Der Klimawandel bleibt ein dringliches und wachsendes Problem auf dem Kontinent. Einige Länder sehen sich mit außergewöhnlichen Überschwemmungen infolge von Rekordniederschlägen konfrontiert, während andere unter anhaltender Dürre und Wasserknappheit leiden.
Die Insel Gorée, ein symbolträchtiger Ort des afrikanischen Gedächtnisses und das wichtigste Touristenziel Senegals, zieht täglich Hunderte Besucher an. Doch hinter den bunten Fassaden kämpft die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Insel mit einem alarmierenden Verfall ihrer historischen Gebäude. Feuchtigkeit, ungeeignete Baumaterialien und fehlende finanzielle Mittel machen die Instandhaltung und Restaurierung dieser Bauwerke zu einer großen Herausforderung berichtet RFI.
Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie. Seine Ressourcen werden jedoch nicht nur völkerrechtswidrig von Marokko ausgebeutet, sondern auch von europäischen Konzernen – im Namen der Energiewende. Ressourcenabbau für europäischen Klimaschutz, auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt, vereint in Westsahara Kolonialismus und Kapitalismus auf nahtlose Weise.
Greenpeace hat in Ghana ein erschütterndes Bild der Schattenseiten unserer Konsumgesellschaft enthüllt. Im Densu-Delta, einem wichtigen Naturschutzgebiet in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra, stapeln sich Berge von Altkleidern bekannter Marken. Die gigantische Deponie, die Greenpeace als „Mode-Friedhof“ bezeichnet, ist ein erschreckendes Zeugnis des zunehmenden Problems mit Fast Fashion und des verantwortungslosen Umgangs mit Modeabfällen.
Teile Südafrikas sind am Morgen unter einer Schneedecke erwacht, während eine kräftige Kaltfront weiterhin Stürme und starke Windböen über das Land treibt. Während sich in manchen Regionen Autos und Dächer unter Neuschnee präsentieren, bereiten sich andere Gebiete auf heftige Gewitter und stürmische Böen vor. Die N3 Toll Route appelliert an Autofahrer, sich vor längeren Fahrten unbedingt über die Straßenverhältnisse zu informieren.
• Bisherige Modelle nutzen oft pauschale Finanzierungskosten • Neue Berechnungsmethode berücksichtigt sozio-politische Risiken • Bei heutigem Zinsniveau sind afrikanische Standorte nur mit Abnahme- und Preisgarantien konkurrenzfähig
Einmal die Pflanzenblätter auf Schädlinge scannen, Anbautipps erhalten und sich mit Experten vernetzen: Eine App mit KI-Funktionen ist ein Hoffnungsträger für Landwirtinnen und Landwirte in Kenia. Doch die Verbreitung der Nutzung steht vor Hürden.
Staatliche Stellen, private Anleger und Investoren gaben Africa Greentec Millionen, um die Sahelzone mit Solarstrom zu elektrifizieren. Doch nach WDR-Recherchen steckt die Aktiengesellschaft in finanziellen Nöten.
Petitionsübergabe mit 42.000 Unterschriften an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE): Aufgrund anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen beim Bauxitabbau durch die Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) für die deutsche Industrie haben die NGOs FIAN, PowerShift und Rettet den Regenwald heute dem BMWE eine Petition mit rund 42.000 Unterschriften übergeben.
Ein höchst umstrittenes Projekt zum Handel mit Emissionszertifikaten in Kenia, das indigene Hirt*innen bedroht, wurde von Verra, der wichtigsten Zertifizierungsstelle für solche Projekte, zum zweiten Mal ausgesetzt. Dies ist eine beispiellose Kritik an dem Projekt und unterstreicht gleichzeitig das wiederholte Versagen von Verra.
Die reichen Länder produzieren die meisten Emissionen, doch Entwicklungsländer leiden am stärksten unter der Klimakrise. Sollte Deutschland der ehemaligen Kolonie Kamerun Klimareparationen zahlen? Die NGO Konzeptwerk Neue Ökonomie hat Argumente.
Heuschreckenbefall an einem Baum in Mali (Foto: ia)
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat am Dienstag einen dringenden Appell an die Länder Nordwestafrikas gerichtet, ihre Überwachung zu verstärken und frühzeitige Bekämpfungsmaßnahmen gegen Wüstenheuschrecken zu ergreifen. Der Alarm kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Schwärme und Gruppen erwachsener Heuschrecken aus der Sahelzone in den Süden der Sahara ausgebreitet haben und dort eine Bedrohung für Felder und Weideland darstellen.
Wasserverluste und -gewinne in Südafrika zwischen 2012 und 2020. Je brauner eine Region gefärbt ist, desto stärker der Verlust. Die Dreiecke stehen für die GPS-Stationen. Eine Rotfärbung zeigt an, dass sie seit 2012 gestiegen sind. | Copyright: Abbildung: AG Kusche/Universität Bonn
Südafrika hebt sich langsam aus den Fluten – je nach Region um bis zu zwei Millimeter pro Jahr. Bislang glaubte man, dass Strömungsvorgänge im Erdmantel das Phänomen verursachen. Eine Studie der Universität Bonn liefert nun jedoch eine andere Erklärung: Demnach sind Dürren und die damit verbundenen Wasserverluste der Hauptgrund für den Anstieg. Die Ergebnisse sind im „Journal of Geophysical Research: Solid Earth“ erschienen.