Seit Jahrzehnten gehört Südafrika zu den wichtigsten Zielländern für Afrikaner, die außerhalb ihrer Heimat nach wirtschaftlichen Chancen suchen. Doch für Hunderte von Nigerianern, die heute in dem Land leben, verläuft die Reise zunehmend in die entgegengesetzte Richtung.
Die Brigitte-Bardot-Stiftung gab am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, den Tod ihrer Gründerin im Alter von 91 Jahren bekannt. Als Ikone des französischen Kinos, die zu einer unermüdlichen Aktivistin für den Tierschutz wurde, pflegte die ehemalige Schauspielerin ein ambivalentes Verhältnis zum afrikanischen Kontinent – zwischen aufrichtigem Engagement für den Schutz der Wildtiere und umstrittenen Aussagen.
In Sachsen erfahren Schwarze Menschen sowohl Ausgrenzung als auch Solidarität. Rassismus ist dabei kein ausschließlich ostdeutsches Problem, sondern eine gesamtdeutsche Realität. Ein Gastbeitrag.
Das deutsche Gesundheitssystem wäre ohne internationale Pflegekräfte aufgeschmissen. Schon jetzt kommt jede fünfte Pflegekraft aus dem Ausland. Laut einer neuen Studie werden viele jedoch immer wieder diskriminiert.
Es passierte direkt neben zwei Bundespolizisten! Als die Beamten im Berliner Hauptbahnhof einen sehbehinderten Mann (57) aus Sierra Leone kontrollierten, soll der AfD-Bundestagsabgeordnete Erhard Brucker (52) ihn im Gedränge beleidigt haben: „Geh aus dem Weg, du Scheiß-Bimbo!“
Tokios Versprechen, seine Beziehungen zu Afrika im Rahmen der Ticad-Konferenz zu vertiefen, hat eine Welle rassistischer Äußerungen im Netz ausgelöst. Die japanische Regierung weist jedes Migrationsprojekt zurück.
TikTok wird mit KI-generierten Videos überschwemmt: In vermeintlichen Straßenumfragen werden Schwarze und Migranten als Kriminelle dargestellt. Das erreicht teils Millionen Menschen. Schockierende Beispiele: Ein Video aus der Vorstadtidylle: Ein schwarzer Mann sitzt auf einer Bank im Park und genießt eine Tafel Schokolade. Ein Polizist kommt zu ihm und sagt lachend: „Vorsichtig! Nicht, dass du in deinen Finger beißt.“
Ein Vorfall in Nordrhein-Westfalen zeigt, was sich Politiker mit Migrationsgeschichte im Bundestagswahlkampf anhören müssen. „Ich war sprachlos.“ Zuerst wollte der Grünen-Politiker Nelli Soumaoro ignorieren, was ihm am Samstag (15. Februar) in der Innenstadt von Lünen (NRW) passierte. So wie er es oft tue, wenn er Rassismus erlebe. „Aber das hat mich tief getroffen“, schreibt er zwei Tage später auf Linkedin und macht den Vorfall aus dem Bundestagswahlkampf 2025 öffentlich.
Ein südafrikanischer Abgeordneter wurde von seiner Partei, der Demokratischen Allianz (DA), suspendiert, nachdem eine Reihe alter Clips im Internet aufgetaucht war, in denen er sich rassistisch über Schwarze äußert. Renaldo Gouws hatte zunächst behauptet, eines der Videos sei gefälscht und dies bestritten, doch in einer am Donnerstag von der DA veröffentlichten Erklärung hieß es, das Video sei „echt und keine Fälschung“. In dem Video verwendet Gouws, der in der vergangenen Woche im Parlament vereidigt wurde, wiederholt eine für Schwarzafrikaner typische Beleidigung sowie das N-Wort und ruft dazu auf, Schwarze zu töten, berichtet die BBC.
Mit christlicher Nächstenliebe hat das gar nichts zu tun. In Remscheid gab es zuletzt mehrere Fälle, in denen Trauer- und Tauf-Gemeinden äußerten, keinen schwarzen Pfarrer zu wollen!
In Görlitz hat der Unternehmer Anass Halime ein Unternehmen aufgebaut. Doch Rassismus macht ihm zu schaffen, deshalb will er wegziehen. Sein neuer Wohnort soll vor allem ein Kriterium erfüllen.
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