Kein afrikanisches Land war so von Männern beherrscht wie Somalia. Doch dagegen begehren die Frauen seit einiger Zeit auf. Ob im Parlament, wo es jetzt eine Frauenquote gibt, im Journalismus oder bei Schönheitswettbewerben. Doch sie haben einen gefährlichen Gegner.
Seit 2013 ist die politische Lage in Kamerun instabil. Im Norden des Landes wird die Bevölkerung von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram bedroht. Obwohl kein offizieller Bericht über die genaue Zahl der Todesopfer vorliegt, steht jetzt schon fest, dass Frauen den höchsten Preis für diesen Krieg zahlen. Ihr Lebenswille ist dennoch ungebrochen. Es ist die Geschichte von drei Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen, aber einem Lebensweg, der eine ähnliche Wendung genommen hat. Denn eines haben sie gemeinsam: sie alle wurden Opfer der Gräueltaten der Terrorsekte Boko Haram. Und sie alle haben ihr Martyrium in Kolofata, einem Ort im hohen Norden Kameruns, im Herzen Afrikas, erlitten.
Marokkanische Familien fordern die Rückführung ihrer in Saudi-Arabien festgehaltenen Töchter
Marokkanische Mütter riefen dringend zu Intervention seitens des Königs auf, um die Rückkehr ihrer in Saudi-Arabien inhaftierten Töchter zu erwirken, von denen einige bereits verurteilt wurden und andere noch auf ihr Urteil warten. Viele andere Frauen aus Subsaha-Afrika befinden sich in der gleichen Situation mit willkürlichen Inhaftierungen.
Im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma leben Tausende junge Frauen aus Südsudan. In der europäischen Modeindustrie, in Paris und London, ist ihr Typ derzeit gefragt. Doch wer profitiert davon?
Die Zukunft Afrikas ist weiblich. Eine Reise durch sieben afrikanische Länder zu sieben Frauen, die gegen alle Widerstände an der Rettung des Kontinents arbeiten. Es sind Frauen, die keine Angst haben und bereit sind, zu handeln. Der Dokumentarfilm „Das Afrika der Frauen“ zeigt, dass die Zukunft Afrikas den Frauen gehört, und ein Symbol für die Wiedergeburt eines von Völkermord, Hunger und Krieg zerrissenen Kontinents.
Die Reiseschriftstellerin Blanche de Richemont reist nach Mauretanien, um sich dort mit den Frauen der Wüste zu treffen. In der Bergregion Adrar, wo die Nomadenkultur noch sehr lebendig ist, spielen die Frauen eine wichtige Rolle in den Gesellschaften. Blanche de Richemont ist beeindruckt von der Kraft und dem Mut, den die Wüstenbewohnerinnen ausstrahlen.
Mehrere grausame Femizide in Kenia haben den Protest der Zivilgesellschaft ausgelöst. Worum geht es? Fragen an die Aktivistin Habu Dorcas. Habu Dorcas ist Mitglied der medico-Partnerorganisation Kenyan Peasant League. Die Bewegung der Bäuerinnen und Bauern setzt sich für die Rechte der ländlichen Bevölkerung ein.
Treffen zu den negativen Auswirkungen der Polik der Welthandelsorganisation auf die kenianischen Bäuer:innen. Dagegen sind Proteste geplant. (Foto: Kenyan Peasant League)
In Uganda erfährt jede fünfte Frau sexualisierte Gewalt, Fikira ist eine von ihnen. Ein Netzwerk aus Hilfsorganisationen unterstützt Betroffene. Fikira sitzt auf einem blauen Plastikstuhl vor ihrer Hütte, sie hat ihre kleine Tochter am Arm. Irgendwann, wenn die Kleine groß genug ist, möchte Fikira (17) ihrer Tochter erzählen, wie sie entstanden ist – damit sie sich selbst später möglichst gut schützen kann.
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