Anlässlich des Welttourismustags am 27. September macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Maasai International Solidarity Alliance (MISA) auf die menschenrechtlichen Folgen des Tourismus in Nord-Tansania aufmerksam.
„Die Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch das senegalesische Parlament, das die maximale Haftstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen auf zehn Jahre verdoppelt und die sogenannte „Förderung, Unterstützung oder Finanzierung“ von Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität unter Strafe stellt, ist zutiefst besorgniserregend. Es steht im Widerspruch zu den grundlegenden Menschenrechten, die wir alle genießen: dem Recht auf Respekt, Würde, Privatsphäre, Gleichheit sowie den Freiheiten der Meinungsäußerung, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.
Scharfe Kritik an der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft: Die Menschenrechtsorganisationen FIAN und Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisieren eine Presseerklärung der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft (FZG) vom 20. September 2025 zur Zusammenarbeit mit den Maasai in Tansania scharf. Die Pressemitteilung sei irreführend, blende zentrale Fakten aus und vermittele ein völlig falsches Bild über den bisherigen Austausch, betont die Maasai International Solidarity Alliance (MISA), zu der sowohl FIAN als auch die GfbV gehören, in einem Statement.
Erklärung anlässlich des 15. Jahrestages der Veröffentlichung des Mapping-Projetberichts des UN-Menschenrechtsrates: Am 1. Oktober 2010 veröffentlichte das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte (HCDH) trotz des starken Drucks der Behörden Ruandas den Bericht des Mapping-Projekts über die schwerwiegendsten Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts, die zwischen März 1993 und Juni 2003 auf dem Gebiet der Demokratischen Republik Kongo (DRK) begangen wurden.
Die italienische Seenotrettungsorganisation Mediterranea hat beim Internationalen Strafgerichtshof Ermittlungen gegen Innenminister Piantedosi beantragt. Die Organisation wirft dem Politiker der ultrarechten italienischen Regierung Menschenrechtsverstöße vor.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Luise Amtsberg, reist vom 24.-28. Juni in die Demokratische Republik Kongo. In Ostkongo werden Treffen mit Organisationen der Zivilgesellschaft im Vordergrund stehen, sowie Gespräche mit lokalen und internationalen humanitären Organisationen. Bei einem Treffen mit UN-Institutionen zum Flüchtlingsschutz wird vor allem die Lage für Binnenvertriebene erörtert werden.
Heute reist Wirtschaftsminister Habeck nach Algerien, aus dem ein Viertel des Erdgases in Europa stammt. Auch für erneuerbare Energien gibt es Potenzial. Doch die Menschenrechtslage bleibt ein Problem.
Die „Mail on Sunday“ – eine der meistverkauften englischsprachigen Zeitungen der Welt – hat einen ausführlichen Bericht über entsetzliche Grausamkeiten gegen die indigenen Baka im kongolesischen Regenwald veröffentlicht. Die Details sind erschreckend. Geschichten wie die von Ella Ene, die von einem Ranger brutal vergewaltigt wurde, während sie ihr Baby hielt. Und es ist schockierend – aber keineswegs überraschend –, dass dies im Namen des Naturschutzes geschieht.
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