Schlagwort-Archive: Tschad

Tschad: Armee gibt bekannt, “ 70 Boko-Haram-Terroristen“ getötet zu haben

Tschad: Armee gibt bekannt, " 70 Boko-Haram-Terroristen" getötet zu haben

Die Armee im Tschad gab am 1. Juli, bekannt, dass sie „70 Terroristen“ eliminiert und fünf Lager und einen Stützpunkt zerstört habe. Die Nachfolgegruppen der Terrorgruppe Boko Haram bekämpfen sich dort weiterhin und greifen Zivilisten an. Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte handelte es sich um die Militäroperation eines Kommandos der schnellen Eingreiftruppe (Fir), einer neu geschaffenen Eliteeinheit, deren Existenz jedoch zum ersten Mal öffentlich bekannt wurde, berichtet RFI

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KAS-Länderbericht: Tschad wählt – Der Präsidentensohn greift nach der Macht

KAS-Länderbericht: Tschad wählt - Der Präsidentensohn greift nach der Macht
Wahlplakat im Tschad. Foto: KAS

Am 06.05.2024 fanden in der Republik Tschad Wahlen statt. Kurz vor dem Wahltermin spitzte sich die politische Situation im Land selbst und an der Grenze zum Bürgerkriegs-geplagten Sudan weiter zu – mit potenziellen Auswirkungen auch für Deutschland und Europa. In seinem neuesten Länderbericht berichtet Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel der Konrad Adenauer Stiftung (KAS), von den Erkenntnissen seiner jüngsten Reise in das Sahel-Land.

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Lesetipp/NZZ: Ungarns rätselhafte Militärexpedition nach Afrika  

Lesetipp/NZZ: Ungarns rätselhafte Militärexpedition nach Afrika  

Ungarns Militärmission in Tschad wirft Rätsel auf: In der ersten eigenständigen Militärmission des Landes werden bald bis zu 200 ungarische Soldaten nach Tschad geschickt. Offiziell sollen sie die illegale Migration bekämpfen, was Experten nicht für glaubhaft halten. Maßgeblich involviert ist Viktor Orbans Sohn.

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Tschad/Russland: Putin empfängt Deby – eine strategische Annäherung

Tschad/Russland: Putin empfängt Deby - eine strategische Annäherung

In einem sich rasch verändernden internationalen Kontext markiert das jüngste Treffen zwischen Mahamat Idriss Déby Itno (Foto), dem Präsidenten des Tschad, und Vladimir Putin, dem Präsidenten Russlands, in Moskau einen bedeutenden strategischen Wendepunkt. Es findet im Rahmen eines großen Krieges um Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent statt.

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Tschad: Präsident Mahamat Idriss Déby reist zu einem Treffen mit Putin nach Russland

Tschad: Präsident Mahamat Idriss Déby reist zu einem Treffen mit Putin nach Russland

Der Präsident des Tschad, Mahamat Idriss Déby, ist gestern zu einem 48-stündigen offiziellen Besuch nach Russland geflogen. Am Mittwoch wird er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen. Auf der Tagesordnung stehen die bilaterale Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, aber auch regionale Fragen, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17/2023: Lagebewertung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17/2023: LagebewertungDiplomatische Krise zwischen Kamerun und Tschad beigelegt: Am Mittwoch kündigte Ferdinand Ngoh Ngoh, kamerunischer Staatsminister und Generalsekretär des Präsidenten, an, dass die diplomatische Krise zwischen dem Tschad und Kamerun um die gemeinsame Öl-Pipeline ausgeräumt sei. Ngoh Ngoh war am Mittwoch als Sondergesandter des kamerunischen Präsidenten Paul Biya zu Gesprächen mit Tschads Übergangspräsidenten Mahamat Déby in die tschadische Hauptstadt N’Djamena gereist, um die diplomatischen Wogen zu glätten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17/2023: Lagebewertung weiterlesen

KSTA-Länderbericht: Diplomatische Krise im Tschad

KSTA-Länderbericht: Diplomatische Krise im TschadAuch ein Test für die deutsch französischen Beziehungen: der Tschad ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner des Westens im Kampf gegen Dschihadismus und Instabilität im Sahel. Vor allem für Frankreich hat der Staat eine zentrale Bedeutung, denn Paris unterhält hier einen seiner größten Militärstützpunkte in Afrika. Das erklärt auch, warum Frankreich, die EU und andere westliche Nationen, wie die USA, den Tschad stets unterstützt haben, obwohl das Land seit Jahrzehnten autoritär regiert wird. KSTA-Länderbericht: Diplomatische Krise im Tschad weiterlesen

Afrika: 8 Länder sind überschuldet, 13 weitere gefährdet

Afrika: 8 Länder sind überschuldet, 13 weitere gefährdetAfrika steht vor einer Überschuldungskrise, wie aus einem aktuellen Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hervorgeht. Acht afrikanische Länder befinden sich in einer Überschuldungssituation: Simbabwe, Sambia, Sudan, Somalia, Sao Tomé und Principe, die Republik Kongo, Mosambik und Malawi. Das Wirtschaftswachstum in Afrika ist mit einer Prognose von 2,5% im Jahr 2023 rückläufig, was nicht ausreicht, um die Armut zu verringern. Darüber hinaus weisen 13 weitere Länder ein hohes Überschuldungsrisiko auf. Afrika: 8 Länder sind überschuldet, 13 weitere gefährdet weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15/2023: Eiszeit

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15/2023: EiszeitDeutschland weist Botschafterin des Tschad aus: Am Dienstag verkündete das Auswärtige Amt die Ausweisung der tschadischen Botschafterin Mariam Ali Moussa, die seit 2018 die tschadische Botschaft in Berlin leitet. Dies ist die Reaktion der Bundesregierung und des Auswärtigen Amtes auf die Ausweisung des deutschen Botschafters im Tschad, Jan-Christian Gordon Kricke, der am Karfreitag von der Militärregierung in N’Djamena zur persona non grata erklärt wurde und das zentralafrikanische Land innerhalb von 48 Stunden verlassen musste. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15/2023: Eiszeit weiterlesen

„Zu sehr eingemischt“: Tschad weist deutschen Botschafter aus

„Zu sehr eingemischt“: Tschad weist deutschen Botschafter ausDie Regierung des Tschad hat den deutschen Botschafter im Tschad zur persona non grata erklärt und beschlossen, ihn auszuweisen. Offiziellen Quellen zufolge hat der deutsche Diplomat 48 Stunden Zeit, um das Staatsgebiet zu verlassen. Er „habe sich zu sehr eingemischt“ und wurde wegen „unhöflicher Haltung“ gegenüber dem Tschad zur persona non grata erklärt, wie Quellen berichten. „Zu sehr eingemischt“: Tschad weist deutschen Botschafter aus weiterlesen

Tschad: Staatstrauer nach Tötung von einem Dutzend Soldaten durch Boko Haram

Tschad: Staatstrauer nach Tötung von einem Dutzend Soldaten durch Boko HaramDie Regierung des Tschad rief am Mittwoch, den 23. November, eine dreitägige Staatstrauer zum Gedenken an die tschadischen Soldaten aus, die am Dienstag bei einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram auf eine Stellung der Armee am Tschadsee getötet worden waren. Tschad: Staatstrauer nach Tötung von einem Dutzend Soldaten durch Boko Haram weiterlesen

Afrika-Lesetipp/SWP: Krisenbehaftete Transition im Tschad – Die Risiken dynastischer Machtsicherung

Afrika-Lesetipp/SWP: Krisenbehaftete Transition im Tschad - Die Risiken dynastischer MachtsicherungSeit dem gewaltsamen Tod von Präsident Idris Déby im April 2021 versucht die herrschende Elite im Tschad, ihre Macht durch die dynastische Nachfolge seines Sohnes Mahamat zu sichern. Mit dem Beschluss von Oktober 2022, den Übergangsprozess um zwei Jahre zu verlängern und Mahamat Déby einstweilen zum Präsidenten zu ernennen, werden die Risiken dieser Bestrebungen deutlicher. Die Taktik, oppositionelle Eliten durch selektive Kooptation zu spalten, stößt mit dem Aufkommen populistischer Kräfte an ihre Grenzen. Afrika-Lesetipp/SWP: Krisenbehaftete Transition im Tschad – Die Risiken dynastischer Machtsicherung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 43/2022: Unruhige Zeiten

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 43/2022: Unruhige ZeitenBurkina Faso vereidigt neuen Übergangspräsidenten: Am vergangenen Freitag wurde Ibrahim Traoré als neuer Übergangspräsident von Burkina Faso vereidigt. Der 34-Jährige hatte erst vor wenigen Wochen seinen Vorgänger Paul-Henri Sandaogo Damiba mithilfe eines erneuten Militärputsches aus dem Amt gedrängt und die Staatsgeschäfte des westafrikanischen Landes übernommen. Am Dienstag stellte dann Apollinaire Kyelem de Tembela, der vergangene Woche von Traoré zum Premierminister ernannt worden war, seine neue Regierung vor. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 43/2022: Unruhige Zeiten weiterlesen

Niedergeschlagene Proteste im Tschad: Premierminister spricht von 50 Toten und über 300 Verletzten

Niedergeschlagene Proteste im Tschad: Premierminister spricht von 50 Toten und über 300 VerletztenIn mehreren Städten im Tschad demonstrierten Menschen am gestrigen Donnerstag gegen die Mandatsverlängerung der Übergangsregierung. Da die Demonstration am Vortag von der Regierung verboten worden war, wurde sie von den Sicherheitskräften gewaltsam niedergeschlagen. Auf einer Pressekonferenz am Abend des 20. Oktober gab der Premierminister des Übergangs, Saleh Kebzabo (Foto), eine (vorläufige) Bilanz von rund 50 Toten und über 300 Verletzten bekannt. Niedergeschlagene Proteste im Tschad: Premierminister spricht von 50 Toten und über 300 Verletzten weiterlesen