
Save the date! Ausstellungs- und Forschungsprojekt, 21. März–14. Juni, Eröffnung: Fr., 20. März 2026.
HKW Berlin: Tirailleurs: Von Kanonenfutter zu Avantgarde – die vergessenen Soldat*innen, die Europa befreit haben weiterlesen
Save the date! Ausstellungs- und Forschungsprojekt, 21. März–14. Juni, Eröffnung: Fr., 20. März 2026.
HKW Berlin: Tirailleurs: Von Kanonenfutter zu Avantgarde – die vergessenen Soldat*innen, die Europa befreit haben weiterlesen
Als erstes afrikanisches Land steht Marokko dieses Jahr im Fokus des European Film Market, der vom 12. bis 18. Februar 2026 als zentraler Bestandteil der 76. Berlinale stattfindet und kann so in diesem Kontext die heimische Filmindustrie pushen. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts in Rabat kommt eine rund 50-köpfige Delegation von Filmschaffenden aus dem Königreich nach Berlin.
Audiotipp WDR: Marokko auf der Berlinale weiterlesen
Man könnte fast sagen, Jowee Omicil kommt von einem anderen Planeten – oder zumindest aus einer Welt, in der Genres keine Grenzen sind, sondern Sprungbretter in die Freiheit. Der kanadisch-haitianische Musiker, Komponist und Lebensphilosoph ist ein musikalischer Tausendsassa, dessen Virtuosität sich über Saxophone, Klarinetten, Flöten, Taschentrompete, Rhodes, Piano, Stimme und vielen anderen Klangerzeugern erstreckt.
CD-Tipp: Jowee Omicil „sMiLes“ weiterlesen
„Wie kann man die ganze Dimension eines Ereignisses erfassen, das mehr als eine Million Menschen ausgelöscht hat, bei dem der Tod meines Bruders […] fast eine Anekdote ist, ein Fall von einer Million anderer – ein Bruchteil, dessen mathematischer Wert nahe Null liegt?“
Save the date: Performance Hewa Rwanda mit Dorcy Rugamba und Majnun im Humboldt Forum Berlin 24./25.01.2026 weiterlesen
Mit „Wrapped In Rhythm“ präsentiert die preisgekrönte Sängerin Tutu Puoane ein außergewöhnliches Projekt, das Poesie und Musik auf verbindet. Inspiriert von den Gedichten Lebo Mashile verwandelt Tutu Puoane Worte in Klang, zwischen Jazz, Soul und Singer-Songwriter. Produziert von Larry Klein und ausgezeichnet mit drei South African Jazz Awards, ist der zweite Teil in Zusammenarbeit mit dem Grammy-prämierten Metropole Orkest erschienen.
CD-Tipp: Tutu Puoane (Südafrika) – Wrapped In Rhythm Vol. II weiterlesen
Zwischen Gerichtsverfahren, Online-Debatten und Fragen nach der Rolle von Kunst im öffentlichen Raum geraten mehrere Größen des frankophonen und maghrebinischen Rap derzeit in Turbulenzen. Die aufeinanderfolgenden Festnahmen von Pause Flow in Marokko, von Maes zwischen Frankreich, Dubai und Rabat sowie die Inhaftierung von Morad in Spanien bringen erneut die Diskussion über die Grenzen der Meinungsfreiheit und die Verantwortung von Künstlern auf den Tisch. Diese Fälle, die in verschiedenen Zusammenhängen stehen, zeigen, wie sehr die Karriere eines Rappers im Rhythmus gerichtlicher Entscheidungen kippen kann.
Nordafrika: Massenverhaftungen in der Rapszene – Meinungsfreiheit, juristische Konflikte und Kontroversen weiterlesen
Hemley Boum schreibt nachdenklich von gescheiterten Träumen. Der Leser lernt viel über die Schattierungen des Lebens in Kamerun und Frankreich. Trotzdem sind die Geschichten auf angenehm lesbare Art geschrieben.
Buchtipp von *Volker Seitz: Henley Boum: Wind, der uns heimträgt: „Wahrheit ist ansteckend“ weiterlesen
In seiner kurzweiligen Erzählung „Die Hose oder Ein Offenbacher in Ghana“ erzählt Rainer Hackel von einer Reise nach Ghana, die er mit Hans unternimmt, einem Offenbacher Journalisten, der für die AfD arbeitet. Der Autor hatte den Mittfünfziger in Frankfurt kennengelernt und zunächst einen guten Eindruck von ihm gewonnen, so dass er das Wagnis eingehen konnte, ihn nach Ghana einzuladen – in ein Land, in das Hackel schon seit 30 Jahren reist und wo die Familie seiner Frau lebt.
Buch-Tipp: Ein AfDler in Ghana – Rainer Hackels Erzählung „Die Hose oder Ein Offenbacher in Ghana“ weiterlesen
Kapstadt, 1672: Verzweifelte Soldaten des 30-jährigen Krieges suchen Zuflucht am Kap. Deutsche, Schweden, Dänen und Belgier. Versklavte Menschen aus Ghana, Angola und Paliacatta werden an diesen Ort verschleppt. Ureinwohner bewirtschaften ihr Land, halten Rinder und Schafe und gehen auf Jagd.
Buchtipp: Inès Keerl „Die Frauen vom Tafelberg“ weiterlesen
Der Krieg im Sudan ist eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit – und doch erhält er kaum mediale und politische Aufmerksamkeit. Mit dem zweitägigen Event „Khartoum Calling – Voices for Sudan“ am 14. und 15. Oktober setzen das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) und Aktion gegen den Hunger gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen und Niddal Salah-Eldin ein Zeichen für Sichtbarkeit, Solidarität und politische Wirkung.
Berlin, 14./15.102025: Khartoum Calling – Voices for Sudan: Film, Musik und Kunst für Solidarität mit dem Sudan weiterlesen
Musik ohne Worte – eine einzigartige Geschichte und ein Neubeginn – Ein Ensemble ohne Vorbild: Seit seiner Gründung 1999 ist TRIO IVOIRE ein musikalisches Unikat in einzigartiger Besetzung. Die Verbindung aus europäischem Jazz, westafrikanischen Klangfarben und der Freiheit der Improvisation hat das Ensemble zu einer festen Größe auf internationalen Bühnen gemacht. Pianist Hans Lüdemann, Balafon-Meister Aly Keita und Schlagzeuger Christian Thomé schaffen eine Klangsprache, die sich frei über Traditionen und Kontinente erstreckt und eine unmittelbare, grenzenlose Kommunikation ermöglicht.
CD-Tipp: TRIO IVOIRE – „Resurrection“ – 25 Jahre AfroEuroJazz weiterlesen
Im Alter von 101 Jahren ist am vergangenen Freitag die renommierte Journalistin und Autorin Ruth Weiss in Dänemark verstorben. Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth bei Nürnberg geboren. Der Vater, Richard Löwenthal, verliert bereits kurz nach dem Beginn der Naziherrschaft 1933 seine Arbeitsstelle und wandert mit Hilfe von Verwandten nach Südafrika aus. 1936, nach der Verkündigung der Nürnberger „Rassegesetze“, kann auch die restliche Familie, darunter die 11-jährige Ruth, nach Johannesburg nachkommen, auf dem letzten Schiff mit jüdischen Geflüchteten, das in Südafrika anlegen darf.
Sie floh vor den Nazis nach Südafrika: Journalistin Ruth Weiss verstorben weiterlesen
Afrika wählt – und alles bleibt, wie es ist. Ross Thomas’ Roman über einen afrikanischen Wahlkampf aus den 60ern liest sich wie ein Bericht von heute: korrupte Eliten, gekaufte Wahlen, westliche Einflüsterer.
Buchanalyse von *Volker Seitz: „Stimmenfang – Ein afrikanischer Wahlkampf“ weiterlesen
Noch immer beginnt für viele die Geschichte des «dunklen Kontinents» mit dem Kolonialismus. Autor Amat Levin geht einen anderen Weg. Er folgt den Spuren untergegangener Kulturen und vergessener Ereignisse teils über Afrika hinaus zu Orten, in die unzählige Sklaven verschleppt wurden. Seine „Black History“ ist ein faszinierendes Mosaik aus Geschichten, die alle miteinander vernetzt sind, die staunen lassen und zum Weiterlesen animieren.
Buchtipp: Black History – Die vergessene Geschichte Afrikas. Von den Schwarzen Pharaonen bis heute weiterlesen
Im Zentrum des Romans stehen zwei Frauen: Mira und Bijoux. Die Handlung spielt abwechselnd in afrikanischen und europäischen Städten – Kinshasa, Brüssel, Paris und London – und schildert in wechselnden Episoden die entscheidenden Stationen in ihren Leben.
Buchtipp: Christina Fonthes – Wohin du auch gehst weiterlesen