
Ein Bündnis der Staaten, die für mehr globale Gerechtigkeit eintreten, scheint sinnvoller als ein Gipfel der G20. Die großen Player stören nur.
Lesetipp/taz: G20-Gipfel in Südafrika – Den Störfaktor ausschalten weiterlesen
Ein Bündnis der Staaten, die für mehr globale Gerechtigkeit eintreten, scheint sinnvoller als ein Gipfel der G20. Die großen Player stören nur.
Lesetipp/taz: G20-Gipfel in Südafrika – Den Störfaktor ausschalten weiterlesen
Die chinesische Botschaft in der Zentralafrikanischen Republik hat eine ungewöhnlich scharfe Warnung herausgegeben: Wer in dem von Bürgerkrieg zerrissenen Land nach Gold sucht, riskiere, als „Minen-Sklave“ zu enden – gefangen in gewalttätigen Netzwerken und skrupellosen Geschäftspartnern ausgeliefert, berichtet RFI.
Zentralafrikanische Republik: Peking warnt chinesische Minenarbeiter eindringlich weiterlesen
Vor dem EU-Afrika-Gipfel in Luanda fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der Europäischen Union den längst überfälligen Bruch mit neokolonialen Strukturen: „Europas Politik muss endlich auf Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Menschenrechten beruhen – nicht auf Ausbeutung und Doppelmoral. Europa muss aufhören, seine politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen auf den Globalen Süden abzuwälzen.
EU-Afrika-Gipfel in Angola (24./25.11.): Radikaler Kurswechsel dringend nötig weiterlesen
Die israelische Rüstungsindustrie baut ihre Präsenz in Nordafrika aus: Ein israelisches Luft- und Raumfahrtunternehmen bereitet die Eröffnung der ersten groß angelegten Produktionsanlage für sogenannte Suizid-Drohnen in der Region vor. Die zum Konzern Israel Aerospace Industries (IAI) gehörende Firma Blue Bird Aero Systems steht kurz davor, in Marokko eine solche Fertigungsstätte einzuweihen – ein bedeutender Schritt in der sich entwickelnden Verteidigungsindustrie Nordafrikas.
Nordafrika: Israelisches Unternehmen eröffnet erste großflächige Produktionsanlage für „Suizid-Drohnen“ in Marokko weiterlesen
Die Afrikareise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im November 2025, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, hat der deutschen Afrikapolitik neue Aufmerksamkeit verschafft. Der Kontinent mit seinen 54 Staaten spielt eine zentrale Rolle im Verbund des Globalen Südens. Asiatische Akteure sind dort bereits seit Jahren konsequent und strategisch engagiert.
Mit stärkerem Fokus auf Afrikas Zukunft – Für neue Impulse in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit weiterlesen
Chinesische Autobauer verstärken ihre Präsenz in Südafrika: Beijing Automotive Group (BAIC) und Chery wollen neue Produktionsstätten errichten und die lokale Fertigung ausbauen. Angesichts des harten Wettbewerbs in China und wachsender Handelsbarrieren in Europa und den USA richtet sich der Blick verstärkt auf Afrika als Wachstumsmarkt.
Zwei führende chinesische Autohersteller planen Werke in Südafrika weiterlesen
Ein Jahr nach dem Skandal um kenianische „Flüchtlinge“ in Qatar hat Präsident William Ruto ein neues Arbeitsabkommen mit dem Golfstaat unterzeichnet. Qatar stellt 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze für Fachkräfte aus Kenia bereit – insgesamt arbeiten damit künftig rund 90.000 Kenianer dort.
Kenia: Präsident Ruto schließt Abkommen – 13.000 Kenianer sollen in Qatar arbeiten weiterlesen
Der Global Jobs Index bietet erstmals eine Berechnung, wo in Zukunft Jobs entstehen. Bis 2030 wird die Zahl der Jobs weltweit um 100 Millionen wachsen, davon über 75 Millionen in Afrika. In Europa hingegen werden die Erwerbsbevölkerung und die Gesamtzahl der Jobs schrumpfen. In Ländern wie Kenia wird die Bevölkerung bis voraussichtlich 2060 nahezu vollbeschäftigt sein.
Erstmals berechnet: Die nächsten 100 Millionen neuen Jobs entstehen mehrheitlich in Afrika weiterlesen
Von *Volker Seitz • Wir sollten den Menschen in Afrika mehr zutrauen und ihnen nicht einreden, dass sie ihre Probleme nicht selbst lösen können. Hilfe zur Selbsthilfe könnte vielfach mit einfachen Mitteln und Ideen umgesetzt werden. Die sind der deutschen Entwicklungshilfe aber wohl nicht teuer genug.
Hilfe für Afrika: Wenn gute Ideen nicht teuer genug sind weiterlesen
Mali hat landesweit Schulen und Universitäten vorübergehend geschlossen, da sich die Treibstoffknappheit weiter verschärft. Bildungsminister Amadou Sy Savane erklärte im Staatsfernsehen, der Unterricht werde für zwei Wochen ausgesetzt, weil viele Lehrkräfte aufgrund fehlenden Benzins nicht zur Arbeit gelangen könnten.
Mali schließt Schulen wegen Treibstoffkrise – Russland sagt Notlieferungen zu weiterlesen
Weltweit werden jedes Jahr etwa 92 Millionen Tonnen Textilien weggeworfen. In Nairobi möchten Designer und Aktivisten das Bewusstsein für diese Abfallberge schärfen – und den Wert von gebrauchter Kleidung aufzeigen.
Videotipp/DW: Wie Designer in Kenia alte Kleidung upcyceln weiterlesen
Im politischen Reformherbst 2025 der Bundesregierung steht Afrika erneut im Mittelpunkt der außenwirtschaftlichen Agenda. Die neue Afrika-Strategie zielt darauf ab, die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten zu intensivieren und die Partnerschaften auf eine pragmatische, zukunftsorientierte Grundlage zu stellen.
Afrika im Fokus der neuen Aufbruchstimmung – Stärkung partnerschaftlicher Beziehungen weiterlesen
Von *Volker Seitz Nach Jahrzehnten milliardenschwerer Entwicklungshilfe zieht Volker Seitz, Botschafter a.D., eine ernüchternde Bilanz. Entwicklungshilfe macht die Länder arm, abhängig – und vor allem jene reich, die sie verwalten. Die „Hilfe“ hat mehr Abhängigkeit als Fortschritt geschaffen. Sein Plädoyer: Statt immer neuer Milliarden und moralischer Gesten brauche Afrika endlich Ehrlichkeit, Eigenverantwortung und wirtschaftliche Perspektiven.
Entwicklungshilferomantik des Westens/Afrika: Wagniskapital statt Wohltätigkeit! weiterlesen
Russland weitet seine diplomatische und touristische Präsenz in Afrika aus und plant, vier weitere afrikanische Staaten in seine wachsende Liste visumfreier Partnerländer auf dem Kontinent aufzunehmen. Das Land vertieft damit seine diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Afrika.
Russland: vier weitere afrikanische Länder im visumsfreien Reisenetz geplant weiterlesen
Südafrikanische Unternehmen halten derzeit eine Rekordsumme an Bargeld – rund 96 Milliarden US-Dollar –, während Unsicherheit und schwaches Geschäftsklima weiterhin die wirtschaftlichen Aussichten der am stärksten industrialisierten Volkswirtschaft Afrikas trüben.
Warum südafrikanische Unternehmen auf 96 Milliarden Dollar Bargeld sitzen – inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit weiterlesen