Schlagwort-Archiv: Mali

Mali: Der Besitz einer Shisha kann künftig bis zu einem Jahr Gefängnis einbringen

Mit einer am 7. Juli 2026 unterzeichneten gemeinsamen Ministerialverordnung verschärft Mali seine Maßnahmen gegen Shishas erheblich. Fast vier Jahre nach dem ersten Verbot nehmen die Behörden nun nicht mehr nur Bars und Händler ins Visier, sondern die gesamte Liefer- und Nutzungskette – von der Einfuhr bis zum bloßen Besitz. Die Null-Toleranz-Politik ist zugleich ein Eingeständnis, dass die bisherigen Verbote die Shisha aus dem Alltag nicht verdrängen konnten.

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Wer sind die Tuareg und arabischen Malier, die im Norden die Unabhängigkeit anstreben?

Die separatistische Front de Libération de l’Azawad (FLA) hat sich mit der jihadistischen Gruppe JNIM (Gruppe zur Unterstützung des Islams und der Muslime) zusammengeschlossen und am vergangenen Wochenende eine zweite Militäroffensive gestartet. Ziel ist es, die Kontrolle über Regionen im Norden und Zentrum Malis zurückzuerlangen, die derzeit von den Regierungstruppen kontrolliert werden.

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Nach Niger treten nun auch Mali und Burkina Faso aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus

Wenige Tage nach Niger haben auch Mali und Burkina Faso ihren Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) offiziell gemacht. In einem Schreiben an den UN-Generalsekretär, das am 24. Juni übermittelt wurde, erklärten beide Länder ihren Austritt. UN-Generalsekretär António Guterres registrierte diesen am 30. Juni, wie aus offiziellen Dokumenten hervorgeht, die am Mittwoch, dem 1. Juli, veröffentlicht wurden, berichtet RFI.

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Videotipp/arte: Malis Hauptstadt Bamako: Alltag trotz Ausnahmezustand

Screenshot arte

In Malis Hauptstadt Bamako herrscht weiterhin Ausnahmezustand, seitdem die Zufahrten dorthin von islamistischen Milizen blockiert werden. Spürbar ist die Angst vor möglichen terroristischen Überfällen und auch die Lebensmittel werden knapp. Frankreich hat seine Staatsbürger:innen zur Rückkehr aufgefordert.

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Mali: Tödliche Angriffe, Verteidigungsminister Sadio Camara getötet und internationale Verurteilungen im Minutentakt

Mali steht unter Schock nach einer Serie koordinierter Angriffe, die am Samstag, den 25. April 2026, gegen mehrere militärische Stellungen und Städte des Landes verübt wurden. Während die Kämpfe am Sonntag in einigen Orten – insbesondere in Kidal und Kati – noch andauerten, häufen sich die diplomatischen Reaktionen. Der Angriff, der von terroristischen Gruppen beansprucht wurde, löste zudem ein politisches Erdbeben aus: Der Verteidigungsminister, General Sadio Camara, wurde getötet, und der Chef der Junta, Assimi Goïta, musste evakuiert werden.

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Mali: Russland gibt bekannt, einen Russen und einen Ukrainer aus der Gefangenschaft einer Dschihadistengruppe befreit zu haben

Symbolbild

Russland hat am Dienstag, dem 21. April, bekannt gegeben, bei einer Spezialoperation in Mali zwei Gefangene befreit zu haben. Es handelt sich laut Angaben um einen Russen und einen Ukrainer, die seit ihrer Entführung im benachbarten Niger im Jahr 2024 von Dschihadisten festgehalten wurden, berichtet RFI.

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USA und Mali wollen Sicherheitsallianz mit neuem Drohnen- und Geheimdienstabkommen im Sahel wieder aufnehmen

Die Vereinigten Staaten stehen kurz vor einer neuen Vereinbarung mit Mali, die es amerikanischen Flugzeugen und Drohnen erlauben würde, wieder Aufklärungsflüge über dem Land durchzuführen. Das berichten aktuelle und ehemalige US-Regierungsvertreter, die mit den Verhandlungen vertraut sind.

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Russische Söldner sollen in Mali kaltblütige Tötungen begangen haben – BBC befragte Augenzeugen

Symbolbild

Ein Händler berichtete dem Sender, wie russische Söldner, die in Mali im Kampf gegen dschihadistische Gruppen eingesetzt wurden, direkt vor seinen Augen zwei Männer erschossen. Anschließend hätten sie ihm selbst gedroht, ihm die Finger abzuschneiden und ihn ebenfalls zu töten.

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Mali: Rekordzahl durch Dschihadisten entführter Ausländer

Im Mali wurden in den vergangenen sechs Monaten so viele Ausländer wie noch nie von dschihadistischen Gruppen entführt. Laut der Konfliktbeobachtungsstelle Acled hat das mit al-Qaida verbundene JNIM mindestens 22, möglicherweise bis zu 26 Menschen aus dem Ausland in seine Gewalt gebracht – fast doppelt so viele wie im bisherigen Höchstjahr 2022, berichtet RFI.

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Mali: Beliebte TikTokerin von mutmaßlichen Dschihadisten im Norden des Landes hingerichtet

Die brutale Ermordung der jungen malischen TikTokerin und Content-Creatorin Mariam Cissé hat im ganzen Land Bestürzung ausgelöst. Die aus der Stadt Tonka im Norden Malis stammende Influencerin, die über 100.000 Follower auf TikTok hatte, wurde am 6. November 2025 während eines Livestreams auf einem Markt in der Gemeinde Echel von mutmaßlichen dschihadistischen Kämpfern entführt. Am folgenden Tag wurde sie in der Öffentlichkeit hingerichtet.

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Mali: Neuer Angriff der JNIM nahe Bamako – USA fordern ihre Staatsbürger auf, das Land zu verlassen

Symbolbild

Im Mali hält der Druck der JNIM (Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin), einer mit al-Qaida verbundenen Terrorgruppe unter der Führung von Iyad Ag Ghaly, weiter an. Am 28. Oktober wurde ein großer Konvoi mit Benzin- und Dieseltanklastern unweit der Hauptstadt Bamako angegriffen. Über Opferzahlen oder Schäden ist nichts bekannt, da das Militär zu solchen Angriffen grundsätzlich keine Informationen veröffentlicht. Die zunehmend angespannte Lage hat die USA dazu veranlasst, ihre Staatsbürger aufzufordern, das Land sofort zu verlassen, berichtet RFI.

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Mali schließt Schulen wegen Treibstoffkrise – Russland sagt Notlieferungen zu

Mali hat landesweit Schulen und Universitäten vorübergehend geschlossen, da sich die Treibstoffknappheit weiter verschärft. Bildungsminister Amadou Sy Savane erklärte im Staatsfernsehen, der Unterricht werde für zwei Wochen ausgesetzt, weil viele Lehrkräfte aufgrund fehlenden Benzins nicht zur Arbeit gelangen könnten.

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