Schlagwort-Archiv: Algerien

Afrikanische Union: Von Algeriens Präsident Tebboune getragen, setzt die Erklärung von Algier ein gemeinsames afrikanisches Gedenken an koloniale Verbrechen durch

Afrikanische Union: Von Algeriens Präsident Tebboune getragen, setzt die Erklärung von Algier ein gemeinsames afrikanisches Gedenken an koloniale Verbrechen durch

Auf ihrem 39. Gipfeltreffen in Addis Abeba hat die Afrikanische Union die Erklärung von Algier über koloniale Verbrechen in Afrika verabschiedet. Ein Text, der im Vorfeld vom algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune verteidigt und strukturiert wurde. In direkter Fortsetzung dieser Initiative beschlossen die afrikanischen Staats- und Regierungschefs zudem, den 30. November als „Afrikanischen Gedenktag zu Ehren der afrikanischen Märtyrer und der Opfer des transatlantischen Sklavenhandels, der Kolonisation und der Apartheid“ einzuführen.

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USA drohen Afrikas zweitstärkstem Militär wegen Su-57-Deal mit Sanktionen

USA drohen Afrikas zweitstärkstem Militär wegen Su-57-Deal mit Sanktionen

Die Vereinigten Staaten haben Algerien mit möglichen Sanktionen gedroht, nachdem das Land beschlossen hat, moderne russische Kampfflugzeuge des Typs Su-57 zu kaufen. Dies wirft neue Fragen zu Afrikas Verteidigungsbeziehungen mit Moskau in einer Phase erhöhter globaler geopolitischer Spannungen auf.

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Der „Flaggenkrieg“ offenbart Marokkos unmöglichen Spagat

Der „Flaggenkrieg“ offenbart Marokkos unmöglichen Spagat

Der Vorfall an Marokkos Ostgrenze ist keine bloße Randnotiz: Er ist ein vergrößernder Spiegel einer tiefen geopolitischen Bruchlinie im Maghreb. Während Algier seine Souveränität durch unerschütterliche Treue zur palästinensischen Sache bekräftigt, verstrickt sich Rabat in ein existenzielles Dilemma. Zwischen einer offen eingegangenen Militärallianz mit Israel und dem Vorsitz des Al-Quds-Komitees spielt das Königreich ein gefährliches Spiel, das für eine aufgebrachte marokkanische Straße zunehmend unhörbar wird.

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USA: Antiisraelischer Aktivist Mahmoud Khalil soll nach Algerien abgeschoben werden

USA: Antiisraelischer Aktivist Mahmoud Khalil soll nach Algerien abgeschoben werden
Symbolbild

US-Behörden zufolge steht die Abschiebung des syrischstämmigen Aktivisten und ehemaligen Columbia-Studenten Mahmoud Khalil nach Algerien kurz bevor. Damit würde ein längerer Rechtsstreit um seinen Aufenthaltsstatus enden. Die Regierung wirft ihm vor, bei seinem Green-Card-Antrag falsche Angaben gemacht zu haben, berichtet die New York Post.

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Maghrebinische Solidarität: Tunesisches Flugzeug landet notfallmäßig in Algier, um marokkanische Passagierin zu retten

Maghrebinische Solidarität: Tunesisches Flugzeug landet notfallmäßig in Algier, um marokkanische Passagierin zu retten
Symbolbild

Am Dienstag, dem 6. Januar, musste ein Flug der Fluggesellschaft Tunisair nach einem medizinischen Notfall an Bord außerplanmäßig am Flughafen Algier landen. Eine Episode, die die Verbundenheit der drei Maghreb-Staaten verdeutlicht, wenn es darum geht, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

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Papst Leo XIV. richtet jetzt seinen Blick auf Afrika – zunächst auf Algerien

Papst Leo XIV. richtet jetzt seinen Blick auf Afrika – zunächst auf Algerien
Die Augustinus-Basilika in Annaba/Algerien. Foto: ia

Nach seinen ersten Auslandsbesuchen in der Türkei und im Libanon kündigt Papst Leo XIV. an, sein Pontifikat unter das Zeichen des Dialogs zwischen den Völkern zu stellen. Besonders Afrika soll im Mittelpunkt stehen: 2026 plant er eine ausgedehnte Reise auf den Kontinent – mit Algerien als zentraler Etappe, um „auf den Spuren des heiligen Augustinus“ zu gehen und den interreligiösen Austausch zu vertiefen.

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Steinmeiers Gesuch erfolgreich – Algeriens Präsident Tebboune begnadigt Schriftsteller Boualem Sansal

Steinmeiers Gesuch erfolgreich – Algeriens Präsident Tebboune begnadigt Schriftsteller Boualem Sansal

Die Vermittlung des deutschen Bundespräsidenten hat Früchte getragen. An Mittwoch hat der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune dem Schriftsteller Boualem Sansal eine Begnadigung gewährt. Sansal war seit dem 16. November 2024 in Haft und im vergangenen März zu fünf Jahren Gefängnis wegen „Gefährdung der nationalen Einheit“ verurteilt worden.

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Tunesiens Ex-Präsident Marzouki ruft Marokko und Algerien dazu auf, der Union des Arabischen Maghreb neues Leben einzuhauchen

Tunesiens Ex-Präsident Marzouki ruft Marokko und Algerien dazu auf, der Union des Arabischen Maghreb neues Leben einzuhauchen

Der ehemalige tunesische Präsident Moncef Marzouki hat die Debatte über die Einheit des Maghreb neu entfacht, indem er eindringlich zur Versöhnung zwischen Marokko und Algerien aufruft. Vor dem Hintergrund des diplomatischen Bruchs zwischen den beiden Nachbarländern plädiert er dafür, politische Differenzen – insbesondere die Frage der Westsahara – hinter sich zu lassen und zugunsten einer gemeinsamen regionalen Vision zu handeln. Seine Botschaft versteht sich als Appell an Vernunft und Solidarität: Die Union des Arabischen Maghreb müsse wiederbelebt werden, um eine gemeinsame Zukunft auf Grundlage von Brüderlichkeit und Zusammenarbeit aufzubauen.

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Erneuerbare Energien im Maghreb: Das Medlink-Projekt mit 10 GW, das Algerien, Tunesien und Europa verbindet

Erneuerbare Energien im Maghreb: Das Medlink-Projekt mit 10 GW, das Algerien, Tunesien und Europa verbindet

Tunesien und Algerien wollen mit dem Projekt Medlink eine der größten Energieinitiativen Afrikas umsetzen. Geplant ist der Aufbau von 10 Gigawatt erneuerbarer Kapazitäten aus Solar- und Windenergie kombiniert mit Speichersystemen. Damit könnte die Region zum „grünen Kraftwerk des Mittelmeers“ werden.

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Lesetipp/ZDF: Olympia-Effekt in Nordafrika – Wie sich Mädchen in Algerien durchboxen

Lesetipp/ZDF: Olympia-Effekt in Nordafrika - Wie sich Mädchen in Algerien durchboxen
Symbolbild

Die Olympischen Spiele 2024 haben viel bewegt in Algerien. Inspiriert von der Boxerin Imane Khelif steigen immer mehr Mädchen in den Ring und brechen so mit Tabus. Nach Olympia 2024 wurde sie zum Vorbild für junge Boxerinnen. So kontern junge Boxerinnen traditionellen Rollenbildern.

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Frankreich: Marokkanische und algerische Minderjährige am stärksten von krimineller Ausbeutung betroffen

Frankreich: Marokkanische und algerische Minderjährige am stärksten von krimineller Ausbeutung betroffen

In Frankreich werden unbegleitete minderjährige Kinder, insbesondere aus Marokko und Algerien, zunehmend von kriminellen Netzwerken ausgenutzt. Sie werden auf der Straße oder über soziale Netzwerke angeworben und für Straftaten wie Drogenhandel, Diebstahl oder illegale Grenzübertritte instrumentalisiert. Laut UNICEF stammen 81 % der betroffenen Kinder aus diesen beiden nordafrikanischen Ländern. Anstatt Schutz zu erhalten, werden viele dieser Jugendlichen jedoch strafrechtlich verfolgt, berichtet Le Matin.

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Nach Besuch Zumas in Marokko: Südafrika organisiert ein Unterstützungsforum für die Polisario

Nach Besuch Zumas in Marokko: Südafrika organisiert ein Unterstützungsforum für die Polisario
Symbolbild

Die Unterstützung des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma für die Marokkanität der Westsahara hat in Pretoria und Algier eine echte politische Schockwelle ausgelöst. Als Reaktion darauf organisierte die südafrikanische Botschaft in Algerien kurzfristig ein diplomatisches Forum zugunsten der Polisario. Laut algerischen Medien nahmen „Vertreter von rund fünfzehn Ländern“ an der Veranstaltung teil, während die Nachrichtenagentur der Polisario von der Anwesenheit von „etwa zwanzig Botschaftern“ sprach.

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Angesichts internationaler Isolation wendet sich Algerien Afrika zu, um seine Diplomatie neu zu beleben

Angesichts internationaler Isolation wendet sich Algerien Afrika zu, um seine Diplomatie neu zu beleben

Der simbabwische Präsident Emmerson Mnangagwa beendete am Sonntag, dem 20. Juli, einen zweitägigen offiziellen Besuch in Algerien, bei dem er seinen Amtskollegen Abdelmadjid Tebboune traf. Angesichts ihrer Isolation auf der internationalen Bühne richtet sich Algeriens Blick wieder verstärkt auf den afrikanischen Kontinent, um diplomatisch wieder aktiver zu werden, berichtet RFI.

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Lesetipp/FR: Schwarz-Rot trickst sich zur „Asylwende“ – Grüne kritisieren Merz‘ „Trump-Methoden“

Lesetipp/FR: Schwarz-Rot trickst sich zur „Asylwende“ – Grüne kritisieren Merz‘ „Trump-Methoden“

Die Bundesregierung plant, Algerien, Marokko und Tunesien per Rechtsverordnung als „sichere Herkunftsstaaten“ zu deklarieren. Die Grünen wittern „Trump-Methoden“.

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Rivalitäten im Maghreb: In Afrika gewinnt Marokko die erste Runde

Rivalitäten im Maghreb: In Afrika gewinnt Marokko die erste Runde

Der strategische Wettstreit zwischen Marokko und Algerien überschreitet längst die Grenzen des Maghreb. Er wird inzwischen auf kontinentaler Ebene ausgetragen, wo beide Hauptstädte um Einfluss ringen. In den vergangenen Monaten hat sich die Dynamik deutlich zugunsten von Rabat verschoben: Die diplomatischen, wirtschaftlichen und symbolischen Fortschritte Marokkos in Afrika stehen im starken Kontrast zu den jüngsten Rückschlägen, die Algerien insbesondere in der Sahelzone hinnehmen musste.

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