Schlagwort-Archiv: Marokko

Warum Elon Musk und Tesla auf Marokko setzen

Warum Elon Musk und Tesla auf Marokko setzen

Der kalifornische E-Auto-Pionier Tesla hat seine erste afrikanische Tochtergesellschaft in Casablanca gegründet – ein strategischer Meilenstein mit weitreichender Bedeutung. Marokko bietet für Elon Musk den idealen Zugang sowohl zu Europa als auch zu Afrika: optimale logistische Anbindung, attraktive steuerliche Rahmenbedingungen, Zugang zu kritischen Rohstoffen und eine wachsende industrielle Infrastruktur. Eine Analyse eines Schritts, der die globale Elektromobilität neu ordnen könnte.

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TV-/Videotipp ZDFinfo: Millionengeschäft Cannabis – Marokkos illegaler Exportschlager

TV-/Videotipp ZDFinfo: Millionengeschäft Cannabis - Marokkos illegaler Exportschlager
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Marokko ist zweitgrößter Haschisch-Exporteur der Welt. Auch im Rif-Gebirge wird Cannabis angebaut. Doch während die einheimischen Bauern in Armut leben, machen andere das große Geld. Die Autoren begeben sich auf die Spur des Haschisch und reisen von den Anbaugebieten Marokkos über Spanien bis nach Amsterdam. Gespräche mit Cannabis-Bauern, Schmugglern und Behördenmitarbeitern zeigen, wer am meisten von der illegalen Droge profitiert.

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Marokko: Heiratsvermittlung live – Verkuppelung auf TikTok

Marokko: Heiratsvermittlung live - Verkuppelung auf TikTok

Auf TikTok boomt ein neuer Trend: In Livestreams bringt ein marokkanischer „Fkih“ Männer und Frauen zusammen, die sich zuvor nie begegnet sind. Ziel ist es, sich kennenzulernen und – bei gegenseitigem Interesse – zu heiraten. Vor Tausenden Zuschauern moderiert der Fkih die Gespräche, achtet auf respektvolle Kommunikation und schließt gelegentlich mit einem religiösen Gebet („Fatiha“) ab.

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Abschiebungen im ersten Quartal 2025 – hohe „Fesselungsquote“ vor allem bei Abschiebungen nach Afrika

Abschiebungen im ersten Quartal 2025 – hohe „Fesselungsquote“ vor allem bei Abschiebungen nach Afrika

Im ersten Quartal 2025 wurden 6151 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Der Anstieg vom ersten Quartal 2024 zum ersten Quartal 2025 beträgt 28,4 Prozent. Unter den Abgeschobenen im ersten Quartal 2025 waren 1339 Frauen und 1118 Minderjährige. Die große Mehrheit der Abschiebungen erfolgte auf dem Luftweg (5216). 913 Abschiebungen erfolgten auf dem Landweg, 22 auf dem Seeweg.

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Marokko: Immer mehr Cyberangriffe auf staatliche Institutionen

Marokko: Immer mehr Cyberangriffe auf staatliche Institutionen

Marokko könnte seit April 2025 bereits zum dritten Mal Opfer eines groß angelegten Cyberangriffs geworden sein. Eine Gruppe, die sich „Jabaroot DZ“ nennt und angibt, im Interesse Algeriens zu handeln, behauptet, die Server des marokkanischen Justizministeriums angegriffen zu haben, berichtet RFI.

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TV-/Videotipp/arte: 11.05.2025, 20h15: Das Blau des Kaftans (Marokko)

TV-/Videotipp/arte: 11.05.2025, 20h15: Das Blau des Kaftans (Marokko)

Halim und Mina führen eine traditionelle Schneiderei in der Medina von Salé, Marokko. Halim fertigt kunstvolle Kaftane in Handarbeit an, während Mina sich um die Kundschaft kümmert. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein Geheimnis: Halim ist homosexuell, ein Tabu in der konservativen Gesellschaft Marokkos. – Maryam Touzanis poetisches Drama wurde 2022 in Cannes prämiert.

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Marokko größter Abnehmer israelischer Waffen in Afrika – eine Allianz, die im Zeichen von Gaza für Unbehagen sorgt

Marokko größter Abnehmer israelischer Waffen in Afrika – eine Allianz, die im Zeichen von Gaza für Unbehagen sorgt

Ein geopolitisches Paradoxon im Maghreb: Während die israelische Offensive in Gaza die internationale Gemeinschaft spaltet, setzt das Königreich Marokko seine Waffenkäufe fort und bleibt dabei diskret der größte afrikanische Importeur israelischer Rüstungsgüter. Diese militärische Allianz steht in auffälligem Kontrast zur symbolischen Rolle von König Mohammed VI., der dem Al-Quds-Komitee vorsitzt, das sich der Verteidigung der palästinensischen Sache widmet. Diese Situation löst zunehmendes Unbehagen in der arabischen Welt und auch innerhalb Marokkos aus, wo die Proteste zunehmen.

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Westsahara: Großbritannien unterstützt marokkanischen Autonomieplan

Westsahara: Großbritannien unterstützt marokkanischen Autonomieplan

Nach den USA (2020), Spanien und Deutschland (2022) sowie Frankreich (2024) vollzieht nun auch Großbritannien einen bedeutenden außenpolitischen Kurswechsel. Das Vereinigte Königreich unterstützt faktisch die marokkanische Souveränität über das Gebiet – zulasten eines Referendums zur Selbstbestimmung, berichtet RFI.

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Kann Afrika seine Zukunft selbst finanzieren? Der mutige Vorstoß Marokkos

Kann Afrika seine Zukunft selbst finanzieren? Der mutige Vorstoß Marokkos

Angesichts sinkender internationaler Entwicklungshilfe und wachsender Finanzbedarfe sucht Afrika nach eigenen Wegen zur Selbstfinanzierung. Vom 1. bis 3. Juni findet in Marrakesch unter der Schirmherrschaft von König Mohammed VI. das „Ibrahim Governance Weekend“ statt – ein bedeutender Gipfel zur Neuausrichtung der afrikanischen Finanzstrategie.

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Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt – Marokko stoppt »Marsch für die Freiheit«

Lesetipp/Junge Welt: Westsahara-Konflikt - Marokko stoppt »Marsch für die Freiheit«

Marokko hat am Sonnabend einer Gruppe von 13 Aktivisten und Politikern aus Frankreich und Spanien die Einreise verweigert. Sie wollten vom spanischen Tarifa aus nach Tanger übersetzen, um am Dienstag vor dem Gefängnis in Kénitra eine Kundgebung für die Freilassung der sahrauischen politischen Gefangenen abzuhalten.

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Westsahara: Was wäre, wenn Trump ein Referendum zur Selbstbestimmung unterstützen würde?

Westsahara: Was wäre, wenn Trump ein Referendum zur Selbstbestimmung unterstützen würde?
Symbolbild

Die Unberechenbarkeit von Donald Trump ist längst bekannt. Der Mann, der Kim Jong-un erst umwarb und dann bedrohte, mit den Taliban verhandelte und später den Rückzug aus Afghanistan kritisierte, könnte auch in der Westsahara-Frage einen Kurswechsel vollziehen. Fast fünf Jahre nachdem er im Rahmen der Abraham-Abkommen die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt hatte, sieht sich der 45. US-Präsident nun mit einer neuen geopolitischen Lage konfrontiert, die ihn zu einer radikal anderen Lösung bewegen könnte.

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Wie Mauretanien Marokko auf der Atlantikroute der Migranten nach Europa überholt

Wie Mauretanien Marokko auf der Atlantikroute der Migranten nach Europa überholt

In den staubigen Gassen von Nouadhibou wird Hoffnung in Euro gehandelt. Was einst ein ruhiger Fischereihafen in Mauretanien war, hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten Startrampen nach Europa entwickelt. Während die europäischen Behörden ihre Kontrollen im Mittelmeerraum verstärken, entsteht eine neue atlantische Route, die die mauretanische Küste zu einem bedeutenden Migrationskorridor macht.

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Petition: Khalid aus Marokko muss bleiben – Ausbildung statt Abschiebung!

Petition: Khalid aus Marokko muss bleiben – Ausbildung statt Abschiebung!

Khalid kam vor zwei Jahren als junger Mensch ohne Familie aus Marokko nach Hamburg – allein, aber voller Hoffnung auf ein sicheres Leben und eine Zukunftsperspektive. Hier wohnt er in einer Jugendwohnung in Hamburg Mitte und wird von Heimathafen Kinder- und Jugendhilfe betreut.

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Marokko: Nachtclub wegen Verwendung der Nationalhymne für Alkoholwerbung geschlossen

Marokko: Nachtclub wegen Verwendung der Nationalhymne für Alkoholwerbung geschlossen

In Marrakesch wurde ein Nachtclub für 30 Tage geschlossen, weil er die marokkanische Nationalhymne zur Bewerbung alkoholischer Getränke genutzt hatte. Die Behörden verurteilten dies als schweren Angriff auf nationale Symbole, der strafrechtlich zu verfolgen sei.

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Diplomatische Krise zwischen Tunesien und Marokko: Das Kräftemessen verschärft sich

Diplomatische Krise zwischen Tunesien und Marokko: Das Kräftemessen verschärft sich

Tunesien hat offiziell die Amtszeit des marokkanischen Botschafters in Tunis beendet und damit einen Bruch besiegelt, der sich seit fast drei Jahren angebahnt hatte. Diese Entscheidung, die in einem angespannten regionalen Kontext fällt, markiert eine neue Etappe in der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Maghreb-Staaten. Hinter diesem diplomatischen Schritt verbergen sich Fragen von Souveränität, regionalen Allianzen und innenpolitisches Kalkül. Analyse einer Krise mit vielen Facetten.

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