Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Eritrea/Teil 03: Wie sich der Westen selbst ins Abseits stellte

Eritrea/Teil 03: Wie sich der Westen selbst ins Abseits stellte
Im Kontrollraum wird der Flotationsprozess überwacht

Beim Abbau von Bodenschätzen im ostafrikanischen Eritrea haben heute chinesische Investoren die Nase vorn. Die Geschichte, wie es dazu kam, birgt Stoff für einen schlechten Politkrimi: Waren es doch westliche Bergbauunternehmen aus Kanada und Australien, die als erste im neugegründeten Staat Eritrea an die Tür des Ministeriums für Energie und Bergbau klopften, als Partner willkommen geheißen wurden und dem eritreischen Bergbausektor den ersten Schub gaben. Von Anfang an wurde diese Entwicklung jedoch von Eritreas Nachbarstaat Äthiopien und dessen engstem Verbündeten USA nicht nur misstrauisch beäugt, sondern bekämpft – unterstützt von europäischen Ländern.

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Eritrea/Teil 02: Eritrea als Wirtschaftspartner? 

Eritrea/Teil 02: Eritrea als Wirtschaftspartner? 

Eritrea ist in den westlichen Medien eine Art Paria. Dies fällt umso mehr auf als zahlreiche andere Länder, die sich als Diktaturen durch Gewalt und Menschenrechtsverletzungen disqualifiziert haben, durchaus als Partner westlicher Regierungen behandelt werden. An Eritrea hingegen werden außergewöhnlich strenge Maßstäbe angelegt. Dabei stand man vor Jahren bereits am Beginn einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die von der deutschen Förderbank KfW maßgeblich mitfinanziert werden sollte.

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Eritrea/Teil 01: Goldsucher ohne Schaufel, Sieb und Waschschüssel – Ein Besuch in der Emba Derho-Mine in Eritrea

Eritrea/Teil 01: Goldsucher ohne Schaufel, Sieb und Waschschüssel - Ein Besuch in der Emba Derho-Mine in Eritrea
Eritrea Emba Derho Minings Site November 22 Bau der Zuleitung zum Auffangsbecken TSF (Tailings Storage Facility)

Von *Martin Zimmermann: Knappe 20 Minuten dauert die Fahrt von Asmara zur Mine Emba Derho, dem „Herzstück“ der Asmara Mining Share Company (AMSC). Das chinesische Unternehmen Sichuan Road and Bridge Mining Investment Company (SRBM) hält 60 Prozent an dem Joint Venture, die staatliche Eritreische Nationale Bergbau Company (ENAMCO) weitere 40 Prozent. AMSC hat drei weitere Lizenzen für den Abbau von Gold, Silber, Kupfer und Zink in Debarwa, Adi Nefas und Gupo.

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2026 – Neue Wege der deutschen Wirtschaft in der Partnerschaft mit Afrika

2026 – Neue Wege der deutschen Wirtschaft in der Partnerschaft mit Afrika

„Wer in die Zukunft investieren will, investiert in Afrika.“ Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt für die deutsche Wirtschaftspolitik gegenüber Afrika. Bereits im Juli 2025 setzte die deutsche Wirtschaft ein deutliches Signal für eine Neuausrichtung der Afrikapolitik – getragen von der Verantwortung Deutschlands als unmittelbarer Nachbar Europas für die langfristige Entwicklung des afrikanischen Kontinents.

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Ägypten erklärt Israel-Gasdeal für rein kommerziell, nicht politisch

Ägypten erklärt Israel-Gasdeal für rein kommerziell, nicht politisch

Ägypten erklärte am gestrigen Donnerstag, dass sein Erdgasabkommen mit Israel eine rein kommerzielle Transaktion ohne politische Implikationen sei. Man betonte, dass der Deal von privaten Energieunternehmen unter Marktbedingungen abgeschlossen worden sei und ohne direkte staatliche Beteiligung zustande kam.

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Lesetipp/Focus: Während Deutschland diskutiert, soll der Verbrenner in Ostafrika bald Geschichte werden

Lesetipp/Focus: Während Deutschland diskutiert, soll der Verbrenner in Ostafrika bald Geschichte werden

Ostafrika positioniert sich als Pionier der Elektromobilität auf dem afrikanischen Kontinent. Länder wie Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda wollen neue Maßstäbe für klimafreundliche Mobilität setzen.

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HBS: Umfassendes Dossier zu Afrikas Schuldenkrise

HBS: Umfassendes Dossier zu Afrikas Schuldenkrise

Afrika steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe des Newsletters der Heinrich Böll Stiftung (HBS) – „und der Blick dorthin ist dringlicher denn je“, heißt es darin. Die Schuldenkrise in Afrika verschärft sich rasant. Steigende Zinsen, Klimaschocks und eine ungerechte globale Finanzarchitektur treiben viele Länder an den Rand der Zahlungsunfähigkeit und nehmen ihnen den Spielraum für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen. Was bedeutet das für ihre Zukunft? Und für uns?

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China und Südafrika starten eine Initiative zur „Modernisierung“ Afrikas

China und Südafrika starten eine Initiative zur „Modernisierung“ Afrikas

China und Südafrika haben am Sonntag eine Kooperationsinitiative ins Leben gerufen, die die „Modernisierung in Afrika“ unterstützen soll. Die Initiative wurde am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg gestartet. Sie baut auf den Verpflichtungen des Pekinger Gipfels des Forums 2024 über die chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit auf, bei dem China zehn Partnerschaftsaktionen zur Unterstützung der Modernisierung Afrikas angekündigt hatte.

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Gipfel UA–EU: Welche Zukunft hat die Partnerschaft zwischen den beiden Kontinenten?

Gipfel UA–EU: Welche Zukunft hat die Partnerschaft zwischen den beiden Kontinenten?

Am heutigen Montag, dem 24. November, werden in Luanda rund 80 Staats- und Regierungschefs erwartet. Die angolanische Hauptstadt ist zwei Tage lang Gastgeber des gemeinsamen Gipfels der Afrikanischen Union und der Europäischen Union, der in seiner siebten Ausgabe unter dem Motto steht: „Frieden und Wohlstand durch wirksamen Multilateralismus fördern“.

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Merz nach G20-Treffen: „Afrika und Europa sind Nachbarn, und wir brauchen einander”

Merz nach G20-Treffen: „Afrika und Europa sind Nachbarn, und wir brauchen einander”
Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

Die Partnerschaft mit Afrika strategisch ausbauen, die internationale Ordnung stärken und bei der Krisendiplomatie eng zusammenarbeiten: Diese Schwerpunkte setzte Bundeskanzler Merz in der Pressekonferenz zum Abschluss des G20-Treffens in Johannesburg.

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