Schlagwort-Archive: Migration

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See

Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf SeeItalienische Behörden fordern präventive Beschlagnahmung der Aquarius. SOS MEDITERRANEE unterstützt seinen Kooperationspartner Ärzte ohne Grenzen (MSF) ausdrücklich dabei, gegen die Anordnung zur präventiven Beschlagnahme der Aquarius durch die italienischen Justizbehörden Einspruch einzulegen. Der Vorwurf lautet, Ärzte ohne Grenzen habe illegal von der nicht klassifizierten Entsorgung von Bordabfällen profitiert. Die italienischen Justizbehörden fordern daraufhin die präventive Beschlagnahme der Aquarius.

SOS MEDITERRANEE weist jegliche Vorwürfe zurück, an illegalen Aktivitäten beteiligt zu sein. Die Aquarius hat stets alle Standardverfahren eingehalten. Die zuständigen Behörden haben die Verfahren seit Beginn der Such- und Rettungseinsätze 2016 nie in Frage gestellt oder beanstandet. Afrika/Migration: SOS MEDITERRANEE verurteilt erneute Kriminalisierung von humanitärer Hilfe auf See weiterlesen

IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigt

IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigtDie EU trägt mit ihren Maßnahmenpaketen zur verstärkten Auswanderung aus Afrika bei. In der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union geht es noch immer drunter und drüber. Doch hinter den Kulissen arbeiten die europäischen Staatschefs daran, einen neuen Migrationsschub zu verhindern. Ihre Strategie: Potenziellen Migranten helfen, ehe sie überhaupt nach Europa aufbrechen, indem man Geld und technische Hilfe in die Staaten entlang der wichtigsten Migrationskorridore in Afrika pumpt. Doch die EU-Pläne übersehen, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern mit geringem Einkommen die Migration nicht hemmt, sondern verstärkt. Um die Migration einzudämmen, wird die EU daher Schleppern, autokratischen Regimes und Milizen noch mehr Geld geben müssen. Damit aber wird sie die Instabilität verschärfen, die viele Menschen überhaupt zum Auswandern bewegt. IPG Journal / Afrika: Wie Hilfe Migration begünstigt weiterlesen

„Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“

„Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“Julian Nida-Rümelin über Solidarität, Migration und die Ethik einer gerechteren Weltordnung. Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D., ist Professor für Philosophie und politische Theorie am Lehrstuhl für Philosophie IV der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Afrika braucht nicht noch mehr Auswanderung nach Europa“ weiterlesen

Keine Drohnen für die Festung Europa!

Keine Drohnen für die Festung Europa!„Nach mehreren Forschungs- und Pilotprojekten will die Europäische Union jetzt große Drohnen zur Migrationsabwehr nutzen. Diese Militarisierung der Grenzüberwachung füllt nicht nur die Kassen der Rüstungskonzerne. Sie ist auch das Symbol einer Festung Europa, die weiter auf Abschreckung setzt“, kommentiert der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Andrej Hunko. Keine Drohnen für die Festung Europa! weiterlesen

Neuer Bericht des UN-Generalsekretärs „Making Migration work for all“ unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von Migration 

Neuer Bericht des UN-Generalsekretärs "Making Migration work for all" unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von Migration UN-Generalsekretär GUTERRES: Der Umgang mit Migration ist eine der dringlichsten Herausforderungen für die internationale Kooperation in unserer Zeit. „Migration ist eine stetig wachsende globale Realität“ stellt UN-Generalsekretär António Guterres in seinem heute veröffentlichten Bericht fest. „Die Zeit, in der wir über die Notwendigkeit von Kooperation in diesem Gebiet sprechen, ist vorüber“, denn „dieser Realität ins Auge zu blicken und mit ihr umzugehen hat oberste Priorität.“ Neuer Bericht des UN-Generalsekretärs „Making Migration work for all“ unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von Migration  weiterlesen

Flucht und Migration in Europa – Fachaustausch und Buchpräsentation

Flucht und Migration in Europa – Fachaustausch und BuchpräsentationKonstruktiv an den Perspektiven, aber auch Herausforderungen, die der Zuzug Geflüchteter nach Europa mit sich bringt, arbeiten – das war das Motto der zweiten Expertenrunde des EDIC Dortmund am 04. Dezember 2017 um 14 Uhr in der Auslandsgesellschaft NRW e.V. In verschiedenen Themen-Cafés sollten sich Wissenschaft und praktische Hilfe austauschen über: die Darstellung des Themas in den europäischen Medien, die Veränderungen in der praktischen Arbeit, d.h. Versorgung und Betreuung Geflüchteter, sowie die Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer engeren Kooperation zwischen allen beteiligten Akteuren inklusive Wissenschaft. Flucht und Migration in Europa – Fachaustausch und Buchpräsentation weiterlesen

SOS MEDITERRANEE rettet erneut 100 Menschen – EU Staats- und Regierungsschefs beraten am 3.2. in Malta Maßnahmen zur Migrationskontrolle

sosDie europäische Nichtregierungsorganisation SOS MEDITERRANEE hat heute erneut 100 Menschen von einem Schlauchboot gerettet. Sie waren in der Nacht von der libyschen Küste aufgebrochen, um in Europa Zuflucht zu suchen. Die italienische Rettungsleitstelle MRCC in Rom meldete in der Nacht, dass eine Vielzahl von Booten in Seenot geraten war. Bereits am Mittwoch sind laut der Französischen Presseagentur AFP insgesamt über 1.300 Menschen vor dem Ertrinken gerettet worden. SOS MEDITERRANEE rettet erneut 100 Menschen – EU Staats- und Regierungsschefs beraten am 3.2. in Malta Maßnahmen zur Migrationskontrolle weiterlesen

neues deutschland: Kniefall vor den Rechten – die Afrika-Politik der Europäischen Union

eu-afrikaBerlin (ots) – 100 Millionen Euro für Projekte in der Sahel-Region, in den Ländern am Tschadsee sowie in Libyen. Der neue EU-Fonds, den Deutschland und Italien im Vorfeld des EU-Gipfels am Donnerstag in Brüssel vorstellten, soll laut Titel Migranten schützen und Rückkehrer in Afrika integrieren. Das klingt nicht schlecht – und ist es doch. Erstens kehren die Menschen in der Regel nicht freiwillig zurück, sondern werden – siehe die Abschiebung nach Afghanistan – bald verstärkt zwangsweise von der Wohlstandsinsel Europa zurück auf den geplünderten Kontinent Afrika verbracht. Zudem knüpft Europa die Auszahlung des Geldes an die Bedingung, dass die afrikanischen Regierungen die Grenzen dichtmachen sollen. neues deutschland: Kniefall vor den Rechten – die Afrika-Politik der Europäischen Union weiterlesen