Archiv der Kategorie: Allgemein

OECD-Zahlen zur Entwicklungszusammenarbeit: Deutschlands Entwicklungshilfe-Quote auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren

OECD-Zahlen zur Entwicklungszusammenarbeit: Deutschlands Entwicklungshilfe-Quote auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren

Berlin, 16. April 2025. Die deutsche Entwicklungshilfe-Quote war 2024 so niedrig wie zuletzt vor fünf Jahren. Das zeigen die heute von der OECD veröffentlichten Zahlen zur weltweiten Entwicklungszusammenarbeit. 2024 betrug die Quote 0,67 Prozent des Bruttonationaleinkommens, was rund 32,4 Milliarden US-Dollar entspricht. 2023 waren es noch 0,82 Prozent. In den kommenden Jahren zeichnet sich angesichts der Vereinbarungen im Koalitionsvertrag ein noch dramatischerer Rückgang der deutschen Unterstützung für einkommensschwache Länder ab – mit unabsehbaren Folgen.

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Kinotipp/Südafrika: Ernest Cole – Lost and Found

Kinotipp/Südafrika: Ernest Cole - Lost and Found
Screenshot

1967 sorgte der südafrikanische Fotograf Ernest Cole mit seinem Fotobuch „House of Bondage“, in dem er den Rassismus in seinem Heimatland anprangert, für großes Aufsehen. Doch schon nach kurzer Zeit wurde es wieder ruhig um den Künstler, ehe er 1990 im Alter von nur 49 Jahren verstarb. Erst als 2017 sein künstlerischer Nachlass in einem Banksafe entdeckt wurde, schenkte man seinem Schaffen wieder öffentliche Aufmerksamkeit.

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Lesetipp/Spiegel: Gesundheitsministerium in Kenia kündigt nach Bericht über Organhandel Konsequenzen an

Lesetipp/Spiegel: Gesundheitsministerium in Kenia kündigt nach Bericht über Organhandel Konsequenzen an
Symbolbild

Die Deutschen zahlten horrende Summen für neue Nieren, jetzt wird eine Klinik in Kenia wegen illegaler Operationen womöglich dichtgemacht. Der Gesundheitsminister des Landes reagiert damit auf einen Bericht von SPIEGEL, ZDF und Deutsche Welle.

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Buchtipp: Sulaiman Addonia, Die Sehenden

Buchtipp: Sulaiman Addonia, Die Sehenden

London 2019. Die minderjährige eritreische Geflüchtete Hannah kommt in der britischen Hauptstadt an. Ihre Vergangenheit ist allgegenwärtig. Immer wieder tauchen Bilder ihrer Mutter auf, die 1941 geboren wurde – in jenem Jahr, als britische Truppen die Italiener besiegten. Hannahs Großvater feierte die Befreiung vom Faschismus mit Stolz und Dankbarkeit. Doch ein britischer Offizier sagte ihm: „Ich habe das nicht für dich gemacht, Nigger.“

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Südsudan: Ärzte ohne Grenzen entsetzt über Plünderung des Krankenhauses in Ulang

Südsudan: Ärzte ohne Grenzen entsetzt über Plünderung des Krankenhauses in Ulang

Upper Nile/Berlin, 14. April 2025. Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Plünderung des Krankenhauses der Organisation in Ulang im Südsudan auf das Schärfste. Am Morgen des 14. April hatten Dutzende bewaffnete Männer die medizinische Einrichtung und das Büro von Ärzte ohne Grenzen in Ulang im Bundesstaat Upper Nile gestürmt, das Personal bedroht und lebenswichtige medizinische Güter und Geräte mitgenommen. Infolgedessen wurden alle medizinischen Dienste des Krankenhauses eingestellt, das die einzige funktionierende Gesundheitseinrichtung in der Region ist.

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Horn von Afrika, West- und Zentralafrika: EU stockt humanitäre Hilfe auf

Horn von Afrika, West- und Zentralafrika: EU stockt humanitäre Hilfe auf

Die von humanitären Krisen am Horn von Afrika und in West- und Zentralafrika betroffenen Menschen erhalten von der EU-Kommission 258 Millionen Euro an humanitärer Hilfe. Die Mittel werden unter anderem für Nahrungsmittelhilfe und Existenzsicherung, Gesundheitsfürsorge, Wasser, Hygiene und Bildung verwendet. Damit wird der Gesamtbetrag der humanitären Reaktion der EU in Afrika bis 2025 auf 750 Millionen Euro ansteigen.

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Sehr lesenswert auf Volksverpetzer.de: Mythen über Migration, die nie eingetroffen sind

Sehr lesenswert auf Volksverpetzer.de: Mythen über Migration, die nie eingetroffen sind

Es gibt so viele gute Nachrichten: Migration stabilisiert unsere Rentenkasse. Migranten zahlen mehr in die Sozialkassen, als sie bekommen. Zuwanderung macht uns reicher und dämpft die Folgen der Überalterung. Doch von diesen Dingen hörst du nie – stattdessen immer wieder drastische Warnungen vor Migration, die dann nicht eintreffen.

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Gabun/Präsidentschaftswahl 2025: Oligui Nguéma mit 90,35 % zum 4. Präsidenten Gabuns gewählt

Weniger als 24 Stunden nach der Präsidentschaftswahl in Gabun hat der Innenminister, der für die Durchführung der Wahlen verantwortlich ist, am Sonntag, dem 13. April, die vorläufigen Wahlergebnisse bekannt gegeben. Der Übergangspräsident, ein ausgebildeter Militär, ehemaliger Chef der Republikanischen Garde (GR) sowie Adjutant von Omar Bongo und dessen Nachfolger Ali Bongo, Brice Clotaire Oligui Nguéma, wurde mit 90,32 % der Stimmen und 575.222 Wählerstimmen zum Präsidenten gewählt.

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Lesetipp/IT Boltwise: Gefährliche Folgen von kontaminiertem “Heiligem Wasser” aus Äthiopien

Lesetipp/IT Boltwise: Gefährliche Folgen von kontaminiertem “Heiligem Wasser” aus Äthiopien

Eine alarmierende Gesundheitswarnung betrifft Touristen, die “heiliges Wasser” aus Äthiopien mitgebracht haben. Diese Flüssigkeit, die aus einem als heilig geltenden Brunnen stammt, hat sich als gefährlich herausgestellt.

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Lesetipp/FR: Nach Koalitionsverhandlungen: Ex-Entwicklungsminister Müller fordert ein EU-Bündnis mit Nordafrika

Lesetipp/FR: Nach Koalitionsverhandlungen: Ex-Entwicklungsminister Müller fordert ein EU-Bündnis mit Nordafrika
(© Gerd Müller / Elena Hegerich – Quelle: Bundestag)

Berlin – Die (vermutlich) künftige Bundesregierung unter dem Dann-Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will einiges neu machen. Weniger Bürokratie, einen strafferen Haushalt, Entlastungen für den Mittelstand. Auch in der Entwicklungspolitik sieht Schwarz-Rot Änderungsbedarf. Entwicklungsgelder sollen gekürzt, strategische Interessen ins Zentrum gestellt werden. Der frühere Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kritisiert Teile der neuen politischen Linie scharf, unterstützt andere aber ausdrücklich. Der heute für die UN tätige Allgäuer fordert ein europäisches Bündnis mit Nordafrika und ein neues „Außenhandelsministerium“.

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Lesetipp/ntv: Humanitäre Hilfen lassen nach – Flüchtlingscamp in Kenia soll zu richtiger Stadt werden

Lesetipp/ntv: Humanitäre Hilfen lassen nach - Flüchtlingscamp in Kenia soll zu richtiger Stadt werden
Symbolfoto

„Kakuma“, das bedeutet „Nirgendwo“ auf Suaheli. In dem Camp im Nordwesten Kenias finden rund 300.000 Flüchtende aus dem Sudan eine Unterkunft. Weil humanitäre Hilfsorganisationen den Ort immer seltener beliefern, soll aus der Zeltstadt eine echte Heimat werden.

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