Ein Beitrag von William Gyude Moore (Foto), Distinguished Fellow am Energy for Growth Hub in Washington, D.C. Von 2014 bis 2018 war er in Liberia als Minister unter Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf für die Infrastruktur des Landes zuständig.
Unter Einsatz ihres Lebens fördern Bergarbeiter in der Demokratischen Republik Kongo Coltan. Um den seltenen Rohstoff entbrennt ein weltweiter Machtpoker – Donald Trump mischt mit.
Die US-Regierung plant anscheinend, Investitionen von US-Firmen in die von Marokko besetzte Westsahara zu unterstützen. Das berichtete die Nachrichtenseite Africa Intelligence am Donnerstagabend. Demnach wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump kommerzielle Projekte US-amerikanischer Unternehmen in der Region durch die International Development Finance Corporation finanziell fördern.
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag eine neue Welle von Importzöllen angekündigt, die zwischen 10 % und 41 % liegen und Dutzende Länder betreffen. Unter Berufung auf Notfallbefugnisse verfolgt Trump damit weiterhin sein Ziel, das US-Handelsdefizit zu verringern.
Die Zentralbanken in Subsahara-Afrika – insbesondere in Nigeria, Tansania und Ghana – haben in letzter Zeit verstärkt Gold gekauft, um von den stark gestiegenen internationalen Preisen zu profitieren und ihre Devisenreserven zu stärken. Doch laut BMI, der Analyse-Tochter von Fitch Ratings, könnten diese Länder in Schwierigkeiten geraten, falls der Goldpreis einer technischen Korrektur nach unten unterliegt – mit potenziellen Kurs- und Liquiditätskrisen als Folge.
Auf Vorschlag von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan hat das Bundeskabinett heute die deutsche Ratifizierung von vier Handelsabkommen der EU mit Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun und sechs Ländern der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Südafrika) eingeleitet. Unternehmen erhalten durch die Abkommen einen langfristigen verlässlichen Rahmen für Handel und Investitionen.
Im Senegal ist die Fischerei eine tragende Säule der Nahrungsmittelindustrie. Doch Überfischung durch ausländische Flotten und die wachsende Fischmehlindustrie setzen die Küsten unter Druck. Essbarer Fisch wird exportiert – als Tierfutter für Europa und Asien. Die Folge: wachsende Nahrungsknappheit und Protest im Land.
In einem bedeutenden geopolitischen Schritt hat Niger ein Abkommen zur nuklearen Zusammenarbeit mit Russland unterzeichnet und damit die Umsetzung eines umfassenderen Abkommens zwischen Moskau und den drei militärisch geführten Regierungen der Allianz der Sahelstaaten (AES) – Burkina Faso, Mali und Niger – abgeschlossen.
Sie durchqueren Savannen, Berge und tropische Regenwälder – oft im Verborgenen –, um das zu bewahren, was von der Wildnis Afrikas noch übrig ist. Ranger sind auf dem Kontinent die Wächter eines gefährdeten Naturerbes. Ihre Aufgabe ist ebenso essenziell wie gefährlich: Sie kämpfen gegen Wilderei, organisierte Kriminalität, extreme Wetterbedingungen und die Folgen des Klimawandels. Hinter den Uniformen stehen engagierte Frauen und Männer – darunter die „Löwinnen“ Kenias –, die ein Berufsbild neu definieren, das lange Zeit Männern vorbehalten war. Ihr Mut stellt die zentrale Frage nach dem Zusammenleben von Mensch und Natur.
Das US-amerikanische Unternehmen KoBold Metals hat ein neues Abkommen zur Rohstofferkundung mit der Demokratischen Republik Kongo geschlossen und vertieft damit seine Präsenz in einem der rohstoffreichsten Länder der Welt. Wie die Präsidentschaft des Kongo am Donnerstag mitteilte, hat das von Milliardären wie Jeff Bezos und Bill Gates unterstützte Unternehmen eine „Grundsatzvereinbarung“ getroffen, um Abbaugenehmigungen im Land zu beantragen.
Die Demokratische Republik Kongo (DRK) hat ein Sponsoringabkommen im Wert von über 40 Millionen Euro mit dem spanischen Fußballverein FC Barcelona abgeschlossen, um das Land trotz anhaltender innerer Konflikte als touristisches Reiseziel zu bewerben.
Chinas Bestreben, seine Währung – den Yuan – international zu etablieren, gewinnt in Afrika zunehmend an Bedeutung. Der Kontinent entwickelt sich dabei zu einem strategischen Testfeld für Pekings umfassendere Bestrebungen zur Entdollarisierung.
Deutschland habe seine Beziehungen zur südlichen Halbkugel zu lange vernachlässigt, während Russland und China ihren Einfluss vergrößert hätten, sagte der SPD-Vorsitzende zum Auftakt des Treffens der G20-Staaten im südafrikanischen Durban. Konkret kündigte Klingbeil eine erste Tranche von zehn Millionen Euro für die Weltbank zur Unterstützung privater Investitionen in Afrika an.
Vor zehn Jahren rief die Afrikanische Union (AU), ein Zusammenschluss der 55 afrikanischen Staaten, mit der „Agenda 2063“ ein Konzept zur Entwicklung der Wirtschaft ins Leben. Was ist daraus geworden?
Eine erfolgreiche Stabilisierung der Staatsschulden erfordert Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Finanzen und Institutionen, flankiert von wachstumsfördernden Strukturreformen und einem soliden makroökonomischen Umfeld.