Schlagwortarchiv: Flüchtlinge

PRO ASYL: Sozialleistungen für Flüchtlinge als Darlehen sind unsozial

PRO ASYL lehnt die Vorschläge, Sozialleistungen für Flüchtlinge künftig als Darlehen zu gewähren, ab. “Sozialleistungen für Geflüchtete als Darlehen wären unsozial und absurd und zudem aller Voraussicht nach verfassungswidrig. Dieser Vorschlag verkennt die Realität und missachtet grundlegende Rechte”, sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.

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Eswatini widerspricht US-Angaben zu abgeschobenen Straftätern und kündigt deren Rückführung in Herkunftsländer an

Eswatini hat den Behauptungen der Vereinigten Staaten widersprochen, wonach eine Gruppe abgeschobener Ex-Sträflinge nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden könne, da sich diese angeblich weigerten, sie aufzunehmen. Laut dem US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) stammen die betroffenen Personen, die wegen schwerer Straftaten verurteilt worden waren, aus Vietnam, Jamaika, Laos, dem Jemen und Kuba.

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Behinderung von Rettungsschiffen führt zu hunderten von Todesfällen auf See

In einem gemeinsamen Statement fordern 32 Organisationen die sofortige Beendigung der systematischen Behinderung ziviler Seenotrettung durch die italienische Regierung. Allein im letzten Monat wurden nichtstaatliche Schiffe auf Basis des „Piantedosi-Dekrets“ dreimal festgesetzt – das von RESQSHIP betriebene Segelschiff Nadir zweimal hintereinander. Seit 2023 wurden 29 NGO-Schiffe festgesetzt, obwohl viele italienische Gerichte ihre Festsetzung als rechtswidrig eingestuft haben.

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Videotipp/ARD: Deutschland Rückzugsraum für militante Somalier

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Angeblich flohen sie vor Gewalt und Terror, in Deutschland angekommen versuchen sie nun Gelder und Kämpfer für Milizen in Somalia zu rekrutieren. Seit geraumer Zeit leben zwei Somalier unbehelligt in Deutschland, die im Netz zur Unterstützung des bewaffneten Kampfes in ihrer Heimat aufrufen. Nach Kontraste-Recherchen ist einer der Influencer ein berüchtigter Pirat: Er soll Anführer einer Geiselnahme vor der Küste Somalias gewesen sein, bei dem Menschen über Jahre gefoltert wurden.

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Nigeria: „Weit mehr als ein Hirten-Bauern-Konflikt“

 
Leben unter einfachsten Bedingungen: Flüchtlingslager in Makurdi/Benue, © Open Doors

Christenfeindliche Angriffe fordern 218 Opfer, darunter zahlreiche Flüchtlinge: Im Vorfeld des heutigen Weltflüchtlingstages wurden bei einer Reihe gewaltsamer Übergriffe auf mehrheitlich christliche Dörfer im Bundestaat Benue mindestens 218 Menschen getötet. Ein großer Teil der Opfer sind Binnenvertriebene, darunter auch Frauen und Kinder. Bei den Angreifern handelt es sich mutmaßlich um militante Islamisten aus dem Fulani-Volk. In ganz Subsahara-Afrika sind 16,2 Millionen Christen auf der Flucht vor Gewalt.

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Weltspiegel-Doku: Deals mit Ägypten und Tunesien – Arabische Länder als Türsteher Europas?

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Vor zehn Jahren begann, was oft als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird. Hunderttausende Menschen kamen 2015 und 2016 nach Europa und suchten Zuflucht vor Gewalt, Krieg, Verfolgung. In den Nachrichten waren Bilder von der Balkanroute und von Booten, die in Lampedusa oder Lesbos ankommen. Unzählige Menschen sind auf diesen Fluchtrouten ums Leben gekommen, im Mittelmeer ertrunken oder in den Wüsten verschollen.

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Lesetipp/stol.it: Weltrangliste – Wenig Geld und Interesse für Fluchtkrisen in Afrika

Fluchtkrisen in Afrika schneiden bei medialer Aufmerksamkeit, Hilfsgeldern und politischem Engagement besonders schlecht ab. Kamerun ist der traurige Spitzenreiter im Bericht der Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC), die unter 34 Krisen weltweit mit Millionen Vertriebenen jährlich die am stärksten vernachlässigten Länder ermittelte.

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UNHCR: Gewalt, Gefahr und Tod – Weltweit verlieren Flüchtlinge und Vertriebene durch Budgetkürzungen lebenswichtigen Schutz

Sudanesische Geflüchtete, die die weiterführende Schule im Flüchtlingslager Farchana im Osten des Tschad besuchen. © UNHCR/Ala Kheir

UNHCR warnt vor drastischen Budgetkürzungen, die Millionen besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge treffen. Sie verlieren lebenswichtige Unterstützung und sind dadurch noch stärker gefährdet – etwa durch Missbrauch, Armut oder Zwangsrückführungen in unsichere Herkunftsländer. Manche sehen keinen anderen Ausweg, als erneut riskante Fluchtwege auf sich zu nehmen.

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Seawatch: „Wenn die italienische Regierung ein Flugzeug am Boden hält, bringen wir ein anderes in die Luft“.

Musiker und Pilot Smudo hat feierlich das neue Aufklärungsflugzeug getauft – Foto: Vic Harster/United4Rescue

Wir stellen vor: die Seabird 3 – unsere Antwort auf das Flussi-Dekret. Was tut eine ultrarechte Regierung, die ihre Komplizenschaft mit kriminellen Akteur:innen auf dem Mittelmeer vertuschen möchte? Ganz einfach: Sie erlässt Gesetze, die verhindern sollen, dass jemand dokumentiert, wie sie Menschen ertrinken lässt oder in Folterlager zwingt.

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Lesetipp/MIGAZIN: Union poltert auch gegen Aufnahme sudanesischer Flüchtlinge

Symbolbild

Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Miliz RSF haben im Sudan zu einer großen humanitären Krise geführt. Geflüchtete von dort sind jetzt in Deutschland gelandet. Die Union poltert weiter gegen humanitäre Aufnahmen, Menschenrechtler und Integrationsminister der Länder mahnen.

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UNHCR: Kürzungen von Hilfsgeldern haben schlimme Folgen für Flüchtlinge im Tschad

Aufgrund der Kürzungen werden die Lehrer*innen der Sekundarschule in der Flüchtlingssiedlung Farchana im Osten des Tschad nicht mehr bezahlt. © UNHCR/Ala Kheir

UNHCR und seine Partner sind gezwungen, wichtige Programme für Flüchtlinge im Tschad zu schließen oder einzuschränken, da Hilfsgelder fehlen. Noch nie dagewesene finanzielle Kürzungen der weltweiten humanitären Hilfe haben schwerwiegende Auswirkungen auf sudanesische Flüchtlinge im Tschad. Kliniken, Schulen und Programme zum Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt und Ausbeutung müssen geschlossen werden.

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