Schlagwort-Archiv: Seenotrettung

„Humanitärer Skandal“: ASB sichert SOS Humanity Solidarität zu

"Humanitärer Skandal": ASB sichert SOS Humanity Solidarität zu
Foto: SOS Humanity

Bei seinem Besuch bei SOS Humanity im sizilianischen Syrakus kritisiert der ASB-Vorsitzende Knut Fleckenstein die Bundesregierung für die Budgetkürzung in der Humanitären Hilfe: „Diese kurzsichtige Politik wird verheerende Folgen haben.“ Der zivilen Seenotrettungsorganisation sagt er weiterhin die volle Solidarität des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland zu.

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Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Nach der Rettung von 44 Menschen, die auf der verlassenen Ölplattform Didon im Mittelmeer gestrandet waren, wird das Rettungsschiff „Aurora“ von Sea-Watch von den italienischen Behörden in Lampedusa für 45 Tage festgesetzt und mit einer Geldstrafe von 7.500 € belegt. Die Festsetzung stützt sich auf das sogenannte Piantedosi-Gesetz und die Weigerung von Sea-Watch, mit den libyschen Seebehörden zu kommunizieren. Ein aktueller UN-Bericht hat bestätigt, dass diese Teil eines Systems von Verschleppungen, sexualisierter Gewalt und Folter gegen Schutzsuchende, darunter auch Kinder, sind, das von europäischen Akteuren wie Frontex ermöglicht wird. Darüber hinaus hat die Organisation Sea-Watch nun Strafanzeige gegen die sogenannte libysche Küstenwache gestellt, als Reaktion deren Schüsse auf das Rettungsschiff Sea-Watch 5 im vergangenen Jahr.

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SOS Humanity: „Kein einziges Wort im Koalitionsvertrag zur Seenotrettung“ – Neue Bundesregierung muss Verantwortung übernehmen!

SOS Humanity: „Kein einziges Wort im Koalitionsvertrag zur Seenotrettung“ – Neue Bundesregierung muss Verantwortung übernehmen!

SOS Humanity fordert die Übernahme der Rettungsverantwortung im zentralen Mittelmeer durch die EU und ihre Mitgliedstaaten seit Gründung der Seenotrettungsorganisation im Jahr 2015. „Kein einziges Wort findet sich im Koalitionsvertrag zur Seenotrettung – nicht zur staatlichen Verantwortung, nicht zu einem europäischen Rettungsprogramm, nicht zur Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen“, kritisiert Till Rummenhohl, Geschäftsführer von SOS Humanity.

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Seawatch: „Wenn die italienische Regierung ein Flugzeug am Boden hält, bringen wir ein anderes in die Luft“.

Seawatch: „Wenn die italienische Regierung ein Flugzeug am Boden hält, bringen wir ein anderes in die Luft“.
Musiker und Pilot Smudo hat feierlich das neue Aufklärungsflugzeug getauft – Foto: Vic Harster/United4Rescue

Wir stellen vor: die Seabird 3 – unsere Antwort auf das Flussi-Dekret. Was tut eine ultrarechte Regierung, die ihre Komplizenschaft mit kriminellen Akteur:innen auf dem Mittelmeer vertuschen möchte? Ganz einfach: Sie erlässt Gesetze, die verhindern sollen, dass jemand dokumentiert, wie sie Menschen ertrinken lässt oder in Folterlager zwingt.

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Rettungsschiff nach Bedrohung durch Libyer von Italien festgesetzt

Rettungsschiff nach Bedrohung durch Libyer von Italien festgesetzt
Menschen sind im Wasser, die sogenannte libysche Küstenwache schießt scharf. Foto: Camilla Kranzusch / SOS Humanity

Das Rettungsschiff Humanity 1 wurde am späten Montagabend, nach der Ausschiffung der 77 Geretteten an Bord, von den italienischen Behörden für zwanzig Tage festgesetzt. Am Samstag hatte die sogenannte libysche Küstenwache in die bereits begonnene Rettung mit Waffengewalt eingegriffen, Panik ausgelöst und Menschenleben gefährdet. Zahlreiche Menschen sprangen oder fielen ins Wasser, die Libyer gaben daraufhin einen Schuss ab. Vermutlich ertrank ein Mensch. Doch nicht die Libyer werden von Italien zur Verantwortung gezogen, sondern die um die Rettung aller Menschen in Seenot bemühte zivile Seenotrettungsorganisation SOS Humanity.

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Libysches Patrouillenboot bedroht Rettungscrew und Menschen in Seenot

Libysches Patrouillenboot bedroht Rettungscrew und Menschen in Seenot

Am Samstag, den 2. März wurde die Crew des zivilen Rettungsschiffes Humanity 1 auf dem zentralen Mittelmeer mehrfach von der sogenannten libyschen Küstenwache bedroht. Ebenso wurden die Flüchtenden in Seenot unter Waffengebrauch bedroht, als die Besatzung sie in internationalen Gewässern zu retten versuchte. Am Samstagnachmittag konnte die Crew der unter deutscher Flagge fahrenden Humanity 1 aus drei Booten in Seenot insgesamt 77 Menschen retten, trotz des gewaltsamen und rechtswidrigen Eingreifens der sogenannten libyschen Küstenwache.

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