Die Bundesrepublik wäre schon aus Eigeninteresse gut beraten, bei Handel, Demokratie und Klimaschutz enger mit dem Kontinent zusammenzuarbeiten, meinen Thomas Amolo (Ex-Botschafter der Republik Kenia in Deutschland) und Stefan Liebing (Unternehmer und Beiratsvorsitzender der Rethinking Africa Foundation).
Obwohl die afrikanischen Regierungen mehrere Initiativen zur Bekämpfung des Problems ergriffen haben, ist ihre Wirkung angesichts der stark wachsenden Bevölkerung begrenzt. Die Schwere des Problems veranlasste die afrikanischen Staats- und Regierungschefs letztes Jahr in Dar es Salaam sogar dazu, eine Sieben-Punkte-Erklärung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu verabschieden.
Mangelnde Erfolge führen zu wachsender Unzufriedenheit mit UN-Missionen auf dem Kontinent. Afrikanische Regierungschefs werben für ein anderes Modell zur Friedenssicherung.
In einer Artikelserie über die Geschichte der Afrikaner in Europa beschäftigt sich afrik.com auch mit Deutschland. Wir werden sehen, dass im Laufe der Geschichte immer wieder Afrikaner in Deutschland gelebt haben und einige von ihnen einen Einfluss auf das Land ausgeübt haben. Außerdem hat die Geschichte des Landes mit dem Kontinent seit dem 18. Jahrhundert dazu beigetragen, das Land zu bereichern, das heute als die größte Wirtschaftsmacht Europas gilt.
Auch auf dem afrikanischen Kontinent fällt Schnee! Als Mitteleuropäer ist Schnee im Winter nichts Ungewöhnliches. Doch nicht nur vor unserer Haustür fällt die weiße Pracht vom Himmel.
Viele bunte Punkte markieren Ort und Art der verschiedenen Landnutzungsformen nach Entwaldung.
Die bewaldeten Flächen Afrikas – schätzungsweise 14 Prozent der globalen Waldflächen – gehen immer weiter und immer schneller zurück – hauptsächlich, weil die Menschen eingreifen und das Land für wirtschaftliche Zwecke anders nutzen. Da die natürlichen Wälder wichtige CO2-Speicher und Lebensräume sind, hat diese Entwicklung erhebliche Auswirkungen auf den Klimawandel und die Unversehrtheit der Natur. Um nachvollziehen zu können, wo und warum Umwandlungen von Wald stattfinden und im Sinne von Klimaschutz und Biodiversität gezielt steuernd eingreifen zu können, fehlt es bislang an ausreichend guten Daten und einer detaillierten Kenntnis über die diversen Nachnutzungsformen der entwaldeten Flächen.
Von Nordafrika bis zum westlichen Teil des Kontinents sind die afrikanischen Länder mit verschiedenen Sicherheitsherausforderungen konfrontiert, die von internen Konflikten und Terrorismus bis hin zu regionalen geopolitischen Dynamiken reichen. Es ist unbestreitbar, dass wirtschaftlicher Fortschritt in einem Zustand der Unsicherheit nahezu unmöglich ist. Angesichts dieses Sicherheitsdefizits war es für viele afrikanische Regierungen noch nie so wichtig wie heute, viel Geld für die Sicherheit/Verteidigung auszugeben.
In Afrika boomt die „FinTech“-Branche: Bezahlen per Smartphone-App gehört zum Alltag. Auch andere Finanzgeschäfte werden digital geregelt. Die Technologie vernetzt auch die Menschen auf dem Kontinent über Grenzen hinweg.
Die Afrika-Strategie der Regierung gibt eine „sozial-ökologische Transformation“ dort als Ziel aus. Die Opposition sieht dadurch wirtschaftliche Chancen verschwendet. Ein Wirtschaftsvertreter rügt: Die Regierung sei nur zur Förderung bereit, wenn politisch genehme Vorhaben verfolgt würden.
China will seine neue Seidenstraße auf kleinere und grünere Projekte umstellen. Aber Auslandsinvestitionen in der Landwirtschaft gehen in exportfähige Großbetriebe, so eine neue Studie.
Nicht nur in Osteuropa stehen sich Ukrainer und Russen gegenüber. Auch Afrika liegt im Zentrum der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Kiew und Moskau.
Politische Macht wird von afrikanischen Langzeitherrschern als persönlicher Besitz angesehen. Etliche Autokraten klammern sich deshalb schon seit Jahrzehnten an ihre Sessel.
Die Fashion-Industrie hat ein gewaltiges Plastikproblem. Statt es zu lösen, wird es durch Altkleiderexporte in Länder wie Ghana, Kenia und Tansania gebracht und verschmutzt dort die Umwelt. Nicht selten wandern ganze Säcke und sogar unbenutzte Textilien in Altkleidercontainer – doch minderwertige Billigklamotten aus Plastik machen Second Hand-Ware zu einer Umweltkatastrophe in Afrika. Eine Greenpeace-Recherche zeigt das Ausmaß, Aktive protestieren gegen Fast Fashion anlässlich der Fashion Week.
Er ist einer der Großen aus Afrikas Musikszene: Tiken Jah Fakoly aus der Côte d’Ivoire und in Mali lebend
Musik ist weltweit ein Riesengeschäft. Verwertungsgesellschaften sollen dafür sorgen, dass Musikerinnen und Musiker einen fairen Anteil der Gewinne kriegen. In Afrika funktioniert das noch nicht so richtig; engagierte Künstler und Produzenten wollen das ändern.