Der Norwegian Refugee Council schlägt Alarm: Weltweit würden Millionen von Flüchtlingen im Stich gelassen werden. Besonders prekär ist die Lage im Sudan und Kongo.
Zwei präsidiale Kommissionen haben die Massenvertreibung der Maasai aus einigen der bekanntesten Naturschutzgebieten und Touristenzielen Ostafrikas empfohlen. Die Kommissionen wurden 2024 von Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan eingesetzt. Sie reagierte damit auf Massenproteste der Maasai im Ngorongoro-Schutzgebiet gegen vorausgegangene Vertreibungen aus Teilen des weltberühmten Serengeti-Ökosystems.
Von Gastautorin *Fatimoh Danjuma Bintu Makoko wird oft als das „Venedig Afrikas“ bezeichnet. Seit Generationen bauen die Menschen dort ihre Häuser auf Stelzen über dem Wasser der Lagune von Lagos. Viele der Bewohner verdienen ihren Lebensunterhalt als Fischer, die frisch gefangenen Fisch an die lokalen Märkte liefern. Doch sie sollen vertrieben werden. Auffällig ist das Schweigen der sonst so lauten Menschenrechtsaktivisten in westlichen Staaten, die sonst so gerne im Rampenlicht stehen.
Nur eine Autostunde von Freetown entfernt soll ein neuer Fischereihafen mit chinesischen Investoren entstehen. Doch das hat Folgen: Die Menschen in Black Johnson sollen ihr Land verlassen – und wehren sich.
Protestaktion vom 7. Juni in Berlin vor der Zentrale von Amatheon mit Oidy Choongo und Laston Mwiinga, betroffene Mitglieder der Bauerngemeinden in Mumbwa, Sambia
Zahlreiche Bäuerinnen und Bauern in Sambia berichten, dass sie Aufforderungen erhalten haben, innerhalb weniger Tage ihre Höfe zu verlassen. Nach FIAN-Informationen könnten über zehn Dörfer und mehrere Tausend Menschen von Gewalt und Vertreibung betroffen sein. „Die Menschen vor Ort sichern ihre Existenz über den Zugang zu Land und Wasser.
– Bei Angriffen der Rapid Support Forces und verbündeter Milizen in El Geneina, der Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates West-Darfur, wurden Tausende von Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben. – Die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union sollten dringend ein Waffenembargo gegen den Sudan verhängen, die Verantwortlichen für die schweren Verbrechen zur Rechenschaft ziehen und eine Mission zum Schutz der Zivilbevölkerung entsenden. – Schwere Verstöße gegen die massalitische Zivilbevölkerung und andere nicht-arabische Bevölkerungsgruppen mit dem mutmaßlichen Ziel, sie zumindest dauerhaft zu vertreiben, stellen eine ethnische Säuberung dar.
Ein neuer Bericht von Survival International anlässlich des Weltkulturerbetags am heutigen 18. April dokumentiert die Mitschuld der UNESCO an der illegalen Vertreibung und dem Missbrauch indigener Völker. Der Bericht verweist auf die vielen UNESCO-Welterbestätten, die Schauplatz von schwerwiegenden und anhaltenden Verstößen gegen die Rechte indigener Völker sind.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.