Schlagwortarchiv: Äthiopien

Äthiopien: Friedensnobelpreisträger zündelt am Horn von Afrika

Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed träumt schon lange vom Zugang zum Roten Meer. Seit Anfang Oktober beherrschen Meldungen über eine steigende Kriegsgefahr am Horn von Afrika die Schlagzeilen. Im Zentrum steht Äthiopien: Zunächst wurde dem Nachbar Eritrea eine „umfassende Invasion Äthiopiens“ vorgeworfen. Andere Anschuldigungen wie die angebliche Unterstützung Eritreas für bewaffnete Oppositionsgruppen im Land folgten. Fast schon eine „diplomatische Routine“, was dann international folgte: Äthiopien und Eritrea wurden von allen Seiten zu „maximaler Zurückhaltung“ aufgerufen. Dabei wissen alle Akteure, die Afrikanische Union, die UNO, die EU und wer sonst noch alles eine Rolle in der Welt spielen will, um was es geht: Das Binnenland Äthiopien will einen Zugang zum Roten Meer. 2023 schloss Abiy auch nicht aus, dies mittels Gewalt erreichen zu wollen. Konkret geht es um den Hafen Assab, der ganz klar auf eritreischem Territorium liegt und niemals in der Geschichte zu Äthiopien gehört hat – sieht man von jener Zeit ab, als Äthiopien Eritrea völkerrechtswidrig annektiert hatte (1962 – 1991).

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Äthiopien und Eritrea stehen kurz vor einer militärischen Konfrontation

In der äthiopischen Region Tigray rücken die Bundestruppen immer weiter nach Norden in Richtung der Grenze zu Eritrea vor, wo eritreische Streitkräfte stationiert sind. Eritrea forderte den UN-Sicherheitsrat am Samstag auf, die „bedauerliche Kriegserklärung“ Äthiopiens zu verurteilen. Ein solcher Krieg werde „die gesamte Region destabilisieren“, warnte das Land lt. einem Bericht von RFI.

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Diplomatenausweisungen und Abbruch der Beziehungen: Spannungen zwischen Eritrea und Äthiopien eskalieren

Die Spannungen zwischen Äthiopien und Eritrea verschärfen sich weiter. Die äthiopischen Behörden werfen Eritrea vor, die am 22. September begonnene bewaffnete Offensive eines neuen regierungsfeindlichen Bündnisses direkt und indirekt zu unterstützen. Am Donnerstag, dem 1. Oktober, kündigte Addis Abeba deshalb die Schließung seiner Botschaft in Asmara sowie die Ausweisung von zehn eritreischen Diplomaten an. Eritrea reagierte nur wenige Stunden später mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Äthiopien, berichtet RFI.

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Äthiopien: Konflikt in Tigray droht sich über die Grenzen hinaus auszuweiten

Die Kämpfe im Norden Äthiopiens verschärfen sich erneut. In Tigray stehen sich Bundestruppen und Kräfte der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) gegenüber. Zahlreiche Zivilisten sollen getötet worden sein, Tausende Menschen sind auf der Flucht.

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Äthiopien: Armee verstärkt Gegenoffensive im Norden – Regionalfernsehen von Drohne getroffen

Knapp eine Woche nach dem erneuten Ausbruch der Kämpfe im Norden Äthiopiens hat die föderale Armee ihre Gegenoffensive auf mehreren Fronten verstärkt. Am Sonntag traf eine Drohne das Gebäude des regionalen Fernsehsenders Tigrai TV in Mekelle, der Hauptstadt der von den Rebellen kontrollierten Region Tigray. Nach Angaben eines Mitarbeiters gab es keine Verletzten, berichtet RFI.

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Äthiopien: Kämpfe im Norden weiten sich aus – UN-Hochkommissar fordert „dringende Deeskalation“

Im Norden Äthiopiens verschärft sich die Sicherheitslage. In mehreren Regionen sind inzwischen gleichzeitig militärische Fronten aktiv. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk zeigt sich „zutiefst alarmiert“ und fordert alle Konfliktparteien zu einer dringenden Deeskalation auf, berichtet RFI.

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BRICS-Gipfel unterstützt Äthiopiens Kandidatur für die WTO

Der 18. BRICS-Gipfel hat die Bewerbung Äthiopiens um eine Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) uneingeschränkt unterstützt. Diese Unterstützung wurde in der auf dem Gipfel verabschiedeten Erklärung von Neu-Delhi zum Ausdruck gebracht und unterstreicht Äthiopiens wachsendes Engagement in multilateralen Wirtschaftsfragen und in der globalen Regierungsführung.

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Sudan meldet Abschuss einer aus Äthiopien kommenden Drohne

Das sudanesische Verteidigungsministerium hat am 24. August 2026 die Zerstörung einer „feindlichen strategischen Drohne“ in der Region Blauer Nil im Südosten des Landes bekannt gegeben. Nach Angaben des Ministeriums kam die Drohne aus äthiopischem Hoheitsgebiet. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Es handelt sich bereits um den zweiten Vorfall dieser Art innerhalb von zwei Tagen. Am Sonntag war ebenfalls eine aus Äthiopien kommende Drohne über dem Blauen Nil abgeschossen worden, berichtet RFI.

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Äthiopien/RSADO: Ägyptens Unterstützung für Eritrea verschärft Instabilität am Horn von Afrika

Die Demokratische Afar-Organisation des Roten Meeres (RSADO) warnt, dass die anhaltende Unterstützung Ägyptens für die Regierung Eritreas die Instabilität am Horn von Afrika verschärfen und den Frieden in der Region gefährden könnte.

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Lesetipp/SWP: Die Region Tigray in der Grauzone des Krieges

Der Konflikt zwischen der TPLF und der äthiopischen Regierung hat ein Eskalationspotential über das Land hinaus. Die Spannungen zwischen Addis Abeba und der Region Tigray schwellen sukzessive an. Fehlkalkulationen könnten sogar zu einem erneuten großflächigen Krieg führen, auch wenn die Beteiligten dies nicht direkt anstreben mögen.

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Äthiopiens Zugang zum Roten Meer – zwischen Geopolitik und innerer Krise

Symbolbild, KI-generiert

Seit Monaten gibt es Gerüchte über die Gefahr eines neuen Konfliktes am Horn von Afrika – ein Wiederaufleben des Krieges zwischen Äthiopien und Eritrea scheint zu drohen. Die äthiopische Regierung fordert Zugang zum Roten Meer. Selbst die BBC thematisiert die äthiopisch-eritreischen Spannungen am Roten Meer.

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Äthiopien beschuldigt Ägypten, seine Bemühungen um einen Zugang zum Roten Meer zu behindern

Äthiopien warnt, dass Ägypten seinen Vorstoß für einen Zugang zum Roten Meer nicht blockieren kann, während Störungen der Energieversorgung durch die Straße von Hormus die Wirtschaft belasten. Damit verschärfen sich die Spannungen zwischen den beiden afrikanischen Mächten vor dem Hintergrund langjähriger Streitigkeiten über den Nil, regionalen Einfluss sowie wachsender Sorgen um die Energiesicherheit infolge der Krise in der Straße von Hormus.

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US-Behörden schieben Äthiopier ab, nachdem Ermittler auf seine Online-Beiträge aufmerksam geworden waren

US-Einwanderungsbehörden haben einen Äthiopier, Solomon Bogale, abgeschoben, nachdem Ermittler festgestellt hatten, dass seine Internetaktivitäten Sympathie für die Milizorganisation Fano erkennen ließen, die in bewaffnete Auseinandersetzungen mit äthiopischen Regierungstruppen verwickelt ist. Nach Angaben der US-Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) nutzte Solomon Bogale mehrere Social-Media-Profile, um Aussagen zu verbreiten, die zu Gewalt und ethnischer Verfolgung aufriefen.

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WELT-SICHTEN/Horn von Afrika: „Ein neuer Krieg Äthiopiens mit Eritrea kann zehn, zwölf Staaten hineinziehen“

© Oslo New University College

Der vor gut drei Jahren beendete Krieg in Tigray droht wieder aufzuflammen – diesmal aber ist Eritrea mit Äthiopiens Gegnern verbündet. Solch ein Krieg würde direkt den Sudan, den Südsudan und Somalia erfassen und indirekt weitere Länder, warnt Kjetil Tronvoll von der Universität Oslo.

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