
In ihrem autobiografischen Roman schildert Tina, die Autorin dieses Buches, ihre täglichen Erlebnisse und Begebenheiten, gebündelt in Geschichten von über 20 Jahren in Südafrika.
Buchtipp: Cristina Karrer „Warten auf Susy“ weiterlesen
In ihrem autobiografischen Roman schildert Tina, die Autorin dieses Buches, ihre täglichen Erlebnisse und Begebenheiten, gebündelt in Geschichten von über 20 Jahren in Südafrika.
Buchtipp: Cristina Karrer „Warten auf Susy“ weiterlesen
Ab 5. März im Kino. Nawis (Michelle Lemuya Ikeny) Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree (Ochungo Benson) plant, sie an einen Fremden, Shadrack (Ben Tekee), zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten – eine beträchtliche Menge an Vieh – weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren, und wehrt sich gegen diese arrangierte Kinderehe. Ihr unerschütterlicher Verbündeter in diesem Kampf ist ihr Bruder und engster Freund, Joel (Joel Liwan).
Kinotipp: NAWI – DEAR FUTURE ME (Deutschland / Kenia) weiterlesen
In Kamerun, das teilweise eine deutsche Kolonie war und 1960/61 politisch unabhängig wurde, wird Homosexualität seit der Kolonialzeit kriminalisiert und Homophobie machttaktisch verstärkt. Dieses Interview mit dem kamerunischen Filmemacher Appolain Siewe, der inzwischen in Berlin lebt, führte Rita Schäfer.
Filmemacher Appolain Siewe im Interview zu „Code der Angst“ – ein Dokumentarfilm über die Verfolgung von Homosexuellen in Kamerun weiterlesen
Archäologen in der Nekropole von Saqqara entdeckten eine 4.300 Jahre alte Mumie, die in Gold eingefasst in einem versiegelten Kalksteinsarg lag – unbeachtet seit mehr als vier Jahrtausenden.
Ägypten entdeckt 4.300 Jahre alten Körper, in reines Gold gehüllt, in einem Kalksteinsarg weiterlesen
Der Dokumentarfilm „TUTU“ von Sam Pollard wird mit dem diesjährigen Friedensfilmpreis ausgezeichnet. „Sam Pollard gelingt mit seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm ein feinfühliges, zugleich politisch kraftvolles Porträt des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu. Mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial von Roger Friedman und Benny Gool entfaltet der Film ein packendes Zeugnis menschlicher Größe: Er zeigt Tutu als zentrale Figur im Kampf gegen Apartheid und Rassismus ebenso wie als privaten Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl. In der Verbindung von intimer Nähe und historischer Dimension entsteht ein universelles Plädoyer für den Mut, sich unerschütterlich für Menschlichkeit und Freiheit einzusetzen – über die Grenzen Südafrikas hinaus“, so die Begründung der Jury.
Friedensfilmpreis 2026 für „TUTU“ – Doku über den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger weiterlesen
Ach, die Wege, die wir einschlagen. Die Impulse, die uns bewegen, ob Ehrgeiz oder Langeweile. Wohin geht es? Was kommt als Nächstes? Dominique fängt dieses suchende, wandernde Gefühl in ihrer neuen Single „Going Home“ ein. Eine freie, assoziative Art zu schreiben prägt Dominiques Texte. Ganz gleich, wo sie landet, selbst wenn sie „going nowhere, going broke, going rogue“ ist, bleibt ein grundlegender Optimismus. Am Ende ist sie „still going strong“. Diese Haltung zieht sich durch einen großen Teil ihres Schaffens. Als Sängerin hat Dominique ein feines Gespür dafür, ihre Botschaften subtil zu vermitteln. Mit Stil und Leichtigkeit haucht sie jeder Musik neue Energie ein und führt einen Song an einen neuen, unerwarteten Ort.
CD-Tipp: Dominique Fils-Aimé – “My World Is The Sun” weiterlesen
Ab 5. März im Kino: Nawis (Michelle Lemuya Ikeny) Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree (Ochungo Benson) plant, sie an einen Fremden, Shadrack (Ben Tekee), zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten – eine beträchtliche Menge an Vieh – weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren, und wehrt sich gegen diese arrangierte Kinderehe. Ihr unerschütterlicher Verbündeter in diesem Kampf ist ihr Bruder und engster Freund, Joel (Joel Liwan).
Filmtipp/Kenia: NAWI – DEAR FUTURE ME weiterlesen
Save the date! Ausstellungs- und Forschungsprojekt, 21. März–14. Juni, Eröffnung: Fr., 20. März 2026.
HKW Berlin: Tirailleurs: Von Kanonenfutter zu Avantgarde – die vergessenen Soldat*innen, die Europa befreit haben weiterlesen
Als erstes afrikanisches Land steht Marokko dieses Jahr im Fokus des European Film Market, der vom 12. bis 18. Februar 2026 als zentraler Bestandteil der 76. Berlinale stattfindet und kann so in diesem Kontext die heimische Filmindustrie pushen. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Rabat kommt eine rund 50-köpfige Delegation von Filmschaffenden aus dem Königreich nach Berlin.
Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale weiterlesen
Man könnte fast sagen, Jowee Omicil kommt von einem anderen Planeten – oder zumindest aus einer Welt, in der Genres keine Grenzen sind, sondern Sprungbretter in die Freiheit. Der kanadisch-haitianische Musiker, Komponist und Lebensphilosoph ist ein musikalischer Tausendsassa, dessen Virtuosität sich über Saxophone, Klarinetten, Flöten, Taschentrompete, Rhodes, Piano, Stimme und vielen anderen Klangerzeugern erstreckt.
CD-Tipp: Jowee Omicil „sMiLes“ weiterlesen
„Wie kann man die ganze Dimension eines Ereignisses erfassen, das mehr als eine Million Menschen ausgelöscht hat, bei dem der Tod meines Bruders […] fast eine Anekdote ist, ein Fall von einer Million anderer – ein Bruchteil, dessen mathematischer Wert nahe Null liegt?“
Save the date: Performance Hewa Rwanda mit Dorcy Rugamba und Majnun im Humboldt Forum Berlin 24./25.01.2026 weiterlesen
Mit „Wrapped In Rhythm“ präsentiert die preisgekrönte Sängerin Tutu Puoane ein außergewöhnliches Projekt, das Poesie und Musik auf verbindet. Inspiriert von den Gedichten Lebo Mashile verwandelt Tutu Puoane Worte in Klang, zwischen Jazz, Soul und Singer-Songwriter. Produziert von Larry Klein und ausgezeichnet mit drei South African Jazz Awards, ist der zweite Teil in Zusammenarbeit mit dem Grammy-prämierten Metropole Orkest erschienen.
CD-Tipp: Tutu Puoane (Südafrika) – Wrapped In Rhythm Vol. II weiterlesen
Zwischen Gerichtsverfahren, Online-Debatten und Fragen nach der Rolle von Kunst im öffentlichen Raum geraten mehrere Größen des frankophonen und maghrebinischen Rap derzeit in Turbulenzen. Die aufeinanderfolgenden Festnahmen von Pause Flow in Marokko, von Maes zwischen Frankreich, Dubai und Rabat sowie die Inhaftierung von Morad in Spanien bringen erneut die Diskussion über die Grenzen der Meinungsfreiheit und die Verantwortung von Künstlern auf den Tisch. Diese Fälle, die in verschiedenen Zusammenhängen stehen, zeigen, wie sehr die Karriere eines Rappers im Rhythmus gerichtlicher Entscheidungen kippen kann.
Nordafrika: Massenverhaftungen in der Rapszene – Meinungsfreiheit, juristische Konflikte und Kontroversen weiterlesen
Hemley Boum schreibt nachdenklich von gescheiterten Träumen. Der Leser lernt viel über die Schattierungen des Lebens in Kamerun und Frankreich. Trotzdem sind die Geschichten auf angenehm lesbare Art geschrieben.
Buchtipp von *Volker Seitz: Henley Boum: Wind, der uns heimträgt: „Wahrheit ist ansteckend“ weiterlesen
In seiner kurzweiligen Erzählung „Die Hose oder Ein Offenbacher in Ghana“ erzählt Rainer Hackel von einer Reise nach Ghana, die er mit Hans unternimmt, einem Offenbacher Journalisten, der für die AfD arbeitet. Der Autor hatte den Mittfünfziger in Frankfurt kennengelernt und zunächst einen guten Eindruck von ihm gewonnen, so dass er das Wagnis eingehen konnte, ihn nach Ghana einzuladen – in ein Land, in das Hackel schon seit 30 Jahren reist und wo die Familie seiner Frau lebt.
Buch-Tipp: Ein AfDler in Ghana – Rainer Hackels Erzählung „Die Hose oder Ein Offenbacher in Ghana“ weiterlesen