Das ukrainische Außenministerium bedauerte am Donnerstag die Entscheidung Nigers, die diplomatischen Beziehungen zu Kiew abzubrechen, und bezeichnete dies als einen Schritt, der auf unbegründeten und falschen Behauptungen beruhe.
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba (Foto) wird in dieser Woche drei afrikanische Länder besuchen, um Unterstützung für die Haltung Kiews im anhaltenden Konflikt mit Russland zu gewinnen. Wie sein Ministerium am Sonntag mitteilte, soll der Besuch dazu dienen, Unterstützung für die Haltung Kiews im laufenden Konflikt mit Russland zu gewinnen. Der Besuch wird die vierte Reise des ukrainischen Außenministers in afrikanische Länder seit Beginn des Krieges sein.
Am Sonntagabend kündigte Bamako „den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit sofortiger Wirkung“ mit Kiew an und beschuldigte dessen Regierung, direkt für den Angriff der Rebellengruppen der CSP und der JNIM-Dschihadisten auf die malische Armee in Tinzaouatène im Norden des Landes verantwortlich zu sein, berichtet RFI.
Signal an Wladimir Putin: Ein afrikanischer Präsident berichtet von verheerenden Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine für seinen Kontinent. Im Fokus stehen Getreide und Mais. Der ghanaische Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo /Foto) reihte sich ein unter jene internationale Diplomaten, die im Ukraine-Krieg auf eine Chance für den Frieden pochen. Der 80-jährige Politiker meinte in einem Schlussfazit zu dem internationalen Treffen an dem großen See bei Luzern, dass Afrika in vielerlei Hinsicht das „größte Opfer“ des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukrainer sei.
Nicht nur in Osteuropa stehen sich Ukrainer und Russen gegenüber. Auch Afrika liegt im Zentrum der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Kiew und Moskau.
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat mit dem amtierenden Außenminister Somalias Abshir Omar die Situation bezüglich der Geiselnahme von vier ukrainischen Bürgern erörtert. Dies teilte der ukrainische Chefdiplomat im Netzwerk X mit, berichtet ukrinform.de.