Schlagwort-Archiv: Westsahara

27.02., Tag der Republik Westsahara: Bundesregierung muss sich für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einsetzen

27.02., Tag der Republik Westsahara: Bundesregierung muss sich für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einsetzen

Anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der Westsahara am 27. Februar fordert das Westsahara-Netzwerk in Deutschland die Bundesregierung auf, sich stärker für das Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes einzusetzen. Die Westsahara wird seit 1975 von Marokko besetzt. Zum Westsahara-Netzwerk gehören die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Emma Lehbib für die Sahrauische Diaspora in Deutschland, die Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V. (EJDM), Freiheit für die Westsahara e.V. und die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW). Sie erinnern an den antikolonialen Widerstand des sahrauischen Volkes und an das bis heute nicht eingelöste Versprechen auf Selbstbestimmung.

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Lesetipp/DLF: Völkerrecht – Die Ausrufung der Demokratischen Arabischen Republik Sahara 1976

Lesetipp/DLF: Völkerrecht – Die Ausrufung der Demokratischen Arabischen Republik Sahara 1976

Fünf Jahrzehnte nach dem „Grünen Marsch“ ist die Westsahara weder eine eigene Nation noch ein Teil Marokkos. Manche nennen das Gebiet „die letzte Kolonie Afrikas“. Wo steht die Region heute?

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Westsahara: internationales Recht, geplünderte Reichtümer und die Rückkehr zur direkten Konfrontation zwischen Marokko und Polisario

Westsahara: internationales Recht, geplünderte Reichtümer und die Rückkehr zur direkten Konfrontation zwischen Marokko und Polisario
Die Westsahara verfügt u.a. über große Phosphatvorkommen

Lange Zeit eingefroren, rückt die Frage der Westsahara wieder ins Zentrum des diplomatischen Geschehens. In den deutschen Medien vertritt Washington inzwischen offen eine klare Linie: Der Konflikt ist rechtlicher Natur, er ist ein bilateraler Konflikt zwischen Marokko und der Frente Polisario – und er ist zutiefst wirtschaftlich geprägt.

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Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Westsahara: Was man aus dem von den USA organisierten Treffen in Madrid zurückbehalten sollte

Washington ist es gelungen, am Sonntag, den 8., und Montag, den 9. Februar, in Madrid alle Protagonisten des Konflikts um die Westsahara an einen Tisch zu bringen. Zwar wurde im Anschluss an die Gespräche kein Kommuniqué veröffentlicht, dennoch scheint das Treffen einige Fortschritte ermöglicht zu haben, meint RFI.

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UN-Resolution zur Westsahara: Selbstbestimmung bleibt auf der Strecke

UN-Resolution zur Westsahara: Selbstbestimmung bleibt auf der Strecke

Zum Abschluss der bundesweiten Aktionswochen Westsahara erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den 50. Jahrestag des völkerrechtlich nicht anerkannten Madrider Abkommens vom 14. November 1975 – einen der Ausgangspunkte der bis heute andauernden Besatzung der Westsahara durch Marokko.

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50 Jahre Grüner Marsch: Wie ein historisches Ereignis Marokko bis heute prägt

50 Jahre Grüner Marsch: Wie ein historisches Ereignis Marokko bis heute prägt

Am heutigen 6. November 2025 jährt sich einer der bedeutendsten Momente der marokkanischen Geschichte zum 50. Mal: der Grüne Marsch. Was 1975 als friedliche Massenmobilisierung begann, ist bis heute ein zentraler Pfeiler des nationalen Selbstverständnisses, aber auch ein anhaltender Konfliktpunkt in Nordwestafrika.

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USA bekräftigen „unwiderrufliche“ Unterstützung für Marokkos Autonomieplan zur Westsahara

USA bekräftigen „unwiderrufliche“ Unterstützung für Marokkos Autonomieplan zur Westsahara

Kurz vor der Abstimmung des UN-Sicherheitsrats über die Verlängerung des Minurso-Mandats haben die Vereinigten Staaten ihre Haltung zur Westsahara erneut bekräftigt. Massad Boulos, Sonderberater des US-Präsidenten für den Nahen Osten und Afrika, erklärte in einem Interview mit Sky News Arabia, die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara durch Washington sei „klar und unwiderruflich“.

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Westsahara: Polisario zeigt Bereitschaft zu marokkanischem Autonomieplan

Westsahara: Polisario zeigt Bereitschaft zu marokkanischem Autonomieplan

Die sahrauische Unabhängigkeitsbewegung Front Polisario signalisiert erstmals Offenheit gegenüber dem von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan für die Westsahara. In einem Interview erklärte der Außenminister der Bewegung, man sei bereit, über „ein Abkommen freier Assoziation, ähnlich dem marokkanischen Vorschlag“ zu verhandeln – allerdings nur, wenn die sahrauische Bevölkerung in einem Referendum zustimme.

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Lesetipp/Junge Welt: US-Regierung will Profite in Westsahara subventionieren

Lesetipp/Junge Welt: US-Regierung will Profite in Westsahara subventionieren

Die US-Regierung plant anscheinend, Investitionen von US-Firmen in die von Marokko besetzte Westsahara zu unterstützen. Das berichtete die Nachrichtenseite Africa Intelligence am Donnerstagabend. Demnach wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump kommerzielle Projekte US-amerikanischer Unternehmen in der Region durch die International Development Finance Corporation finanziell fördern.

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Lesetipp/treffpunkteuropa.de: Auf Kollisionskurs – Die Auswirkungen von Westsaharas Kolonialisierung auf die Klimapolitik

Lesetipp/treffpunkteuropa.de: Auf Kollisionskurs - Die Auswirkungen von Westsaharas Kolonialisierung auf die Klimapolitik

Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie. Seine Ressourcen werden jedoch nicht nur völkerrechtswidrig von Marokko ausgebeutet, sondern auch von europäischen Konzernen – im Namen der Energiewende. Ressourcenabbau für europäischen Klimaschutz, auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt, vereint in Westsahara Kolonialismus und Kapitalismus auf nahtlose Weise.

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Westsahara: Großbritannien unterstützt marokkanischen Autonomieplan

Westsahara: Großbritannien unterstützt marokkanischen Autonomieplan

Nach den USA (2020), Spanien und Deutschland (2022) sowie Frankreich (2024) vollzieht nun auch Großbritannien einen bedeutenden außenpolitischen Kurswechsel. Das Vereinigte Königreich unterstützt faktisch die marokkanische Souveränität über das Gebiet – zulasten eines Referendums zur Selbstbestimmung, berichtet RFI.

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Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt – Marokko stoppt »Marsch für die Freiheit«

Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt - Marokko stoppt »Marsch für die Freiheit«

Marokko hat am Sonnabend einer Gruppe von 13 Aktivisten und Politikern aus Frankreich und Spanien die Einreise verweigert. Sie wollten vom spanischen Tarifa aus nach Tanger übersetzen, um am Dienstag vor dem Gefängnis in Kénitra eine Kundgebung für die Freilassung der sahrauischen politischen Gefangenen abzuhalten.

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Westsahara: Was wäre, wenn Trump ein Referendum zur Selbstbestimmung unterstützen würde?

Westsahara: Was wäre, wenn Trump ein Referendum zur Selbstbestimmung unterstützen würde?
Symbolbild

Die Unberechenbarkeit von Donald Trump ist längst bekannt. Der Mann, der Kim Jong-un erst umwarb und dann bedrohte, mit den Taliban verhandelte und später den Rückzug aus Afghanistan kritisierte, könnte auch in der Westsahara-Frage einen Kurswechsel vollziehen. Fast fünf Jahre nachdem er im Rahmen der Abraham-Abkommen die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt hatte, sieht sich der 45. US-Präsident nun mit einer neuen geopolitischen Lage konfrontiert, die ihn zu einer radikal anderen Lösung bewegen könnte.

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