Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Ugandas Polizei verhaftet zwei Frauen wegen angeblichen Kusses

Ugandas Polizei verhaftet zwei Frauen wegen angeblichen Kusses
Symbolbild

Zwei Frauen befinden sich derzeit in Uganda in Gewahrsam, weil sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst haben. Die beiden, die von der ugandischen Polizei am 18. Februar festgenommen wurden, werden auf Grundlage des Anti-Homosexualitätsgesetzes des Landes festgehalten – eines der weltweit strengsten Gesetze gegen LGBT-Menschen.

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UN-Kommissar für Menschenrechte Volker Türk fordert Senegals Präsidenten auf, neues Anti-LGBT-Gesetz nicht zu unterzeichnen

UN-Kommissar für Menschenrechte Volker Türk fordert Senegals Präsidenten auf, neues Anti-LGBT-Gesetz nicht zu unterzeichnen
Quelle: X

„Die Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch das senegalesische Parlament, das die maximale Haftstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen auf zehn Jahre verdoppelt und die sogenannte „Förderung, Unterstützung oder Finanzierung“ von Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität unter Strafe stellt, ist zutiefst besorgniserregend. Es steht im Widerspruch zu den grundlegenden Menschenrechten, die wir alle genießen: dem Recht auf Respekt, Würde, Privatsphäre, Gleichheit sowie den Freiheiten der Meinungsäußerung, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.

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Marokko: Gesetz aus der französischen Kolonialzeit bringt noch immer junge Menschen ins Gefängnis, weil sie während des Ramadans gegessen haben

Marokko: Gesetz aus der französischen Kolonialzeit bringt noch immer junge Menschen ins Gefängnis, weil sie während des Ramadans gegessen haben
Symbolbild

Während sich das Königreich darauf vorbereitet, die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 auszurichten und international zahlreiche Signale der Modernisierung sendet, wurde ein junger Mann gerade in das Gefängnis El Arjat 2 eingewiesen – unter anderem, weil er in der Öffentlichkeit das Fasten gebrochen hat. Ein Vorfall, der viel über die weiterhin bestehende Kluft zwischen dem Bild, das Marokko nach außen vermittelt, und der Realität der individuellen Freiheiten im Land aussagt.

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Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant

Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant
„Souvenir“

Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.

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„Bringt uns unsere Söhne zurück“: In Kenia sind Familien ohne Nachrichten von Angehörigen, die nach Russland gegangen sind

„Bringt uns unsere Söhne zurück“: In Kenia sind Familien ohne Nachrichten von Angehörigen, die nach Russland gegangen sind

In Kenia sollen laut einem Bericht der kenianischen Geheimdienste, der im vergangenen Monat dem Parlament vorgelegt wurde, mehr als 1.000 Männer in den russischen Streitkräften angeworben worden sein. Einige waren ehemalige Soldaten, die von Versprechen hoher Gehälter angelockt wurden. Andere glaubten, sie würden als Fahrer oder Sicherheitskräfte arbeiten, landeten jedoch schließlich an der russisch-ukrainischen Front. In Kenia sorgen sich ihre Familien um ihr Schicksal. Mehrere Dutzend von ihnen demonstrierten am Donnerstag, dem 5. März, im Stadtzentrum von Nairobi, berichtet RFI.

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Tunesien verurteilt seinen reichsten Geschäftsmann Marouan Mabrouk wegen Korruption zu Haft

Tunesien verurteilt seinen reichsten Geschäftsmann Marouan Mabrouk wegen Korruption zu Haft
Symbolbild, KI-generiert

Tunesien hat Marouan Mabrouk, den reichsten Geschäftsmann des Landes und Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali, in einem Korruptionsfall zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Kinotipp: NAWI – DEAR FUTURE ME (Deutschland / Kenia)

Kinotipp: NAWI - DEAR FUTURE ME (Deutschland / Kenia)

Ab 5. März im Kino. Nawis (Michelle Lemuya Ikeny) Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree (Ochungo Benson) plant, sie an einen Fremden, Shadrack (Ben Tekee), zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten – eine beträchtliche Menge an Vieh – weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren, und wehrt sich gegen diese arrangierte Kinderehe. Ihr unerschütterlicher Verbündeter in diesem Kampf ist ihr Bruder und engster Freund, Joel (Joel Liwan).

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Brain Drain: Afrika bildet seine Talente aus – die Welt zieht sie an

Brain Drain: Afrika bildet seine Talente aus – die Welt zieht sie an

Jedes Jahr verlassen fast 70.000 qualifizierte Fachkräfte Afrika, was ein Defizit verschärft, das bis 2030 auf 6,1 Millionen Gesundheitsfachkräfte anwachsen könnte. Die Abwanderung von Kompetenzen stellt heute eine der größten Herausforderungen für die Entwicklung des Kontinents dar.

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In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports

In Paris beginnt der Prozess wegen Cybermobbings gegen Imane Khelif, Star des algerischen Boxsports
Symbolbild

Am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, beginnt vor dem Tribunal de Paris der Prozess gegen den rechtsextremen Influencer Papacito, der wegen Cybermobbings gegen die algerische Boxerin Imane Khelif angeklagt ist. Khelif war während der Jeux de Paris 2024 zur Olympiasiegerin geworden. Im Zentrum des Verfahrens steht eine Kontroverse um ihr Geschlecht, in deren Folge Imane Khelif Ziel einer massiven Hass- und Desinformationskampagne wurde, die sie schließlich dazu brachte, Anzeige zu erstatten, berichtet RFI.

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Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko – Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Lesetipp/DIE ZEIT: Marokko - Urteil des Bundesgerichtshofs: Ein Königreich kann man nicht beleidigen

Der Bundesgerichtshof weist Marokkos Klage gegen einen Bericht der ZEIT über die Spähsoftware Pegasus ab. Und stärkt den Schutz der Pressefreiheit. Wenn sich Prominente oder Politiker gegen Medienberichte wehren, ist das für deutsche Pressekammern Routine. Dass jedoch ein souveräner Staat als Kläger auftritt, weil er sich durch einen Artikel in seiner Ehre verletzt fühlt – das ist ein höchst ungewöhnlicher Fall.

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Marokko: Aktivistin der „Gen Z 212“ aus der Diaspora festgenommen und angeklagt

Marokko: Aktivistin der „Gen Z 212“ aus der Diaspora festgenommen und angeklagt
Symbolbild

In Marokko steht derzeit eine Aktivistin der „Gen Z 212“ vor Gericht. Zineb El Kharroubi weist eine Besonderheit auf: Sie engagierte sich in Frankreich, als Ende 2025 im Königreich eine Protestbewegung ausbrach. Bei ihrer Ankunft am 12. Februar am Flughafen von Marrakesch wurde sie festgenommen. Die marokkanische Justiz wirft ihr bestimmte Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken vor. Sie wurde unter richterliche Aufsicht gestellt und wegen „Anstiftung zur Begehung von Straftaten im Internet“ angeklagt, berichtet RFI.

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Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Neuer Regierungsbericht: südafrikanische Einwanderungsbeamte nahmen über 20 Jahre hinweg Bestechungsgelder für Visa an

Eine umfassende Untersuchung der Special Investigating Unit hat zwei Jahrzehnte organisierter Korruption innerhalb des südafrikanischen Einwanderungssystems aufgedeckt. Demnach nahmen Beamte zwischen 2004 und 2024 Bestechungsgelder für Visa und Aufenthaltstitel an.

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Friedensfilmpreis 2026 für „TUTU“ – Doku über den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger

Friedensfilmpreis 2026 für "TUTU" – Doku über den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger
Sam Pollard bei der Vortellung seines Film. foto: Berlinale

Der Dokumentarfilm „TUTU“ von Sam Pollard wird mit dem diesjährigen Friedensfilmpreis ausgezeichnet. „Sam Pollard gelingt mit seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm ein feinfühliges, zugleich politisch kraftvolles Porträt des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu. Mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial von Roger Friedman und Benny Gool entfaltet der Film ein packendes Zeugnis menschlicher Größe: Er zeigt Tutu als zentrale Figur im Kampf gegen Apartheid und Rassismus ebenso wie als privaten Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl. In der Verbindung von intimer Nähe und historischer Dimension entsteht ein universelles Plädoyer für den Mut, sich unerschütterlich für Menschlichkeit und Freiheit einzusetzen – über die Grenzen Südafrikas hinaus“, so die Begründung der Jury.

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KAS: Brotrevolten 2.0 – Unterernährung, Armut und die Politik in afrikanischen Ländern

KAS: Brotrevolten 2.0 - Unterernährung, Armut und die Politik in afrikanischen Ländern

Das Tränengas brennt in den Augen, in der Lunge, macht das Atmen schwer. Die Polizisten, geschützt durch ihre paramilitärische Kampfmontur, feuern immer weiter:[1] Kartuschen mit Tränengas, auch Munition, darunter scharfe.[2] Im Juni 2024 hängen über der Innenstadt von Kenias Hauptstadt Nairobi weißer, dicker Nebel und ein beißender Gestank. Die kenianische Jugend protestiert gegen Präsident William Ruto und ein neues Gesetz, das die Steuern auf viele Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs deutlich erhöhen soll, darunter auf Brot und Speiseöl.

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