Kategoriearchiv: Umwelt

Namibia: Grüner Kolonialismus gefährdet Landrechte der Nama

Anlässlich des 35. Unabhängigkeitstages Namibias am 21. März macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die anhaltenden Abhängigkeiten des Landes von ausländischen Akteuren aufmerksam und fordert von Deutschland einen größeren Einsatz zur Beseitigung kolonialer Strukturen.

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Tansania: Kohlenstoffprojekte untergraben Landrechte der Maasai

Hilfsorganisationen fordern Stopp der Vorhaben – auch von beteiligtem Autobauer VW: Eine heute veröffentlichte Studie der Maasai International Solidarity Alliance (MISA) – zu deren Mitgliedern das Hilfswerk Misereor, die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Gesellschaft für bedrohte Völker gehören – zeigt die problematischen Auswirkungen internationaler Projekte, die durch Kohlenstoffkompensation eigentlich dem Klimaschutz dienen sollten. Die Land- und Menschenrechte der Maasai, einer indigenen ostafrikanischen Volksgruppe, stehen massiv unter Druck.

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Nordafrika: Der Anstieg des Meeresspiegels könnte die Maghreb-Staaten bis 2100 überfluten

Die Küstenregion des Maghreb, in der fast 40 % der Bevölkerung der Region leben, könnte durch einen beispiellosen Anstieg des Meeresspiegels drastisch verändert werden. Laut den neuesten wissenschaftlichen Prognosen könnten einige Küstenstädte bis zum Jahr 2100 bis zu 20 % ihres Gebiets verlieren. Dies stellt eine enorme Herausforderung für eine Region dar, die bereits stark vom Klimawandel betroffen ist.

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Freiheit.org: Regionalpolitische Analyse – Südafrikas Energiesektor im Wandel

Von Kohle und Korruption zu einer grünen Zukunft? Kaum ein Thema beherrschte die südafrikanischen Medien so lange und verlässlich wie die Energiekrise der vergangenen Jahre. Seit 2007 konnte der durch Korruption, Kriminalität und Misswirtschaft geschwächte staatliche Energiekonzern Eskom die Stromversorgung des Landes nicht mehr zuverlässig gewährleisten. Die Folge: tägliche, teilweise stundenlange Stromausfälle und wirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe. Doch mit Ende März dieses Jahres verbesserte sich die Lage plötzlich drastisch.

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Survival/Kenia/CO2-Zertifikate: Richtungsweisendes Urteil gegen Prestigeprojekt

Die Samburu sind eines der indigenen Völker, die von NRTs „Northern Kenya Grassland Carbon Project“ betroffen sind. © Fiore Longo / Survival International

Ein mit Spannung erwartetes Gerichtsurteil in Kenia dürfte weitreichende Konsequenzen für eines der weltweit größten Klimaschutzprojekte mit Bodenkohlenstoff haben. Das Projekt zum Ausgleich von CO2-Emissionen wird schon länger von Indigenen und Fachleuten kritisiert. Unternehmen wie Meta, Netflix oder British Airways haben bereits CO2-Zertifikate aus dem Projekt gekauft.

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Videotipp/arte: Sambia: Die Wassernomaden vom Sambesi

Screenshot

Der gewaltige Sambesi durchzieht den Süden Afrikas und bildet riesige Überschwemmungsgebiete: In Sambia zwingt die Flut jedes Jahr ein ganzes Volk zum Umzug. Die Kuomboka – ein großes, rituelles Spektakel für die Bewohner des Sambesi, einschließlich ihrer Königin, die von den Untertanen in Sicherheit gebracht wird.

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COP29: Die Herausforderungen der Verhandlungen in Baku für den afrikanischen Kontinent

Die 29. UN-Klimakonferenz beginnt an diesem Montag, den 11. November, in Baku, Aserbaidschan. Erwartet werden 40.000 Teilnehmer, darunter etwa 100 Staats- und Regierungschefs, die gemeinsam Maßnahmen gegen die Erderwärmung und ihre Folgen vorantreiben wollen. Die Konferenz, die bis zum 22. November dauert, soll mit der Festlegung eines neuen Finanzziels zur Unterstützung der Entwicklungsländer enden – ein Thema, das Afrika besonders betrifft, berichtet RFI.

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Katastrophale Überschwemmungen in West- und Zentralafrika betreffen über 7 Millionen Menschen

© UNHCR Familien durchqueren die Flutgewässer in Nigeria

West- und Zentralafrika leiden weiterhin unter katastrophalen Überschwemmungen, von denen mehr als sieben Millionen Menschen in 16 Ländern betroffen sind, wie das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) meldet.

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Lese-/Audiotipp tagesschau.de: Biodiversität in Kenia – Mit Kreativität gegen invasive Pflanzen

Symbolbild

Invasive Arten, wie die Wasserhyazinthen, können ganzen Lebensräumen schaden. Nur schwer wird man sie wieder los. In Kenia ist man auf eine kreative Idee gekommen: Aus der Plage wird etwas Nützliches.

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Lesetipp/taz: Überschwemmungen in der Sahelzone – Senegals Kampf mit dem politischen Klimawandel

Es sind Überschwemmungen von historischem Ausmaß. Das Hochwasser beeinflusst auch Senegals vorgezogene Parlamentswahlen.  „Alle Brücken sind zerstört. Wir erreichen unser Dorf nur noch mit kleinen Booten“, berichtet Mamadou Guessere Gaye. Der 66-Jährige stammt aus Dembancané. Das Dorf im Nordosten Senegals, an der Grenze zu Mauretanien, steht seit dem 11. Oktober unter Wasser.

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