Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Organhandel in Westafrika: Horror in Nigeria und Sierra Leone

Organhandel in Westafrika: Horror in Nigeria und Sierra Leone

Innerhalb weniger Tage haben zwei makabre Fälle Westafrika erschüttert. In Nigeria entdeckte die Polizei ein geheimes Leichenschauhaus, in dem Hunderte verstümmelte Körper lagerten. In Sierra Leone deckte eine BBC-Recherche ein Netzwerk des Organhandels zu rituellen Zwecken auf. Diese Enthüllungen werfen entscheidende Fragen über das Ausmaß dieses Phänomens in der Region auf.

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Lesetipp/BZ: Ist der Osten rassistischer als der Westen? Wie Schwarze Menschen Sachsen erleben

Lesetipp/BZ: Ist der Osten rassistischer als der Westen? Wie Schwarze Menschen Sachsen erleben

In Sachsen erfahren Schwarze Menschen sowohl Ausgrenzung als auch Solidarität. Rassismus ist dabei kein ausschließlich ostdeutsches Problem, sondern eine gesamtdeutsche Realität. Ein Gastbeitrag.

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Geburt in einer Straßenbahn: Marokko versinkt in der Banalisierung des Skandals

Geburt in einer Straßenbahn: Marokko versinkt in der Banalisierung des Skandals

Es gibt Tragödien, die in einem normalen Land ein politisches Erdbeben auslösen würden. In Marokko werden sie zu einer makabren Routine. Der Fall der Frau, die vom Moulay-Abdellah-Krankenhaus in Salé abgewiesen wurde und gezwungen war, in einer Straßenbahn zu gebären – wo ihr Neugeborenes nicht überlebte –, reiht sich in eine bereits viel zu lange Liste von Ereignissen ein, die das Versagen des öffentlichen Gesundheitssystems offenbaren, und darüber hinaus das eines Staates, der nicht mehr auf diejenigen hört, denen er angeblich dient.

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Namatai Kwekweza (Simbabwe): Trägerin des Deutschen Afrika-Preises 2025

Namatai Kwekweza (Simbabwe): Trägerin des Deutschen Afrika-Preises 2025

In einer Zeit tiefgreifender geopolitischer Veränderungen und zunehmender Bedrohungen für die Demokratie weltweit setzt Namatai Kwekweza ein kraftvolles Zeichen für Zuversicht und demokratische Erneuerung. Die 26-jährige Frauen- und Jugendaktivistin engagiert sich in ihrem zunehmend repressiven Heimatland Simbabwe unerschütterlich für Rechtsstaatlichkeit, politische Teilhabe und die Gleichberechtigung junger Menschen und Frauen.

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ENACT-Bericht: Wie sich die organisierte Kriminalität auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt

ENACT-Bericht: Wie sich die organisierte Kriminalität auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt

Der ENACT-Index ist ein Instrument, das das Ausmaß und die Entwicklung der organisierten Kriminalität auf dem afrikanischen Kontinent misst und bewertet. Er stuft die 54 Länder des Kontinents anhand ihrer Kriminalitätswerte auf einer Skala von 1 bis 10 ein (1 = niedrigste, 10 = höchste Kriminalität) und beurteilt außerdem ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber organisierter Kriminalität ebenfalls auf einer Skala von 1 bis 10 (1 = geringste, 10 = höchste Widerstandsfähigkeit). Die Vorstellung des Index hebt die langfristigen Daten zu kontinentalen Trends hervor und liefert Einblicke in Afrikas regionale Dynamiken durch Keynote-Präsentationen der Ergebnisse.

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Prostitution in Marokko: Eine neu entfachte Debatte zwischen Pragmatismus und gesellschaftlichen Herausforderungen

Prostitution in Marokko: Eine neu entfachte Debatte zwischen Pragmatismus und gesellschaftlichen Herausforderungen

In Marokko flammt die Debatte rund um Prostitution erneut auf – getragen von Stimmen, die dazu aufrufen, das Thema realistisch statt mit Verdrängung anzugehen. Unter ihnen der Anwalt Mohamed Almou, Mitglied der Anwaltskammer von Rabat. Er ist der Ansicht, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einer möglichen Legalisierung den Weg zu einem strengeren Umgang mit einem Phänomen eröffnen könnte, das mittlerweile fest im gesellschaftlichen Leben Marokkos verankert ist.

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Jenseits der Schützengräben: Der 11. November aus afrikanischer Perspektive

Jenseits der Schützengräben: Der 11. November aus afrikanischer Perspektive

Alljährlich gedenkt die Welt am 11. November des Waffenstillstands von 1918. In Afrika beschränkt sich dieses Datum jedoch längst nicht mehr auf eine entfernte Ehrung der Soldaten der einstigen Imperien. Es wird zunehmend zu einem Moment aktiver Erinnerung – für ehemalige Kolonien, für heute souveräne Staaten und als Spiegel aktueller Herausforderungen, die mit Geschichte, Identität und Anerkennung verknüpft sind. So erleben verschiedene afrikanische Länder diesen Tag im Jahr 2025.

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Ghana: Gerald Asamoah erhält das Bundesverdienstkreuz

Ghana: Gerald Asamoah erhält das Bundesverdienstkreuz
Symbolbild, KI-generiert

Große Ehre für Gerald Asamoah: Der frühere Nationalspieler wurde in seiner Heimat Ghana mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte Asamoah einen besonderen „Brückenbauer zwischen Ghana und Deutschland“.

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Rosalie, erste schwarze Frau in Simbabwe, die ihren Körper der Wissenschaft übergab, wird vier Jahre später geehrt

Rosalie, erste schwarze Frau in Simbabwe, die ihren Körper der Wissenschaft übergab, wird vier Jahre später geehrt

Im Jahr 2021 wurde Rosalie Chigariro die erste schwarze Simbabwerin, die ihren Körper für wissenschaftliche Zwecke spendete. Sie verfügte, dass ihr Körper der medizinischen Fakultät der Universität von Simbabwe für Forschungszwecke übergeben werden solle – wie aktuelle Berichte zeigen, wurde diese Untersuchung nun abgeschlossen.

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Frühehen: In Marokko haben es zahlreiche Männer weiterhin auf minderjährige Mädchen abgesehen

Frühehen: In Marokko haben es zahlreiche Männer weiterhin auf minderjährige Mädchen abgesehen
Hochzeitszeremonie in Marokko – diese Braut war allerdings alt genug. Foto: ia

Trotz eines scheinbaren Rückgangs der Anträge im Jahr 2024 bleibt die Verheiratung Minderjähriger in mehreren Regionen Marokkos bestehen – angetrieben von sozialer Not, patriarchalen Traditionen und politischer Untätigkeit.

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Buchtipp von *Volker Seitz: Henley Boum: Wind, der uns heimträgt: „Wahrheit ist ansteckend“

Buchtipp von *Volker Seitz: Henley Boum: Wind, der uns heimträgt: „Wahrheit ist ansteckend“

Hemley Boum schreibt nachdenklich von gescheiterten Träumen. Der Leser lernt viel über die Schattierungen des Lebens in Kamerun und Frankreich. Trotzdem sind die Geschichten auf angenehm lesbare Art geschrieben.

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