Kategoriearchiv: Migration & Flucht

Was ändert sich mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)?

Am 12. Juni 2026 ist das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft getreten – mit weitreichenden Änderungen bei den Prozessen im Asyl- und Aufenthaltsrecht. Als größte europäische Asylbehörde hat auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) umfangreiche Anpassungsprozesse eingeführt. Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

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PRO ASYL zum GEAS-Start: Kampf für die Rechte der Geflüchteten geht weiter!

Ab dem 12. Juni gilt das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Deutschland und EU-weit. Die umfassendste Verschärfung des Asylrechts seit 30 Jahren umfasst unter anderem beschleunigte Asylverfahren, mehr Freiheitsbeschränkungen und Haft. Das Dublin-System bleibt bestehen und erfährt weitere Verschärfungen. Der neue Solidaritätsmechanismus droht wirkungslos zu bleiben.

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Nigeria setzt fünf Evakuierungsflüge ein: Spannungen in Südafrika lösen Rückführungswelle aus

Seit Jahrzehnten gehört Südafrika zu den wichtigsten Zielländern für Afrikaner, die außerhalb ihrer Heimat nach wirtschaftlichen Chancen suchen. Doch für Hunderte von Nigerianern, die heute in dem Land leben, verläuft die Reise zunehmend in die entgegengesetzte Richtung.

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Ramaphosa distanziert sich von Bürgerwehren bei Einwanderungskontrollen – Sorgen über Fremdenfeindlichkeit in Südafrika wachsen

Quelle: X

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat seine Regierung von einer zunehmenden Welle von durch Zivilisten durchgeführten Einwanderungskontrollen distanziert und betont, dass die Durchsetzung von Gesetzen ausschließlich Aufgabe des Staates sei.

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Marokko und Europa: Was Migrationspartnerschaften wirklich bewirken (mit Video)

Marokko ist ein zentraler Partner in der europäischen Migrationsaußenpolitik. Als wichtiges Herkunfts-, Transit-, und Zielland für Migrant:innen positioniert sich Marokko seit einigen Jahren als „Migrations-Champion“ des afrikanischen Kontinents und vereinbart bilaterale Migrationspartnerschaften mit europäischen Ländern – zuletzt mit Deutschland im Januar 2024. In ihrem Report analysieren unsere Expertinnen Isabelle Schäfer und Mai-Linh Ho Dac wie diese Migrationszusammenarbeit praktisch funktioniert und welche Effekte sie hat.

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Einwanderung in die USA: Ausweisung von 355 westafrikanischen Staatsangehörigen

Die US-Behörden haben eine Maßnahme zur Ausweisung von 355 westafrikanischen Staatsangehörigen angekündigt, die wegen schwerer Straftaten verurteilt wurden. Die von den Behörden für Innere Sicherheit und Einwanderung geleitete Aktion betrifft 16 Länder der Region.

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Tunesien: Video einer nackten, mit Vergewaltigung bedrohten Migrantin sorgt für Empörung

„Man drängt die Menschen aus Subsahara-Afrika auf die abscheulichste Weise dazu, das Land zu verlassen“

In Tunesien hat ein Video einer Migrantin, die vor ihrer Familie von einem Tunesier entkleidet und mit einer Gruppenvergewaltigung bedroht wird, seit Mittwoch, dem 3. Juni, in den sozialen Netzwerken große Verbreitung gefunden und Empörung ausgelöst. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einem zunehmenden Klima von Hass und rassistischen Äußerungen auf diesen Plattformen, berichtet RFI.

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Gericht weist Entschädigungsforderung Ruandas gegen Großbritannien zurück

Die Ständige Schiedskommission in Den Haag hat am 1. Juni 2026 eine Entschädigungsforderung Ruandas gegen Großbritannien abgewiesen. Kigali hatte mehr als 116 Millionen Euro verlangt, nachdem die britische Regierung das umstrittene Asylabkommen zwischen beiden Ländern aufgehoben hatte, berichtet RFI.

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Südafrika auf dem Weg in die Apartheid 2.0

Von Gastautorin *Fatimoh Danjuma Bintu / In den überfüllten Townships und den explodierenden Ballungsräumen Südafrikas hat sich ein giftiges Narrativ in den Köpfen festgefressen. Afrikaner aus anderen Nationen werden systematisch beschuldigt, den Einheimischen die Arbeitsplätze „zu stehlen“, die Löhne zu drücken und den informellen Handelssektor zu monopolisieren. Ein Land, das einst selbst unter der rassistischen Segregation der Apartheid gelitten hat, errichtet nun eine neue brutale Form des Apartheidstaates. Europa und seine Medien schweigen dazu – obwohl es auch für die Europäer ein Menetekel ist.

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Südafrika: hunderte Ghanaer fliehen wegen fremdenfeindlicher Spannungen aus dem Land

Fast 300 Ghanaer verließen am gestrigen Mittwoch früh am Morgen südafrikanischen Boden mit einem von Accra organisierten Rückführungsflug. Es handelt sich um den ersten Flug dieser Art seit dem Wiederaufflammen fremdenfeindlicher Spannungen in den vergangenen Monaten und der Zunahme teils gewaltsamer Demonstrationen, berichtet RFI.

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Den Haag: libyscher Verantwortlicher für Foltergefängnis vor Gericht – SOS Humanity kritisiert widersprüchliche Bundespolitik

Den Haag/Berlin, 19.05.2026. Dem ranghohen libyschen Beamten Khaled Mohamed Ali El-Hishri werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vorgeworfen: Die heutige Anhörung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gegen den führenden Beamten des berüchtigten libyschen Gefängnisses Mitiga in Tripolis ist die erste nach 15 Jahren Ermittlungen des IStGH zu Libyen. In dem Lager werden von der sogenannten libyschen Küstenwache auf See abgefangene Flüchtlinge und Migranten willkürlich inhaftiert, gefoltert und ausgebeutet.

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Medico: Westsahara-Konflikt – Godot in der Wüste

Symbolbild

Seit über 40 Jahren harren die Saharauis in Flüchtlingslagern aus und warten auf eine politische Lösung. Es ist verwunderlich, dass die Saharauis in den Lagern einen nicht wutentbrannt anschreien mit den Tatsachen über ihr ungerechtes Leiden und die sie verschlingende Monotonie. Wer seit über 40 Jahren zum Warten verdammt ist, hat alles Recht dazu.

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Ein Toter und ein erneuter Angriff auf ein Rettungsschiff

Credits: Marie Tihon / SOS MEDITERRANEE

Bei einem Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer hat die Besatzung der Ocean Viking heute einen verstorbenen Mann an Bord genommen. Überlebende berichten, er sei bereits in Libyen schwer misshandelt worden. Es ist der jüngste Fall in einer Reihe von Eskalationen, auf die Europa keine Antwort findet.

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Prozess gegen mutmaßlichen libyschen Folterchef in Den Haag: PRO ASYL fordert Ende des blutigen Deals mit Libyens sogenannter Küstenwache

Anlässlich der bevorstehenden Anhörung zur Anklagebestätigung gegen den Libyer Khaled Mohamed Ali El Hishri vor dem Internationalen Strafgerichtshof fordert PRO ASYL: Deutschland und Europa müssen angesichts ihrer Mitverantwortung für systematische Verbrechen gegen Geflüchtete in Libyen jede Unterstützung der sogenannten libyschen Küstenwache stoppen!

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