Schlagwort-Archiv: Senegal

Lesetipp/taz: Freiwilliges Soziales Jahr – Moderner Kolonialismus im Mantel der Entwicklungshilfe

Lesetipp/taz: Freiwilliges Soziales Jahr - Moderner Kolonialismus im Mantel der Entwicklungshilfe

Lehrer sein ohne Ausbildung, Krankenschwester ohne Erfahrung, Betreuer ohne pädagogische Qualifikation? Kein Problem. In Tansania, Namibia und etlichen anderen Ländern des Globalen Südens können sie ohne Erfahrung für etwas Geld ihren Traumjob ausüben. Ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Ausland bedeutet für viele junge Erwachsene wichtige Erfahrungen und das Aufhübschen ihres Lebenslaufs.

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Ghana: Junger senegalesischer Fußballer von falschen Talentscouts entführt und getötet

Ghana: Junger senegalesischer Fußballer von falschen Talentscouts entführt und getötet

In Ghana erschüttert derzeit ein tragischer Fall das Land: der Tod von Cheikh Touré, einem jungen senegalesischen Fußballer, der nach Ghana gereist war, in der Hoffnung, echte Talentscouts zu treffen. Doch offenbar geriet der junge Mann in eine Falle. Sein Tod am Samstag hat die Regierungen Senegals und Ghanas veranlasst, sich des Falls anzunehmen, berichtet RFI.

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Senegal: Fischer rettet 112 Migranten aus treibendem Boot, das in Gambia gestartet war

Senegal: Fischer rettet 112 Migranten aus treibendem Boot, das in Gambia gestartet war

Im Senegal wurde am Dienstag, dem 16. September, eine mit Migranten überfüllte Piroge, die auf dem Weg nach Europa war, vor der Küste von Dakar gerettet. Ihr Kapitän hatte die Passagiere zuvor ihrem Schicksal überlassen. Ein senegalesischer Fischer entdeckte das Boot und schlug Alarm, berichtet RFI.

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Lesetipp/DLF Nova: Mehr Gleichberechtigung – Kurse für Ehemänner in Senegal

Lesetipp/DLF Nova: Mehr Gleichberechtigung – Kurse für Ehemänner in Senegal

In vielen afrikanischen Ländern sind Frauen oft auf sich gestellt – auch wenn sie verheiratet sind. In Senegal gibt es deshalb jetzt Kurse für Ehemänner. Sie lernen dort, im Haushalt mit anzupacken; kochen, putzen und die Kinder zu versorgen. Dabei geht es vor allem darum, mehr Gleichberechtigung zu schaffen und um die Rechte von Mädchen und Frauen. Die Kurse werden von der Uno unterstützt. In anderen afrikanischen Ländern gibt es ähnliche Programme.

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Videotipp/arte: Senegal: Der absurde Dreieckshandel mit Sardinen

Videotipp/arte: Senegal: Der absurde Dreieckshandel mit Sardinen
Screenshot

Im Senegal ist die Fischerei eine tragende Säule der Nahrungsmittelindustrie. Doch Überfischung durch ausländische Flotten und die wachsende Fischmehlindustrie setzen die Küsten unter Druck. Essbarer Fisch wird exportiert – als Tierfutter für Europa und Asien. Die Folge: wachsende Nahrungsknappheit und Protest im Land.

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Senegal: Küstenerosion und mangelnde Instandhaltung bedrohen die Insel Gorée

Senegal: Küstenerosion und mangelnde Instandhaltung bedrohen die Insel Gorée
Foto: ia

Die Insel Gorée, ein symbolträchtiger Ort des afrikanischen Gedächtnisses und das wichtigste Touristenziel Senegals, zieht täglich Hunderte Besucher an. Doch hinter den bunten Fassaden kämpft die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Insel mit einem alarmierenden Verfall ihrer historischen Gebäude. Feuchtigkeit, ungeeignete Baumaterialien und fehlende finanzielle Mittel machen die Instandhaltung und Restaurierung dieser Bauwerke zu einer großen Herausforderung berichtet RFI.

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Arbeitslosigkeit im Senegal: Jugendliche auf sich allein gestellt bei der täglichen Jobsuche

Arbeitslosigkeit im Senegal: Jugendliche auf sich allein gestellt bei der täglichen Jobsuche

In den Straßen von Dakar, Thiès oder Kaolack zeigt sich ein immer vertrauteres Bild: Gruppen junger Männer in abgetragenen Overalls durchstreifen mit Werkzeugkisten in der Hand die Viertel und rufen laut: „Wer braucht einen Elektriker oder Klempner? Gibt es Probleme mit Wasserleitungen oder Strom im Haus?“ Diese ständigen Rufe spiegeln eine alarmierende soziale Realität wider: die massive Jugendarbeitslosigkeit im Senegal.

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Anti-LGBT-Demonstration im Senegal: Die Ironie eines antiwestlichen Protests mit kolonialen Wurzeln

Anti-LGBT-Demonstration im Senegal: Die Ironie eines antiwestlichen Protests mit kolonialen Wurzeln
Symbolbild

Am Freitag, dem 23. Mai 2025, marschierten mehrere tausend Demonstrierende im Senegal gegen die Rechte von LGBT-Personen – angeblich im Namen der „Souveränität“ gegenüber dem Westen. Doch ein frappierender Widerspruch sticht ins Auge: Der antikoloniale Protest fordert in Wirklichkeit die Verschärfung von Strafgesetzen, die direkt aus der französischen Kolonialzeit stammen.

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Senegal: Am Kai von Kayar – Ausreisewillige bereit, alles zu riskieren

Senegal: Am Kai von Kayar – Ausreisewillige bereit, alles zu riskieren
Symbolbild

Kayar gehört zu den wichtigsten Häfen für handwerkliche Fischerei im Senegal. Noch vor einigen Jahren war er einer der zentralen Ausgangspunkte für Boote, die zur illegalen Migration aufbrachen. Nach mehreren Tragödien starteten die Behörden Aufklärungskampagnen in Gotteshäusern und bei Gemeindevorstehern, um junge Menschen von der Flucht abzuhalten. Auch die Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt – etwa mit einem Kontrollposten der Gendarmerie. Diese Initiativen haben zwar dazu beigetragen, die Abfahrten von Kayar zu reduzieren, konnten jedoch nicht alle Migrationswilligen abschrecken, berichtet RFI.

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Ehrenbürgerwürde für Pierrette Herzberger-Fofana 

Ehrenbürgerwürde für Pierrette Herzberger-Fofana 
Foto: Grüne Liste

In Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Stadt Erlangen wird Pierrette Herzberger-Fofana mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Dies hat der Erlanger Stadtrat am 30. April beschlossen. Durch ihr öffentliches Wirken sowie ihr weitreichendes gesellschaftliches und politisches Engagement habe die promovierte Literaturwissenschaftlerin die Entwicklung Erlangens nachhaltig geprägt und das Wohl der Bürgerschaft in besonderer Weise gefördert, heißt es in der Begründung. Die feierliche Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist im Rahmen einer Festsitzung des Stadtrats im Herbst geplant. 

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Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Das Phänomen der Straßenkinder im Senegal, insbesondere der sogenannten „Talibés“ – junge Jungen, die von ihren Familien in Koranschulen (Daaras) geschickt werden – bleibt trotz staatlicher Verpflichtungen und der Bemühungen zahlreicher NGOs eine anhaltende Realität. Obwohl Anstrengungen unternommen wurden, um das erzwungene Betteln zu beenden und die Lebensbedingungen dieser Kinder zu verbessern, ist die Lage weiterhin besorgniserregend.

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