Kenia: Ex-Agent des französischen Geheimdienstes im Zentrum eines erschütternden Pädokriminalität-Skandals

Kenia: Ex-Agent des französischen Geheimdienstes im Zentrum eines erschütternden Pädokriminalität-Skandals
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Festnahme eines ehemaligen Agenten des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE wegen mutmaßlicher, aus der Ferne orchestrierter sexualisierter Gewalt an Kindern erschüttert die Öffentlichkeit. Im Zentrum dieses entsetzlichen Skandals stehen Live-Übertragungen von Kindesmissbrauch in Kenia – ein Fall, der die Risiken digitaler Technologien, institutionelle Schwächen und die Gefahren transnationaler Cyberkriminalität offenbart.

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Marokko: Kronprinz Moulay Hassan beschleunigt seine königliche Ausbildung – eine Nachfolge nimmt Gestalt an

Marokko: Kronprinz Moulay Hassan beschleunigt seine königliche Ausbildung - eine Nachfolge nimmt Gestalt an
Bild KI-generiert

Mit 22 Jahren schreitet Marokkos Kronprinz Moulay Hassan in seiner Vorbereitung auf den Thron deutlich voran. Abseits des Rampenlichts, aber unter den wachsamen Augen politischer Beobachter, häufen sich die Zeichen für eine beschleunigte königliche Schulung – in einem Kontext, in dem die Frage der Nachfolge nicht mehr in ferner Zukunft liegt.

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Lesetipp/taz: Urteil des IStGH – Zwölf Jahre Haft für zentralafrikanischen Warlord

Lesetipp/taz: Urteil des IStGH - Zwölf Jahre Haft für zentralafrikanischen Warlord
Foto: IStGH

Wegen Kriegsverbrechen und Einsatz von Kindersoldaten muss Patrice Eduard Ngaïssona ins Gefängnis. Ebenfalls verurteilt wurde sein Kommandant. Es war ein „außergewöhnlich komplexer“ Fall, kommt der oberste Richter der fünften Strafkammer des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) in den Haag zum Schluss. Dann verliest er das Urteil.

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Libyen: Wachsende Sorge über mögliche Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza

Libyen: Wachsende Sorge über mögliche Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza

Zahlreiche politische Persönlichkeiten, Parlamentsabgeordnete und Mitglieder der libyschen Zivilgesellschaft haben ihre Besorgnis über eine mögliche Umsiedlung von Palästinensern in ihr Land geäußert. Anlass dafür war der Besuch von Massad Boulos, Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump für Afrika und den Nahen Osten, in Libyen. Ihren Angaben zufolge wurde das Thema mit libyschen Verantwortlichen besprochen. Der Vorgang sorgte in Tripolis für erhebliches Aufsehen – so sehr, dass die US-Botschaft am Freitag, dem 25. Juli, eine Mitteilung veröffentlichte, in der sie die Gerüchte dementierte, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30/2025: Machtspiele?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 30/2025: Machtspiele?

G20-Treffen der Finanz- und Zentralbankspitzen in Durban: Am vergangenen Freitag endete das dritte Treffen der Finanzministerinnen und -minister sowie Zentralbankgouverneurinnen und -gouverneure der G20 im südafrikanischen Durban. Von deutscher Seite nahmen unter anderem Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil sowie Bundesbankpräsident Dr. Joachim Nagel an dem zweitägigen Treffen teil. Überschattet wurde das Gipfeltreffen von zahlreichen Absagen, darunter aus Indien, Italien, Frankreich und Russland. Auch US-Finanzminister Scott Bessent blieb dem Gipfel fern.

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Afrika lässt nicht mehr locker: Schärfere Töne zur humanitären Gaza-Tragödie

Afrika lässt nicht mehr locker: Schärfere Töne zur humanitären Gaza-Tragödie
Tunesiens Präsident Kaïs Saïed (KI-Bild)

Der tunesische Präsident Kaïs Saïed hat am Dienstag im Karthago-Palast eine eindringliche Rede gehalten – anlässlich des Besuchs von Massad Boulos, dem ranghohen Berater des früheren US-Präsidenten Donald Trump für den Nahen Osten, die arabische Welt und Afrika. Darin verurteilte er scharf das Schweigen und die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft angesichts des Leids des palästinensischen Volkes, insbesondere im Gazastreifen.

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Lesetipp/DW: Was hält Kameruns Langzeitherrscher Paul Biya an der Macht?

Lesetipp/DW: Was hält Kameruns Langzeitherrscher Paul Biya an der Macht?
Bild KI-generiert

„Das Beste kommt erst noch.“ So lautet das Versprechen, mit dem Paul Biya sich um eine achte Amtszeit an der Staatsspitze Kameruns bewirbt. Der 92-Jährige hatte schon viel Gelegenheit, die Geschicke seines Landes zu prägen: Seit 1982 ist er an der Macht; wenn er am 12. Oktober wiedergewählt wird, könnte der schon heute älteste Staatschef der Welt bis kurz vor seinem 100. Geburtstag im Amt bleiben.

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Lesetipp/watson.ch: Online-Liebesbetrüger aus Afrika: «Einige beginnen schon mit 12 Jahren»

Lesetipp/watson.ch: Online-Liebesbetrüger aus Afrika: «Einige beginnen schon mit 12 Jahren»

Wer steckt hinter den falschen Liebesversprechen im Internet, welche die Opfer viel Geld kosten? Und wie lernen die Täter, wie man jemanden von sich abhängig macht? Das weiß der Neuenburger Wissenschaftler Olivier Beaudet-Labrecque. Er hat Täter in Westafrika getroffen.

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Stabilität für Nigeria: Frieden fängt mit den Jüngsten an

Stabilität für Nigeria: Frieden fängt mit den Jüngsten an
© GIZ

Soziale Spannungen sorgen in Nigeria für Unsicherheit und Gewalt. Die GIZ unterstützt dabei, Konflikte zu verhindern, bevor sie entstehen. Wie man friedlich zusammenlebt und Konflikte lösen kann, lernt man am besten schon von klein auf. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fördert deshalb psychosoziale Angebote für Kinder in Nordnigeria.

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Benin: Präsident Talon ernennt den US-Filmemacher Spike Lee zum Botschafter für Afro-Nachfahren in den USA

Benin: Präsident Talon ernennt den US-Filmemacher Spike Lee zum Botschafter für Afro-Nachfahren in den USA
KI-Symbolbild

Die Regierung von Benin verfolgt weiterhin das Ziel, Afro-Nachfahren für eine Rückkehr in das Land ihrer verschleppten Vorfahren zu gewinnen. Am 23. Juli ernannte der beninische Präsident Patrice Talon den bekannten US-amerikanischen Filmemacher Spike Lee sowie dessen Ehefrau Tonya zu thematischen Botschaftern für die afrostämmige Diaspora in den Vereinigten Staaten, berichtet RFI.

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Nach Besuch Zumas in Marokko: Südafrika organisiert ein Unterstützungsforum für die Polisario

Nach Besuch Zumas in Marokko: Südafrika organisiert ein Unterstützungsforum für die Polisario
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Die Unterstützung des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma für die Marokkanität der Westsahara hat in Pretoria und Algier eine echte politische Schockwelle ausgelöst. Als Reaktion darauf organisierte die südafrikanische Botschaft in Algerien kurzfristig ein diplomatisches Forum zugunsten der Polisario. Laut algerischen Medien nahmen „Vertreter von rund fünfzehn Ländern“ an der Veranstaltung teil, während die Nachrichtenagentur der Polisario von der Anwesenheit von „etwa zwanzig Botschaftern“ sprach.

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Lesetipp/Südtirol News (mit Video): Schiere Verzweiflung – Migrant wollte Europa schwimmend erreichen

Lesetipp/Südtirol News (mit Video): Schiere Verzweiflung - Migrant wollte Europa schwimmend erreichen

Das Video der Rettung eines jungen Mannes, der dreizehn Seemeilen vor der Küste der andalusischen Hafenstadt Benalmádena von der Besatzung einer Segeljacht aus dem Meer gerettet wurde, zeigt anschaulich, dass verzweifelte und mittellose Migranten bereit sind, ihr Leben zu riskieren, um Europa zu erreichen.

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Lesetipp/ntv: Trump dealt am Horn von Afrika – Somaliland sucht Anerkennung, USA suchen Ort für Palästinenser

Lesetipp/ntv: Trump dealt am Horn von Afrika - Somaliland sucht Anerkennung, USA suchen Ort für Palästinenser

Seit 34 Jahren ringt Somaliland um Anerkennung als von Somalia unabhängiger Staat. US-Präsident Trump könnte den lang gehegten Traum erfüllen, doch der selbsternannte „Dealmaker“ will auch etwas dafür. Der Kleinstaat könnte Zielort von Umsiedlungen aus dem Gazastreifen werden.

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