Kategoriearchiv: Migration & Flucht

Lesetipp/Focus: Familie mitten in der Nacht nach Nigeria abgeschoben – Mutter springt aus Fenster

Symbolbild

Mitten in der Nacht wird in Berg bei München eine Familie aus einer Asylbewerberunterkunft geholt und in ein Flugzeug nach Nigeria gesetzt. Der Ort ist geschockt. Die Kinder besuchten Schulen im Umkreis, das Mädchen hatte geplant, von der Mittel- auf die Realschule zu wechseln. Sie wurde von der Stiftung Startchance gefördert. Jetzt wurde die Familie abgeschoben.

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Rettungsschiff Humanity 1 festgesetzt – während kriminelle Akteure auf See unterstützt werden

Foto: Marcel Beloqui Evardone / SOS Humanity

Berlin/Ortona, 10.12.2025. Gestern wurde zum ersten Mal ein Rettungsschiff der neu gegründeten Allianz „Justice Fleet“ festgesetzt, weil es die Einsatzkommunikation mit der libyschen Rettungsleitstelle verweigert hat. Die Justice Fleet erkennt libysche Akteure auf dem Mittelmeer aufgrund ihrer dokumentierten Menschenrechtsverletzungen nicht als legitim an. Italien hat die Festsetzung der Humanity 1 angeordnet, obwohl die erfahrene Besatzung ihre Rettungseinsätze in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht durchgeführt hat, während von der EU unterstützte libysche Akteure weiterhin ungestraft gegen internationales Recht verstoßen.

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Libyen verschärft Vorgehen gegen irreguläre Migration – bis zu 60.000 Abschiebungen pro Monat geplant

Libyen baut seine Abschiebepolitik massiv aus und plant, monatlich bis zu 60.000 Migranten ohne gültigen Aufenthaltsstatus in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Damit reagiert das Land auf die wachsende Migrationskrise, die viele afrikanische Staaten betrifft.

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Lesetipp/Tagesspiegel: „Ihr Land stinkt“: Minutenlange Tirade gegen Somalier – Trump beschimpft Migranten als „Müll“

US-Präsident Donald Trump hat Migranten aus Somalia für unerwünscht erklärt. Im Weißen Haus wütet er gegen die Einwanderer aus dem Land und gegen die bekannte somalischstämmige US-Politikerin Ilhan Omar.

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Lesetipp/BZ: Ist der Osten rassistischer als der Westen? Wie Schwarze Menschen Sachsen erleben

In Sachsen erfahren Schwarze Menschen sowohl Ausgrenzung als auch Solidarität. Rassismus ist dabei kein ausschließlich ostdeutsches Problem, sondern eine gesamtdeutsche Realität. Ein Gastbeitrag.

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Côte d‘Ivoire: Mehrere zehntausend burkinische und malische Asylsuchende erhalten Flüchtlingsstatus

In der Côte d‘Ivoire haben in den vergangenen Wochen mehr als 69.000 burkinische und 1.500 malische Asylsuchende den Flüchtlingsstatus erhalten. Eine eher diskrete „Enthüllung“, die lediglich aus einem technischen Dashboard hervorgeht, das am 20. November online gestellt wurde. Das Dokument stammt vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und der Daara, der ivorischen Behörde für Flüchtlingshilfe, brichtet RFI.

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Griechenland will Gespräche mit afrikanischen Ländern über die Einrichtung von Rückführzentren für Migranten führen

Griechenland, das lange ein wichtiger Eintrittspunkt für Flüchtlinge nach Europa war, möchte sich nun mehreren EU-Staaten anschließen, die die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afrika prüfen. Das sagte der griechische Migrationsminister am Mittwoch.

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Das Trump-Paradox und die WM: Roter Teppich auch für afrikanische Fans, Abschiebungen für afrikanische Migranten

Symbolbild, KI-generiert

In einer sorgfältig inszenierten Vorstellung im Weißen Haus hat Donald Trump soeben beispiellose Visa-Erleichterungen für afrikanische Fans der WM 2026 angekündigt. Eine spektakuläre Kehrtwende für einen Präsidenten, der gleichzeitig die massenhafte Abschiebung tausender Afrikaner ohne regulären Aufenthaltsstatus organisiert.

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Drei afrikanische Staaten sehen sich wegen gescheiterter Abschiebungen mit britischen Visabeschränkungen konfrontiert

Drei afrikanische Staaten stehen vor möglichen Visabeschränkungen des Vereinigten Königreichs, nachdem ihre Kooperation bei Abschiebungen als unzureichend eingestuft wurde. Das britische Innenministerium warnte, dass Reisebeschränkungen verhängt werden könnten, falls die Länder ihre Zusammenarbeit bei der Rückführung ihrer Staatsbürger nicht verbessern. Dies spiegelt wachsende Spannungen in Bezug auf die Einhaltung migrationspolitischer Vorgaben wider.

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Palästinenser behaupten, 2.000 Dollar pro Sitz für Flug nach Südafrika bezahlt zu haben

Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass einige Palästinenser für Plätze auf einem Charterflug nach Südafrika bezahlt haben – was Fragen darüber aufwirft, ob die Evakuierung tatsächlich rein humanitär war. Ihre unerwartete Ankunft soll sogar den südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa überrascht haben.

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Lesetipp/ND: EU-Migrationsabwehr: Frontex fliegt jetzt vor Westafrika – EU-Grenzagentur startet Überwachungsdienst auf Kap Verde

Zum Start der Frontex-Mission in Kap Verde reiste auch Direktor Hans Leijtens auf die Insel. Die Kooperation soll Flüge vor Senegal, Mauretanien und Gambia ermöglichen. Foto: Frontex/Facebook

Die EU-Grenzagentur Frontex will zukünftig Flugzeuge zur Aufklärung im Atlantik auf Kap Verde stationieren. Das machte die EU-Grenzagentur am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Für den Start der Mission war der Frontex-Direktor Hans Leijtens diese Woche in die Inselhauptstadt Praia gereist. Dort traf sich der Niederländer mit dem kapverdischen Staatsminister, dem Verteidigungs- sowie dem Innenminister und weiteren hochrangigen Regierungsmitgliedern.

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