Archiv der Kategorie: Vermischtes

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11/2026: Sonderausgabe: Unter der Lupe – Der Iran-Krieg und seine Auswirkungen auf afrikanische Staaten

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11/2026: Sonderausgabe: Unter der Lupe - Der Iran-Krieg und seine Auswirkungen auf afrikanische Staaten

Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Afrikanische Medien reagieren auf den Iran-Krieg, steigende Energiepreise und gestörte Handelsrouten setzen afrikanische Volkswirtschaften unter Druck, und mögliche sicherheitspolitische Spillover-Effekte könnten Konfliktdynamiken auf dem Kontinent beeinflussen.

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Ugandas Polizei verhaftet zwei Frauen wegen angeblichen Kusses

Ugandas Polizei verhaftet zwei Frauen wegen angeblichen Kusses
Symbolbild

Zwei Frauen befinden sich derzeit in Uganda in Gewahrsam, weil sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst haben. Die beiden, die von der ugandischen Polizei am 18. Februar festgenommen wurden, werden auf Grundlage des Anti-Homosexualitätsgesetzes des Landes festgehalten – eines der weltweit strengsten Gesetze gegen LGBT-Menschen.

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Lesetipp/entrevue.fr: Marokko bereitet Rückführung seiner Staatsbürger vor, die Verbindungen zum IS haben und im Irak festgehalten werden.

Lesetipp/entrevue.fr: Marokko bereitet Rückführung seiner Staatsbürger vor, die Verbindungen zum IS haben und im Irak festgehalten werden.
Symbolbild

Marokko bereitet einen Plan zur Rückführung seiner Staatsangehörigen vor, die für den Islamischen Staat in Syrien gekämpft haben und derzeit im Irak inhaftiert sind, sagte ein Sicherheitsbeamter.

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Marokko: Gesetz aus der französischen Kolonialzeit bringt noch immer junge Menschen ins Gefängnis, weil sie während des Ramadans gegessen haben

Marokko: Gesetz aus der französischen Kolonialzeit bringt noch immer junge Menschen ins Gefängnis, weil sie während des Ramadans gegessen haben
Symbolbild

Während sich das Königreich darauf vorbereitet, die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 auszurichten und international zahlreiche Signale der Modernisierung sendet, wurde ein junger Mann gerade in das Gefängnis El Arjat 2 eingewiesen – unter anderem, weil er in der Öffentlichkeit das Fasten gebrochen hat. Ein Vorfall, der viel über die weiterhin bestehende Kluft zwischen dem Bild, das Marokko nach außen vermittelt, und der Realität der individuellen Freiheiten im Land aussagt.

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Kenianerin gewinnt Erbstreit über 5,4 Millionen Dollar nach DNA-Vaterschaftstest

Kenianerin gewinnt Erbstreit über 5,4 Millionen Dollar nach DNA-Vaterschaftstest
Symbolbild

Die Kenianerin Chepkoech Too hat nach einem langen Rechtsstreit einen wegweisenden Erbschaftsprozess über 5,4 Millionen US-Dollar gewonnen. Das Oberste Gericht bestätigte ihr Recht auf das umfangreiche landwirtschaftliche und kommerzielle Vermögen ihres verstorbenen Vaters. Dieser Sieg gilt als bedeutender Erfolg für Eigentumsrechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter in der Region.

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Zentralafrikanische Republik: Französischer MSF-Mitarbeiter von russischen Söldnern festgenommen

Zentralafrikanische Republik: Französischer MSF-Mitarbeiter von russischen Söldnern festgenommen
Symbolbild, KI-generiert

Die Regierung der Zentralafrikanischen Republik beschuldigt einen französischen humanitären Helfer der Schweizer Sektion von Médecins Sans Frontières (MSF – Ärzte ohne Grenzen) „subversiver Aktivitäten“. François Zamparini, der von einem Flüchtlingslager in der Demokratischen Republik Kongo angereist war, wurde am Mittwoch, dem 4. März, von russischen Söldnern in Zémio festgenommen – direkt hinter der Grenze in der Zentralafrikanischen Republik, berichtet RFI.

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Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut

Südafrika: Teure Statuen von Mandela und Tambo sorgen für Unmut
Tambo-Statue. Foto: Presidency of the Republic of South Africa

In Südafrika sorgen zwei Statuen in der Stadt Durban an der Ostküste des Landes für Streit. Diese Darstellungen der „Väter der Regenbogennation“, Nelson Mandela und Oliver Tambo, wurden in dieser Woche eingeweiht. Doch ihre Kosten stoßen auf Kritik, da sich gleichzeitig die Infrastruktur der Stadt verschlechtert und die Behörden Schwierigkeiten haben, die Bedürfnisse der Einwohner zu erfüllen, berichtet RFI.

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Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant

Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant
„Souvenir“

Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.

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Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

Münchens OB verwendet das „N-Wort“: afrodiasporische Community München und Unterstützer*innen empört

In einer öffentlichen Sitzung des Münchner Stadtrats verwendete der Oberbürgermeister das sogenannte N-Wort und erklärte später, es habe sich um ein spontanes Zitat aus einem Text des Kabarettisten Fredl Fesl gehandelt. Unabhängig von persönlicher Absicht oder Kontext bleibt die Verwendung eines rassistischen Begriffs diskriminierend.

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Libyen meldet Identifizierung von drei Verdächtigen im Mord an Saif al-Islam Gaddafi

Libyen meldet Identifizierung von drei Verdächtigen im Mord an Saif al-Islam Gaddafi
Symbolbild

Die libysche Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag, dem 5. März, bekannt gegeben, drei Verdächtige im Zusammenhang mit der Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi am 3. Februar identifiziert zu haben. Details zu ihrer Identität oder Nationalität wurden jedoch nicht genannt, berichtet RFI.

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Tollwut in Marokko: Eine britische gerichtliche Untersuchung schlägt erneut vier Jahre vor der WM 2030 Alarm

Tollwut in Marokko: Eine britische gerichtliche Untersuchung schlägt erneut vier Jahre vor der WM 2030 Alarm

Die gerichtliche Untersuchung (Inquest), die in Sheffield zum Tod der britischen Großmutter Yvonne Ford eröffnet wurde, die nach einem einfachen Kratzer eines Hundes in Marokko an Tollwut starb, macht die Schwachstellen einer vermeidbaren Tragödie sichtbar. Nach dem Tod einer Schweizer Touristin unter ähnlichen Umständen in Agadir steht Marokko vor einem Problem, das im Durchschnitt 18 Menschen pro Jahr im Land tötet – ohne dabei auf Massentötungen zurückgreifen zu müssen, die international verurteilt werden. Gleichzeitig rückt der Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 immer näher.

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Neu! DAS-Podcast: Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.

Neu! DAS-Podcast: Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.

Die Deutsche Afrika Stiftung (DAS) veröffentlicht nun einen Podcast: „Afrikapolitik. Analysen. Aspekte.“ Hier wird mit Expertinnen und Experten über politische, gesellschaftliche und kulturelle Debatten auf dem afrikanischen Kontinent sowie über die deutsch-afrikanischen Beziehungen gesprochen. Je nach Thema und Gast erscheint der Podcast auf Deutsch, Englisch oder Französisch.

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