Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

7 afrikanische Länder betroffen: Saudi-Arabien setzt Blockarbeitsvisa aus

7 afrikanische Länder betroffen: Saudi-Arabien setzt Blockarbeitsvisa aus

Saudi-Arabien hat die Ausstellung von Blockarbeitsvisa für Staatsangehörige aus sieben afrikanischen Ländern ausgesetzt – ein Schritt, der die Arbeitsmigration und den Rückfluss von Geldüberweisungen erheblich beeinträchtigen könnte. Die Aussetzung betrifft insgesamt 14 Länder und umfasst sowohl neue als auch laufende Anträge auf temporäre Arbeitsvisa (TWV).

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Wie Mauretanien Marokko auf der Atlantikroute der Migranten nach Europa überholt

Wie Mauretanien Marokko auf der Atlantikroute der Migranten nach Europa überholt

In den staubigen Gassen von Nouadhibou wird Hoffnung in Euro gehandelt. Was einst ein ruhiger Fischereihafen in Mauretanien war, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten Startrampen nach Europa entwickelt. Während die europäischen Behörden ihre Kontrollen im Mittelmeerraum verstärken, entsteht eine neue atlantische Route, die die mauretanische Küste zu einem bedeutenden Migrationskorridor macht.

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So geht’s auch! Spanien öffnet seine Türen: 500.000 Legalisierungen in Aussicht – von Marokko bis in die Sahelzone

So geht’s auch! Spanien öffnet seine Türen: 500.000 Legalisierungen in Aussicht – von Marokko bis in die Sahelzone

Spanien bereitet die größte Legalisierungsaktion von Migrantinnen und Migranten in Europa seit über einem Jahrzehnt vor. Rund eine halbe Million Menschen ohne Aufenthaltspapiere sollen legalisiert werden – ein wirtschaftlich und sozial bedeutender Schritt der Regierung Pedro Sánchez mit weitreichenden Auswirkungen für Marokko und die Länder der Sahelzone.

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Petition: Khalid aus Marokko muss bleiben – Ausbildung statt Abschiebung!

Petition: Khalid aus Marokko muss bleiben – Ausbildung statt Abschiebung!

Khalid kam vor zwei Jahren als junger Mensch ohne Familie aus Marokko nach Hamburg – allein, aber voller Hoffnung auf ein sicheres Leben und eine Zukunftsperspektive. Hier wohnt er in einer Jugendwohnung in Hamburg Mitte und wird von Heimathafen Kinder- und Jugendhilfe betreut.

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Familienzerstörungsgesetz: PRO ASYL lehnt geplantes Gesetz der Bundesregierung zur Aussetzung des Familiennachzugs ab

Familienzerstörungsgesetz: PRO ASYL lehnt geplantes Gesetz der Bundesregierung zur Aussetzung des Familiennachzugs ab

Morgen stimmt das Kabinett über den von Innenminister Alexander Dobrindt vorgelegten Gesetzentwurf ab, den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte für „zunächst zwei Jahre“ komplett auszusetzen. Dieses Familienzerstörungsgesetz ist eine Katastrophe für die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mütter, Väter und Kinder müssen weiterhin in Gefahr und Angst leben, ihre Familien bleiben zerrissen.

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Tödliches Versagen im Mittelmeer

Tödliches Versagen im Mittelmeer

Berlin, 27. Mai 2025 – Zwischen dem 24. und 26. Mai – mehr als 48 Stunden lang – waren ein Handelsschiff, ein Versorgungsschiff, das humanitäre Rettungsschiff Ocean Viking und Freiwillige der zivilen Notruf-Hotline Alarm Phone im zentralen Mittelmeer im Einsatz, um einem in Seenot geratenen Holzboot mit 116 Menschen an Bord zu helfen. Das Boot wurde bei sich verschlechternden Wetterbedingungen über zwei Tage auf See sich selbst überlassen – während die zuständigen Seebehörden ihrer Verantwortung nicht nachkamen und Anweisungen gaben, die internationales See- und Menschenrecht verletzen.

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Senegal: Am Kai von Kayar – Ausreisewillige bereit, alles zu riskieren

Senegal: Am Kai von Kayar – Ausreisewillige bereit, alles zu riskieren
Symbolbild

Kayar gehört zu den wichtigsten Häfen für handwerkliche Fischerei im Senegal. Noch vor einigen Jahren war er einer der zentralen Ausgangspunkte für Boote, die zur illegalen Migration aufbrachen. Nach mehreren Tragödien starteten die Behörden Aufklärungskampagnen in Gotteshäusern und bei Gemeindevorstehern, um junge Menschen von der Flucht abzuhalten. Auch die Sicherheitsmaßnahmen wurden verstärkt – etwa mit einem Kontrollposten der Gendarmerie. Diese Initiativen haben zwar dazu beigetragen, die Abfahrten von Kayar zu reduzieren, konnten jedoch nicht alle Migrationswilligen abschrecken, berichtet RFI.

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Und wieder eine erfolgreiche Grenz-Zurückweisung: 31-jähriger Algerier nach Frankreich zurückgewiesen – gefälschte Identitätskarte sichergestellt

Und wieder eine erfolgreiche Grenz-Zurückweisung: 31-jähriger Algerier nach Frankreich zurückgewiesen - gefälschte Identitätskarte sichergestellt

Am Bahnhof Offenburg wurde gestern Morgen (20.05.) ein algerischer Staatsangehöriger angetroffen. Der 31-Jährige konnte sich den Beamten gegenüber lediglich mit einem Foto seines algerischen Reisepasses auf dem Smartphone ausweisen. Zur Identitätsfeststellung wurde er auf die Dienststelle gebracht.

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Vorschlag der EU-Kommission: Kommt das EU-Ruanda-Modell?

Vorschlag der EU-Kommission: Kommt das EU-Ruanda-Modell?

PRO ASYL kritisiert das Vorhaben der Europäischen Kommission und der deutschen Bundesregierung, bei Abschiebungen das bislang verpflichtende Verbindungskriterium für „sichere Drittstaaten“ streichen zu wollen. Das ist nicht weniger als der Versuch, sich aus dem Flüchtlingsschutz zurückzuziehen.  

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10 Jahre Sea-Watch – Rückblick auf eine Idee, aus der eine Bewegung wurde

10 Jahre Sea-Watch – Rückblick auf eine Idee, aus der eine Bewegung wurde
2015: Im sogenannten „Sommer der Migration“ wagen hunderttausende mutige Menschen die gefährliche Überfahrt nach Europa. Foto: Sea-Watch e.V.
 

„Wenn wir eine Zeitreise zu den Anfängen von Sea-Watch machen, landen wir in der Talk-Show von Günther Jauch. „Herr Jauch, Deutschland sollte eine Minute Zeit haben, um diesen Menschen zu gedenken.“ Mit diesen Worten crasht Sea-Watch-Gründer Harald Höppner die Moderationspläne von Jauch und bringt ihn und das Publikum dazu, für „eine Minute Menschlichkeit“ innezuhalten. Die erste große mediale Aufmerksamkeit für das Projekt Sea-Watch.

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Lesetipp/FR: Abschiebung trotz Integration – Geflüchteter algerischer Boxer bekommt mehr Zeit

Lesetipp/FR: Abschiebung trotz Integration - Geflüchteter algerischer Boxer bekommt mehr Zeit
Symbolbild

Endlich gute Nachrichten im Fall Abdelkader Selmi: Eigentlich droht dem 20-Jährigen aus Algerien die Abschiebung zurück nach Nordafrika. Doch bis zum 10. September darf er nun auf alle Fälle in Frankfurt bleiben. Das verschafft ihm, seinen Betreuerinnen und Betreuern sowie seinem Anwalt zwar eine Atempause, doch ein längerer Verbleib in Deutschland ist noch lange nicht gewiss.

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Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Gestern Nachmittag wurde einem marokkanischen Staatsangehörigen am Grenzübergang Iffezheim im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen die Einreise verweigert. Gegenüber den Beamten konnte er sich mit einem marokkanischen Reisepass ausweisen. Weitere Dokumente, die seine Einreise und seinen Aufenthalt legitimieren würden, konnte der Mann jedoch nicht vorlegen.

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