen. Hier zeigt sich die mörderische EU-Migrationspolitik, denn die Küstenwache ist für Folter, Misshandlungen und Schüsse auf Rettungsorganisationen bekannt“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko.   Lagezentrum für Marine in Libyen: Mörderische Zweckentfremdung von EU-Entwicklungshilfe weiterlesen

SOS MEDITERRANEE sechs Monate im Mittelmeer im Einsatz – über 5.600 Menschen gerettet

sos mediterranneeVor sechs Monaten hat SOS MEDITERRANEE seinen Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer aufgenommen. Seit dem 27. Februar 2016 hat die europäische, zivilgesellschaftliche Organisation in insgesamt 25 Einsätzen mehr als 5.600 Menschen vor dem Ertrinken gerettet und an Bord versorgt. SOS MEDITERRANEE sechs Monate im Mittelmeer im Einsatz – über 5.600 Menschen gerettet weiterlesen

Kriegsschiffe der EU vor Libyen? Lieber Seenotrettung statt Brandbeschleuniger

Migrantenboot Libyen„Das geplante Eindringen der EU-Militärmission EUNAVFOR MED auf libysche Hoheitsgewässer ist brandgefährlich. Die Kriegsschiffe in Sichtweite der Küste würden von der Bevölkerung als Provokation empfunden. Wenn sich nun wie geplant auch die NATO einmischt, werden unangenehme Erinnerungen an die Luftangriffe von 2011 wach. Erst dadurch wurde Libyen ins totale Chaos gestürzt“, erklärt der europapolitische Sprecher der Bundesfraktion DIE LINKE, Andrej Hunko.   Kriegsschiffe der EU vor Libyen? Lieber Seenotrettung statt Brandbeschleuniger weiterlesen