Schlagwortarchiv: Korruption

Belgien: Hausdurchsuchungen bei Familienangehörigen des kongolesischen Präsidenten Félix Tshisekedi

Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft hat am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, mehrere Hausdurchsuchungen in Brüssel und Umgebung durchgeführt. Betroffen waren Wohnsitze von Familienangehörigen des Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo), Félix Tshisekedi. Hintergrund sind Ermittlungen wegen mutmaßlicher Geldwäsche, Korruption und illegaler Bereicherung im Zusammenhang mit der Ausbeutung von Bodenschätzen in der kongolesischen Provinz Katanga, berichtet RFI.

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Gabun: Schweizer Justiz ermittelt gegen Gattin von Ex-Präsident Ali Bongo wegen Geldwäsche

Die Schweizer Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen Sylvia Bongo eröffnet. Wie erst jetzt bekannt wurde, beschäftigt sich die Staatsanwaltschaft des Kantons Genf intensiv mit der ehemaligen First Lady Gabuns, die derzeit im Londoner Exil lebt. Sie steht im Verdacht, während der Amtszeit ihres Ehemanns Ali Bongo mehrere Millionen Euro aus Veruntreuung öffentlicher Gelder und Korruption auf Konten in der Schweiz transferiert zu haben, berichtet RFI.

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Madagaskar: Lügendetektortest für angehende Minister – Wenn die Politik die Wahrheit in einer Maschine sucht

Symbolbild, KI-generiert

Die Szene ist durchaus überraschend, ja sogar beunruhigend. In Madagaskar müssen angehende Minister künftig unter dem kalten Blick eines Lügendetektors bestehen, bevor sie politische Verantwortung übernehmen dürfen. Die Ankündigung von Präsident Michaël Randrianirina, der im Oktober vergangenen Jahres durch einen Staatsstreich an die Macht kam, markiert einen ungewöhnlichen Bruch in der Führung staatlicher Angelegenheiten.

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Tunesien verurteilt seinen reichsten Geschäftsmann Marouan Mabrouk wegen Korruption zu Haft

Symbolbild, KI-generiert

Tunesien hat Marouan Mabrouk, den reichsten Geschäftsmann des Landes und Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali, in einem Korruptionsfall zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Lesetipp/NDR: Göttinger Firma soll Minister in Afrika bestochen haben

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig bringt die Korruptionsvorwürfe gegen ein Unternehmen aus Göttingen vor Gericht. Nach Angaben der Anklagebehörde werden fünf damalige Firmenangehörige beschuldigt, ab 2015 Staatsbedienstete in zwei afrikanischen Staaten bestochen zu haben.

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Marokko: Unter dem Druck der Generation Z nimmt der Kampf gegen die Korruption Fahrt auf

Lange Zeit galt politische Korruption in Marokko als Symbol der Straflosigkeit – doch nun scheint sich eine historische Wende abzuzeichnen. Wenige Monate vor den Parlamentswahlen haben sich mehrere Kandidaten, die im Verdacht stehen, sich illegal bereichert oder Stimmen gekauft zu haben, aus dem Rennen zurückgezogen. Grund dafür ist der wachsende Druck einer marokkanischen Jugend, die zunehmend Transparenz und öffentliche Ethik einfordert.

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Afrika: Die 10 korruptesten Länder im Jahr 2024

Der Korruptionswahrnehmungsindex 2024 zeigt erneut, welche afrikanischen Länder besonders von Korruption betroffen sind. Laut dem Bericht von Transparency International stagnieren die weltweiten Bemühungen zur Korruptionsbekämpfung, was schwerwiegende Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Wirtschaft dieser Länder hat.

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Lesetipp/SZ: Auftragsbücher gefälscht? SAP kauft sich von Korruptionsvorwürfen in Südafrika und weiteren Ländern frei

Es ist eine satte Strafe für SAP: Vor etwa acht Jahren hatte der Konzern Softwarelizenzen beim südafrikanischen Wasserministerium gegen eine Gebühr erneuert, obwohl sie noch gar nicht abgelaufen waren. Zahlungen ohne Gegenleistung also. In der Anklageschrift hieß es damals, SAP sei mitverantwortlich für die katastrophale Wasserversorgung in dem Land. 2018 hatte der Konzern außerdem zugegeben, neun Millionen Dollar an eine Firma gezahlt zu haben, die dem Umfeld des korrupten Ex-Präsidenten Jacob Zuma zugerechnet wird. Wegen dieser und anderer Korruptionsvorwürfe muss SAP nun 222 Millionen Dollar Strafe zahlen.

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