Um den Kreislauf von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zu durchbrechen, braucht es einen starken politischen Willen und entschlossenes Handeln.

Vor 30 Jahren griffen von Ruanda unterstützte Rebellen das Krankenhaus von Lemera im Osten des damaligen Zaire an und töteten 37 Patienten und Mitarbeiter des medizinischen Personals. Dieses Massaker gehörte zu den ersten schweren Gräueltaten des später als Erster Kongokrieg bekannt gewordenen Konflikts. Es markierte den Beginn jahrzehntelanger, vom Ausland unterstützter Rebellionen und schwerer Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung durch sämtliche Konfliktparteien. Dazu zählen ethnisch motivierte Massaker, systematische Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt, die Zwangsrekrutierung von Kindern, Entführungen, Folter, Verstümmelungen und Vertreibungen.
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