
Frühere spanische Kolonie – Kampf um Westsahara
Videotipp/Tagesschau.de: Westsahara: Die letzte Kolonie Afrikas weiterlesen
Frühere spanische Kolonie – Kampf um Westsahara
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Zum Abschluss der bundesweiten Aktionswochen Westsahara erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den 50. Jahrestag des völkerrechtlich nicht anerkannten Madrider Abkommens vom 14. November 1975 – einen der Ausgangspunkte der bis heute andauernden Besatzung der Westsahara durch Marokko.
UN-Resolution zur Westsahara: Selbstbestimmung bleibt auf der Strecke weiterlesen
Am heutigen 6. November 2025 jährt sich einer der bedeutendsten Momente der marokkanischen Geschichte zum 50. Mal: der Grüne Marsch. Was 1975 als friedliche Massenmobilisierung begann, ist bis heute ein zentraler Pfeiler des nationalen Selbstverständnisses, aber auch ein anhaltender Konfliktpunkt in Nordwestafrika.
50 Jahre Grüner Marsch: Wie ein historisches Ereignis Marokko bis heute prägt weiterlesenDie Politologin Isabelle Werenfels über Marokkos Autonomie-Plan für die Region und die geopolitischen Gründe, warum es sich damit durchsetzen konnte.
Lesetipp/taz: UN-Sicherheitsrat zur Westsahara – „Es geht nicht nur um Ressourcen“ weiterlesen
Kurz vor der Abstimmung des UN-Sicherheitsrats über die Verlängerung des Minurso-Mandats haben die Vereinigten Staaten ihre Haltung zur Westsahara erneut bekräftigt. Massad Boulos, Sonderberater des US-Präsidenten für den Nahen Osten und Afrika, erklärte in einem Interview mit Sky News Arabia, die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara durch Washington sei „klar und unwiderruflich“.
USA bekräftigen „unwiderrufliche“ Unterstützung für Marokkos Autonomieplan zur Westsahara weiterlesen
Die sahrauische Unabhängigkeitsbewegung Front Polisario signalisiert erstmals Offenheit gegenüber dem von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan für die Westsahara. In einem Interview erklärte der Außenminister der Bewegung, man sei bereit, über „ein Abkommen freier Assoziation, ähnlich dem marokkanischen Vorschlag“ zu verhandeln – allerdings nur, wenn die sahrauische Bevölkerung in einem Referendum zustimme.
Westsahara: Polisario zeigt Bereitschaft zu marokkanischem Autonomieplan weiterlesen
Die US-Regierung plant anscheinend, Investitionen von US-Firmen in die von Marokko besetzte Westsahara zu unterstützen. Das berichtete die Nachrichtenseite Africa Intelligence am Donnerstagabend. Demnach wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump kommerzielle Projekte US-amerikanischer Unternehmen in der Region durch die International Development Finance Corporation finanziell fördern.
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Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie. Seine Ressourcen werden jedoch nicht nur völkerrechtswidrig von Marokko ausgebeutet, sondern auch von europäischen Konzernen – im Namen der Energiewende. Ressourcenabbau für europäischen Klimaschutz, auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt, vereint in Westsahara Kolonialismus und Kapitalismus auf nahtlose Weise.
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Nach den USA (2020), Spanien und Deutschland (2022) sowie Frankreich (2024) vollzieht nun auch Großbritannien einen bedeutenden außenpolitischen Kurswechsel. Das Vereinigte Königreich unterstützt faktisch die marokkanische Souveränität über das Gebiet – zulasten eines Referendums zur Selbstbestimmung, berichtet RFI.
Westsahara: Großbritannien unterstützt marokkanischen Autonomieplan weiterlesen
Marokko hat am Sonnabend einer Gruppe von 13 Aktivisten und Politikern aus Frankreich und Spanien die Einreise verweigert. Sie wollten vom spanischen Tarifa aus nach Tanger übersetzen, um am Dienstag vor dem Gefängnis in Kénitra eine Kundgebung für die Freilassung der sahrauischen politischen Gefangenen abzuhalten.
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Die Unberechenbarkeit von Donald Trump ist längst bekannt. Der Mann, der Kim Jong-un erst umwarb und dann bedrohte, mit den Taliban verhandelte und später den Rückzug aus Afghanistan kritisierte, könnte auch in der Westsahara-Frage einen Kurswechsel vollziehen. Fast fünf Jahre nachdem er im Rahmen der Abraham-Abkommen die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt hatte, sieht sich der 45. US-Präsident nun mit einer neuen geopolitischen Lage konfrontiert, die ihn zu einer radikal anderen Lösung bewegen könnte.
Westsahara: Was wäre, wenn Trump ein Referendum zur Selbstbestimmung unterstützen würde? weiterlesen
Eigentlich gibt es einen UN-Konsens für die Westsahara. Ein Referendum soll über den Status des Landes entscheiden. Marokko will stattdessen nur Autonomie zugestehen. Einige Länder schlagen sich auf die Seite Rabats. Darunter ist auch Frankreich.
Audiotipp/DLF: Westsahara-Konflikt – Marokko wittert Morgenluft weiterlesen
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre Anerkennung der vollen Souveränität des Königreichs Marokko über die Sahara offiziell bekräftigt und damit die historische Position bestätigt, die Präsident Donald Trump im Dezember 2020 angekündigt hatte.
Lesetipp/Pressnetwork: USA bekräftigen Unterstützung der marokkanischen Souveränität über die Sahara weiterlesen
Seit Jahrzehnten erhebt Marokko Anspruch auf die Westsahara. Nun hofft Marokko, dass sich nach Frankreich auch die USA auf seine Seite schlagen. Beide Staaten haben dabei andere Konflikte und Mächte im Blick.
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Eine Klarstellung der Europäischen Kommission, die in Rabat für Unmut sorgen dürfte: Die Luftfahrtabkommen zwischen dem Königreich Marokko und der Europäischen Union umfassen nicht die Westsahara, wie die Kommission betont. Diese Präzisierung erfolgt in einer Zeit, in der Marokko verstärkt daran arbeitet, seine Souveränität über dieses von der UNO weiterhin als „zu dekolonisieren“ betrachtete Gebiet zu festigen, berichtet RFI.
Marokko: Die Europäische Kommission präzisiert, dass Luftfahrtabkommen die Westsahara nicht einschließen weiterlesen