Schlagwort-Archive: Subsahara-Afrika

Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt wird sich in den kommenden fünf Jahren weiter vergrößern

Mit einem prognostizierten Wachstum von 3,4 Prozent im Jahr 2021 wird Subsahara-Afrika die am langsamsten wachsende Region der Welt sein, so der aktuelle Regional Economic Outlook des IWF. Das langsame Tempo bei der Einführung von Impfstoffen und der begrenzte fiskalische Spielraum wiegen hier schwer. Infolgedessen wird erwartet, dass sich die Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt in den nächsten fünf Jahren weiter vergrößern wird. Nach aktuellen Prognosen wird das Pro-Kopf-BIP in vielen Ländern erst Ende 2025 das Vorkrisenniveau erreichen. Es wird erwartet, dass die Pandemie mehr als 32 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen wird. Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt wird sich in den kommenden fünf Jahren weiter vergrößern weiterlesen

Gesundheit nachhaltig stärken: EU-AU-Kooperation für resiliente Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika

©irin

Obwohl die meisten Länder Subsahara-Afrikas auf den ersten Blick weniger stark von der COVID-19-Pandemie getroffen wurden als befürchtet, offenbart die Krise die Schwächen von lokalen Gesundheitssystemen. Diese waren in weiten Teilen bereits vor Ausbruch der Pande-mie nicht in der Lage, den Menschen eine adäquate Gesundheitsversorgung zu gewähren. Damit die Länder Subsahara-Afrikas künftig besser gegen Gesundheitsherausforderungen gewappnet sind, ist der Aufbau von resilienten Gesundheitssystemen eine wichtige Voraus-setzung. Gesundheit nachhaltig stärken: EU-AU-Kooperation für resiliente Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika weiterlesen

Konfliktbarometer 2020: Vor allem in Sub-Sahara-Afrika sind Konflikte zu Kriegen eskaliert – GRÜNE fordern verstärktes Engagement in der zivilen Krisenprävention

Zum Konfliktbarometer des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) erklärt Ottmar von Holtz, Sprecher für Zivile Krisenprävention: Die drastische Zunahme von Kriegen ist besorgniserregend und gleichzeitig ein Appell für mehr Engagement in der zivilen Krisenprävention. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Kriege von 15 auf 21 und erreicht damit den bisher verzeichneten Höchstwert von 2014, wie aus den Forschungsergebnissen des jährlich erscheinenden Konfliktbarometers des HIIK hervorgeht. Vor allem in der Sub-Sahara sind Konflikte zu Kriegen eskaliert. Konfliktbarometer 2020: Vor allem in Sub-Sahara-Afrika sind Konflikte zu Kriegen eskaliert – GRÜNE fordern verstärktes Engagement in der zivilen Krisenprävention weiterlesen

KfW: SANAD-Fonds unterstützt nun auch Côte d’Ivoire, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und im Rahmen des Corona-Sofortprogramms weitere 76 Mio. EUR an den SANAD-Fonds. Dieser stellt kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) über lokale Finanzinstitutionen in Nordafrika und dem Nahen Osten kurzfristige Liquidität und Langfristfinanzierungen sowie Eigenkapital zur Verfügung – auch in Lokalwährung. Darüber hinaus geht der Fonds auch Beteiligungen ein. Ab sofort werden in begrenztem Umfang auch ausgewählte Länder Subsahara-Afrikas (Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda) unterstützt. KfW: SANAD-Fonds unterstützt nun auch Côte d’Ivoire, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda weiterlesen

Informelle Beschäftigte und ihr Interesse für Gewerkschaften in Subsahara-Afrika

Autowäscher-Job in Gabun, Foto: ia

Informell Beschäftigte sind in Subsahara-Afrika bisher nur wenig in Gewerkschaften organisiert. Eine repräsentative Studie zeigt jedoch, dass gerade unter diesen Arbeitnehmer_innen großes Rekrutierungspotential für Gewerkschaften besteht. Informelle Beschäftigte und ihr Interesse für Gewerkschaften in Subsahara-Afrika weiterlesen

Afrikapost aktuell: Die Entwicklung der Export- und Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen in Subsahara-Afrika angesichts von Covid-19

Die Förderung wirtschaftlicher Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent nimmt seit der Compact with Africa-Initiative eine zentrale Rolle in der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Afrika ein. Investitionen deutscher Unternehmen werden im Rahmen des Entwicklungsinvestitionsfonds mit Programmen wie Africa Connect oder dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika gefördert. Gerade als ein vorsichtiger Optimismus hinsichtlich des deutschen Engagements einsetzte und sowohl das Handels- als auch das Investitionsvolumen deutscher Unternehmen in Subsahara-Afrika zunahm, traf die Covid-19-Pandemie die gesamte Weltwirtschaft und veränderte die internationalen Geschäftsbeziehungen. Afrikapost aktuell: Die Entwicklung der Export- und Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen in Subsahara-Afrika angesichts von Covid-19 weiterlesen

Paris: Migranten aus Subsahara-Afrika attackieren marokkanisches Konsulat

arton49905-e6740Das Konsulat von Marokko in Paris war am Montag Schauplatz einer heftigen Auseinandersetzung. Laut Medienberichten wurde es von einer Gruppe von sieben Personen, alle aus Afrika südlich der Sahara, gestürmt. Mit lauten Parolen forderten sie eine Änderung der Migrationspolitik des Königreichs. Paris: Migranten aus Subsahara-Afrika attackieren marokkanisches Konsulat weiterlesen