Kategoriearchiv: Migration & Flucht

Lesetipp/srf.ch: Spanische Exklave – Hunderte Migranten schwimmen von Marokko nach Ceuta

Symbolbild, KI-generiert

Um den Grenzzaun zu umgehen, schwimmen Migranten übers Mittelmeer. Die spanische Exklave ist überfordert. Ceuta ist eine spanische Exklave in Nordafrika. Direkt am Mittelmeer, umgeben von Marokko und abgeriegelt mit einem meterhohen Gitterzaun. Viele Migrantinnen und Migranten versuchen, diesen Zaun zu überwinden, um so in die EU zu kommen – ohne die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.

Lesetipp/srf.ch: Spanische Exklave – Hunderte Migranten schwimmen von Marokko nach Ceuta weiterlesen

Netflix-Film über die Seenotrettung: „23 000“ Leben – basierend auf der Realität

Foto: Netflix

2015 kauft eine Gruppe junger Menschen ein Schiff, um dem Sterbenlassen auf dem Mittelmeer etwas entgegenzusetzen. Weil sie nicht mehr zusehen wollen, wie das bewusste politische Versagen Europas dazu führt, dass immer mehr Menschen auf der Suche nach Sicherheit ertrinken. In dieser Zeit entstehen Sea-Watch, Jugend Rettet und weitere Organisationen, angetrieben von einer gemeinsamen Überzeugung: Hilfe darf niemals davon abhängen, wo ein Mensch geboren ist oder welchen Pass er besitzt.

Netflix-Film über die Seenotrettung: „23 000“ Leben – basierend auf der Realität weiterlesen

Ein Jahr Stopp des Familiennachzugs – Bilanz der staatlich verordneten Familientrennung

Bild KI-generiert

Vor einem Jahr (24. Juli 2025) wurde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre ausgesetzt. Nur über ein Härtefallverfahren ist es noch möglich, Einzelfälle auf eine Visaerteilung hin prüfen zu lassen. Die Bilanz nach einem Jahr zeigt jedoch, dass diese Regelung leerläuft: Nur zehn Visa wurden erteilt. PRO ASYL fordert die Bundesregierung auf, die Aussetzung des Familiennachzugs zu beenden, die Verfahren zu beschleunigen und das Recht auf Familienleben wirksam zu gewährleisten.  

Ein Jahr Stopp des Familiennachzugs – Bilanz der staatlich verordneten Familientrennung weiterlesen

Gezielte Hetzkampagne gegen Seawatch

Mit Hilfe von Italien und der EU verschleppt die sogenannte libysche Küstenwache Menschen immer wieder zurück nach Libyen. Foto: Tom Lyon

Aktuell verbreiten rechte Medien einen kurzen Ausschnitt aus einem Frontex-Video und behaupten, er beweise eine Zusammenarbeit von Sea-Watch mit libyschen Milizen oder sogenannten Schleppern. Diese Behauptung ist falsch und verfolgt ein klares Ziel: zivile Seenotrettung zu diskreditieren und ihre weitere Kriminalisierung politisch voranzutreiben. Das Video zeigt wenige Sekunden einer Rettung – ohne den entscheidenden Kontext. Doch was ist wirklich passiert? Seawatch erklärt …

Gezielte Hetzkampagne gegen Seawatch weiterlesen

Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß

Sie lernen Deutsch in Algier, Oran oder Constantine und stellen sich anschließend einem der anspruchsvollsten Anerkennungsverfahren Europas. In Algerien ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte etablieren sich zunehmend in Deutschland und Österreich – zwei Länder, die unter einem akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen leiden, bei der Qualität ihrer Bewerber jedoch keine Kompromisse eingehen. Ihr Erfolg in diesem anspruchsvollen Umfeld unterstreicht den hohen Stellenwert der öffentlichen und kostenlosen medizinischen Ausbildung in Algerien.

Von Berlin bis Wien: Algerische Mediziner:innen fassen im deutschsprachigen Europa Fuß weiterlesen

EU: Migrationsabkommen mit Tunesien verschärft Menschenrechtsverletzungen

Rettungseinsatz im Juli 2023. Die Menschen in Seenot waren aus Tunesien geflohen. Foto: Raphael Schumacher/ SOS Humanity

(Brüssel, 16. Juli 2026) – Die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten sollten Menschenrechtsverletzungen in Tunesien öffentlich verurteilen und die Finanzierung missbräuchlicher Migrationskontrollmaßnahmen einstellen, so 46 Menschenrechts- und Hilfsorganisationen in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

EU: Migrationsabkommen mit Tunesien verschärft Menschenrechtsverletzungen weiterlesen

Südafrika | Gewalt gegen Migrant*innen: Hilfsbedarf wächst

Zehntausende Menschen flohen am 30. Juni vor antimigrantischen Protesten und Gewalt in Südafrika. © Tadeu Andre/MSF

Ärzte ohne Grenzen hat angesichts des sprunghaften Anstiegs von Gewalt und Einschüchterungen gegen Migrant*innen in Südafrika ein Nothilfeprojekt gestartet. Teams der Organisation bieten Betroffenen in den Provinzen Gauteng, KwaZulu-Natal, Westkap sowie in den Städten Musina und Beitbridge eine medizinische Grundversorgung an.

Südafrika | Gewalt gegen Migrant*innen: Hilfsbedarf wächst weiterlesen

Nigeria wirft Südafrika Tötung zweier seiner Staatsbürger vor – Pretoria reagiert scharf

Ausschnitt aus der Presseerklärung

In einer am 5. Juli 2026 veröffentlichten Erklärung hat das nigerianische Außenministerium die jüngsten Tötungen von zwei nigerianischen Staatsangehörigen in Südafrika aufs Schärfste verurteilt. Das Land ist seit mehreren Wochen von einer anti-migrantischen Kampagne geprägt. Die südafrikanischen Behörden reagierten ihrerseits scharf auf die Erklärung der nigerianischen Diplomatie, berichtet RFI.

Nigeria wirft Südafrika Tötung zweier seiner Staatsbürger vor – Pretoria reagiert scharf weiterlesen

Deutschland zieht so viele ausländische Fachkräfte an wie nie zuvor – Marokko in Afrika vorn

Deutschlands Bemühungen, internationale Fachkräfte anzuwerben, gewinnen zunehmend an Fahrt. Neue Zahlen zeigen, dass die Reformen des Einwanderungsrechts immer mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten anziehen, um den wachsenden Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Deutschland zieht so viele ausländische Fachkräfte an wie nie zuvor – Marokko in Afrika vorn weiterlesen

WELT-SICHTEN/Kenia: Was tut sich in … Kakuma? „Keine Arbeit. Keine Lebensmittel. Bloß ausharren“

Symbolbild

Im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten von Kenia leben rund 150.000 Menschen. Welt-Sichten-Autor Sirak Eshetu ist einer von ihnen. Er berichtet, welche Folgen die Kürzungen der humanitären Hilfe für das Leben der Bewohner von Kakuma haben.

WELT-SICHTEN/Kenia: Was tut sich in … Kakuma? „Keine Arbeit. Keine Lebensmittel. Bloß ausharren“ weiterlesen

Anti-Migrantenproteste in Südafrika: Nigeria erwägt Forderung nach Entschädigungen

Mehr als 550 Nigerianer sind in den vergangenen drei Wochen aus Südafrika evakuiert worden, um den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im südlichen Afrika zu entkommen. Der jüngste Rückführungsflug fand am Dienstag, dem 30. Juni, statt – dem Tag, an dem das von den Anti-Einwanderungsdemonstranten gesetzte Ultimatum zum Verlassen des Landes ablief. Nigeria erwägt nun, von Südafrika Entschädigungen zu verlangen, berichtet RFI.

Anti-Migrantenproteste in Südafrika: Nigeria erwägt Forderung nach Entschädigungen weiterlesen

Libyen: Kameruner in willkürlicher Haft gefangen

Die Human Rights Association fordert die libyschen Behörden auf, die kamerunischen Staatsangehörigen freizulassen, die willkürlich in offiziellen und geheimen Haftzentren des Landes festgehalten werden. Hinter diesem Appell steht erneut die Anklage eines Systems zur Ausbeutung afrikanischer Migranten, das bereits von den Vereinten Nationen dokumentiert wurde.

Libyen: Kameruner in willkürlicher Haft gefangen weiterlesen

Abschiebungen nach Zentralafrika: Washington schickt Gegner des iranischen Regimes nach Bangui

Die Trump-Regierung bereitet die Verlegung von Asylsuchenden in die Zentralafrikanische Republik vor, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können. Unter ihnen befinden sich iranische Regimegegnerinnen, die von der US-Justiz eigentlich unter Schutz gestellt worden waren. Menschenrechtsverteidiger prangern eine beispiellose Entwicklung an.

Abschiebungen nach Zentralafrika: Washington schickt Gegner des iranischen Regimes nach Bangui weiterlesen

Südafrika meldet die Abschiebung von 2.745 Ausländern innerhalb einer Woche

Südafrika hat in der Woche nach dem Versprechen von Präsident Cyril Ramaphosa, entschiedener gegen illegale Einwanderung vorzugehen, insgesamt 2.745 Ausländer in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Dies gab der Innenminister des Landes am Sonntag, dem 14. Juni, bekannt, berichtet RFI.

Südafrika meldet die Abschiebung von 2.745 Ausländern innerhalb einer Woche weiterlesen