Weltweit werden jedes Jahr etwa 92 Millionen Tonnen Textilien weggeworfen. In Nairobi möchten Designer und Aktivisten das Bewusstsein für diese Abfallberge schärfen – und den Wert von gebrauchter Kleidung aufzeigen.
Raila Odinga war eine Leitfigur der kenianischen Opposition, am Mittwoch starb er auf einer Reise nach Indien. Bei der Rückführung spielten sich chaotische Szenen ab, es gab mehrere Tote.
Einem Elefanten auf dem Schulhof zu begegnen, ist im Süden Kenias keine Seltenheit. Doch so aufregend das aus der Ferne klingen mag: Elefanten sind kräftige Tiere und können angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen. Auch ihre Wasserstellen müssen sich Familien hier häufig mit Wildtieren teilen. Der WWF sorgt dafür, dass Schulen und Dörfer sicherer werden und schützt damit auch die Elefanten.
Kenia hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte auftauchten, dass einige seiner Staatsbürger nach Russland verschleppt und gezwungen wurden, am Krieg in der Ukraine teilzunehmen. Unter den Fällen befindet sich der 36-jährige Athlet Evans Kibet, der angibt, er sei getäuscht worden, der russischen Armee beizutreten, bevor er von ukrainischen Truppen gefangen genommen wurde.
Die Zahl der Femizide in Kenia nimmt dramatisch zu. Auch international erfolgreiche Läuferinnen wurden Opfer. Allzu oft fallen sie auf selbsternannte Trainer und Berater herein.
Khat, eine in Kenia heimische Pflanze mit psychoaktiven Eigenschaften, hat sich aufgrund ihres bislang unerschlossenen fiskalischen Potenzials zu einer Art Goldgrube entwickelt. Die Khat-Pflanze (Catha edulis) ist ein stimulierendes Gewächs mit historischen Wurzeln in den kenianischen Hochländern, deren Blätter die Einheimischen traditionell kauen, um die Wirkung zu spüren.
Während mehrere afrikanische Staaten ihre Partnerschaften mit China und Russland vertiefen und andere zögern, sich klar zu positionieren, geht Kenia entschlossen den Weg, seinen Einfluss in Washington auszubauen. Der ostafrikanische Staat hat einen hochrangigen Lobbyvertrag mit der US-Firma Continental Strategy LLC abgeschlossen, die von Carlos Trujillo, einem ehemaligen Beamten der Trump-Regierung, geleitet wird.
Nach plötzlich abgesagtem Flug nach Deutschland: Petition fordert Einhaltung der Verpflichtungen aus EU-Resettlement-Programm. Sudanesische Geflüchtete im Südsudan – insgesamt hat der anhaltende Krieg im Sudan 14 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. 183 von ihnen wurde nun die zugesagte Aufnahme in Deutschland bis auf Weiteres verweigert.
Über 450 Menschen, darunter viele Kinder, mussten sich in Kenia 2023 zu Tode fasten. Der Sektenführer steht vor Gericht. Doch nun werden erneut frische Massengräber mit ausgehungerten Kinderleichen entdeckt. Der Hungerkult lebt weiter.
Sie durchqueren Savannen, Berge und tropische Regenwälder – oft im Verborgenen –, um das zu bewahren, was von der Wildnis Afrikas noch übrig ist. Ranger sind auf dem Kontinent die Wächter eines gefährdeten Naturerbes. Ihre Aufgabe ist ebenso essenziell wie gefährlich: Sie kämpfen gegen Wilderei, organisierte Kriminalität, extreme Wetterbedingungen und die Folgen des Klimawandels. Hinter den Uniformen stehen engagierte Frauen und Männer – darunter die „Löwinnen“ Kenias –, die ein Berufsbild neu definieren, das lange Zeit Männern vorbehalten war. Ihr Mut stellt die zentrale Frage nach dem Zusammenleben von Mensch und Natur.
Die Festnahme eines ehemaligen Agenten des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE wegen mutmaßlicher, aus der Ferne orchestrierter sexualisierter Gewalt an Kindern erschüttert die Öffentlichkeit. Im Zentrum dieses entsetzlichen Skandals stehen Live-Übertragungen von Kindesmissbrauch in Kenia – ein Fall, der die Risiken digitaler Technologien, institutionelle Schwächen und die Gefahren transnationaler Cyberkriminalität offenbart.
Die jüngsten Proteste in Kenia am 7. Juli (Saba Saba Day) haben Berichten zufolge mindestens 31 Todesopfer gefordert. Hunderte Menschen wurden verletzt, über 500 verhaftet. Außerdem sollen Geschäfte geplündert und beschädigt worden sein – Bürgerunruhen bestimmen aktuell die Lage im Land. Präsident William Ruto hat den Sicherheitskräften als Reaktion deutlich mehr Handlungsspielraum eingeräumt.
Der kenianische Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong’o ist am 28. Mai 2025 im Alter von 87 Jahren in Buford, Georgia, USA, verstorben. Er war eine der bedeutendsten literarischen Stimmen Afrikas und ein unermüdlicher Kritiker von Kolonialismus und politischer Unterdrückung.
Khat wird seit Jahrzehnten in Kenia kauend konsumiert. Nun greifen immer mehr junge Menschen zu einem bunten Drink: dem „Jaba-Juice“, der aus den Blättern des Khat-Strauchs hergestellt wird.