Deutschland verhandelt mit Südafrika über zusätzliche 720 Millionen Euro an vergünstigter Klimafinanzierung im Rahmen der Just Energy Transition Partnership (JETP). Das teilte Rainer Baake, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für das Programm, mit.
Siebenunddreißig Menschen sind am Sonntag in Safi an der Atlantikküste Marokkos ums Leben gekommen, nachdem es infolge heftiger Niederschläge zu plötzlichen Sturzfluten gekommen war, die in zahlreiche Wohnhäuser und Geschäfte eindrangen. Es handelt sich um die höchste Opferzahl bei Unwettern dieser Art im Land seit einem Jahrzehnt, berichtet RFI.
Im Süden Liberias, wo der Regenwald so dicht ist, dass nur wenig Licht den Boden erreicht, bahnen sich Frauen einen Weg durch das Dickicht. Sie arbeiten für die Zukunft dieses einzigartigen Schatzes. Die Frauen schützen als Eco-Guards den Wald des Grebo-Krahn-Nationalpark.
Ostafrika positioniert sich als Pionier der Elektromobilität auf dem afrikanischen Kontinent. Länder wie Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda wollen neue Maßstäbe für klimafreundliche Mobilität setzen.
Die Debatte über den Export minderwertiger Produkte nach Afrika hat in diesem Jahr stark zugenommen, da immer mehr Menschen ihre Besorgnis äußern. Im Juli brachte Afrikas reichster Mann, Aliko Dangote, neue Dynamik in die Diskussion, als er erklärte, dass der Kontinent zunehmend zu einer „Müllkippe für minderwertigen Treibstoff“ werde.
Afrika gehört zu den Regionen der Welt, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, und kämpft gleichzeitig mit einer stetig wachsenden Schuldenlast. Ein neuer HBS-Policy Brief analysiert, wie sich Schulden und Klimavulnerabilität gegenseitig verstärken. Er enthält einen Vorschlag, Schuldenerlass mit Klima- und Entwicklungszielen zu verknüpfen, um afrikanischen Ländern zu helfen, der Schulden-Klima-Falle zu entkommen und die Voraussetzungen für ein nachhaltigeres und gerechteres globales Finanzsystem zu schaffen.
Der deutsche Energiekonzern RWE hat sich aus dem 10 Milliarden Dollar schweren Hyphen-Projekt für grünes Ammoniak in Namibia zurückgezogen – ein Rückschlag für die Ambitionen des südafrikanischen Landes, zu einem führenden Wasserstoff-Hub zu werden. Der Rückzug zeigt, dass manche Unternehmen ihre kostspieligen Wetten auf neue Technologien überdenken.
Tunesien und Algerien wollen mit dem Projekt Medlink eine der größten Energieinitiativen Afrikas umsetzen. Geplant ist der Aufbau von 10 Gigawatt erneuerbarer Kapazitäten aus Solar- und Windenergie kombiniert mit Speichersystemen. Damit könnte die Region zum „grünen Kraftwerk des Mittelmeers“ werden.
Eine wissenschaftliche Premiere auf dem afrikanischen Kontinent: Die Universität Witwatersrand in Johannesburg (Wits University) veröffentlichte am 19. August eine Studie, die zeigt, dass schwarze Mambas wertvolle Bio-Indikatoren zur Messung der Luftverschmutzung sein können. Bisher galten die gefürchteten Schlangen vor allem als gefährliche Raubtiere, doch die Forschung belegt nun, dass sie zu den verlässlichsten Bio-Indikatoren zählen, berichtet RFI.
Am Dienstag weiht Äthiopien Afrikas größtes Wasserkraftwerk ein. Es soll die Stromproduktion des Landes verdoppeln. Doch der Staudamm gibt Addis Abeba auch die Kontrolle über den Nil, die Lebensader Sudans und Ägyptens.
Während Klimakatastrophen im Jahr 2024 mehr als 110 Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner betroffen haben, findet seit dem 5. September 2025 in der äthiopischen Hauptstadt die dreizehnte Ausgabe der Konferenz über Klimawandel und Entwicklung in Afrika (CCDA-XIII) statt. Dieses strategische Ereignis, das dem zweiten Afrikanischen Klimagipfel vorausgeht, bringt politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Geldgeber zusammen – mit einem gemeinsamen Ziel: Afrika nicht länger nur als Opfer der globalen Erwärmung darzustellen, sondern als Architekt von Klimaschutzlösungen.
Misereor und Germanwatch kritisieren neue Öl- und Gasprojekte. Regenwald in Gefahr: Vor dem zweiten Africa Climate Summit (08. bis 10. September) im äthiopischen Addis Abeba schlagen afrikanische Partnerorganisationen von Germanwatch und Misereor Alarm: Sie drängen auf einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien und fordern mehr Verantwortung des Globalen Nordens bei der Finanzierung der Energiewende. Nur so könne die Zukunft des afrikanischen Kontinents nachhaltig und gerecht gestaltet werden.
Horst Scharfenberg interviewt den Zoologen und Saharaforscher Franz Kollmannsperger über die Nutzungsmöglichkeiten der Sahara, aber auch zu Klimaveränderungen im Laufe der Erdgeschichte. Die von Europäern propagierte landwirtschaftliche Monokultur für den Export führt zu Bodenerosion und der Ausbreitung der Wüste.
Äthiopien gab am Donnerstag bekannt, dass im Rahmen der landesweiten Wiederaufforstungskampagne „Green Legacy Initiative“ an nur einem einzigen Tag 700 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt werden sollen. Dieser Schritt stellt einen bedeutenden Meilenstein in den anhaltenden Bemühungen des Landes dar, dem Klimawandel, der Entwaldung und der Bodendegradation entgegenzuwirken.
Sie durchqueren Savannen, Berge und tropische Regenwälder – oft im Verborgenen –, um das zu bewahren, was von der Wildnis Afrikas noch übrig ist. Ranger sind auf dem Kontinent die Wächter eines gefährdeten Naturerbes. Ihre Aufgabe ist ebenso essenziell wie gefährlich: Sie kämpfen gegen Wilderei, organisierte Kriminalität, extreme Wetterbedingungen und die Folgen des Klimawandels. Hinter den Uniformen stehen engagierte Frauen und Männer – darunter die „Löwinnen“ Kenias –, die ein Berufsbild neu definieren, das lange Zeit Männern vorbehalten war. Ihr Mut stellt die zentrale Frage nach dem Zusammenleben von Mensch und Natur.
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