Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Menschenrechtsverletzungen in Tansania: Volkswagen muss Beteiligung an CO2-Projekt stoppen

Menschenrechtsverletzungen in Tansania: Volkswagen muss Beteiligung an CO2-Projekt stoppen

Die Maasai International Solidarity Alliance (MISA) – zu deren Mitgliedern die Menschenrechtsorganisationen FIAN und Gesellschaft für bedrohte Völker gehören – setzt sich für die Verteidigung der Menschen- und Landrechte der Maasai im Norden Tansanias ein. In einem heute veröffentlichten Statement an Volkswagen fordert MISA das Unternehmen erneut dazu auf, sich von Kohlenstoffprojekten im Norden Tansanias zu distanzieren. Diese bedrohen laut den Organisationen die dort ansässigen indigenen Maasai-Gemeinschaften.

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Wirtschaft dringt auf Wende in der deutschen Afrika-Politik

Wirtschaft dringt auf Wende in der deutschen Afrika-Politik
Botschaftertreffen 2024 © DIHK / Jens Schicke

Für konkrete Richtungsentscheidungen in der neuen Afrika-Strategie der Bundesregierung plädieren Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) und die Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) anlässlich eines Botschafterempfangs am Abend des 7. Juli in Berlin.

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Cannabis: König Mohammed VI. will Marokko zur Apotheke der Welt machen

Cannabis: König Mohammed VI. will Marokko zur Apotheke der Welt machen
Marokkos könig setzt auf Cannabis (KI-Bild)

Marokko, laut UN der weltweit größte Produzent von Cannabis, will seinen traditionell illegalen und von Drogenhändlern dominierten Cannabissektor in eine legale Industrie für medizinisches Cannabis umwandeln – gesteuert von großen nationalen Unternehmen und dem Staat. Diese Umstrukturierung, die 2021 begann, nimmt 2025 mit beeindruckenden Produktionszahlen zunehmend Gestalt an.

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PAPSSCARD: Afrika führt seine eigene Zahlungskarte ein

PAPSSCARD: Afrika führt seine eigene Zahlungskarte ein

Es ist ein historischer Meilenstein für den afrikanischen Kontinent: Mit der PAPSSCARD, die am 27. Juni 2025 in Abuja während der 32. Jahrestagung der Afreximbank vorgestellt wurde, beginnt eine neue Ära im afrikanischen Zahlungsverkehr. Diese panafrikanische Zahlungskarte wurde entwickelt, um den Afrikanerinnen und Afrikanern eine Alternative zu internationalen Zahlungsnetzwerken zu bieten – und symbolisiert den wachsenden Wunsch des Kontinents nach unabhängigen, modernen und integrierten Finanzlösungen.

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Äthiopische Gesundheitsarbeiter starten landesweiten Streik wegen niedriger Löhne und schlechter Arbeitsbedingungen

Äthiopische Gesundheitsarbeiter starten landesweiten Streik wegen niedriger Löhne und schlechter Arbeitsbedingungen

Addis Abeba, Äthiopien – Gesundheitsarbeiter in Äthiopien haben einen landesweiten Streik begonnen, nachdem ein Teilstreik, der am 12. Mai begonnen hatte, keine nennenswerten Reaktionen der Regierung zur Folge hatte. Mit dem Streik fordern sie bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Der Protest wirft ein Schlaglicht auf die sich verschärfende Krise im äthiopischen öffentlichen Gesundheitswesen – ausgelöst durch wirtschaftliche Not, berufliche Unzufriedenheit und ein wachsendes Lohngefälle zu medizinischen Fachkräften in Nachbarländern.

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Lesetipp/treffpunkteuropa.de: Auf Kollisionskurs – Die Auswirkungen von Westsaharas Kolonialisierung auf die Klimapolitik

Lesetipp/treffpunkteuropa.de: Auf Kollisionskurs - Die Auswirkungen von Westsaharas Kolonialisierung auf die Klimapolitik

Westsahara ist Afrikas letzte Kolonie. Seine Ressourcen werden jedoch nicht nur völkerrechtswidrig von Marokko ausgebeutet, sondern auch von europäischen Konzernen – im Namen der Energiewende. Ressourcenabbau für europäischen Klimaschutz, auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt, vereint in Westsahara Kolonialismus und Kapitalismus auf nahtlose Weise.

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Lesetipp/DW: Der Nahost-Konflikt und die Folgen für Afrika – Ein Überblick

Lesetipp/DW: Der Nahost-Konflikt und die Folgen für Afrika - Ein Überblick

Die Auswirkungen des Nahost-Konflikts treffen Afrika laut Experten eher indirekt: Die größte Gefahr droht am Horn von Afrika, falls sich Iran und Huthi-Rebellen noch stärker zusammenschließen. Durch den Israel-Iran-Konflikt in Nahen Osten droht eine zunehmende Instabilität in der Region; diese Entwicklung könnte auch Folgen für die Länder auf dem afrikanischen Kontinent haben.

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Malis Militärregierung beginnt mit russischer Unterstützung den Bau einer Goldraffinerie

Malis Militärregierung beginnt mit russischer Unterstützung den Bau einer Goldraffinerie

Mali hat mit dem Bau einer neuen Goldraffinerie begonnen, die in Zusammenarbeit mit Russland entsteht. Die militärisch geführte Übergangsregierung sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Kontrolle über die eigenen Bodenschätze zu stärken. Die geplante Raffinerie wird zu 62 % dem malischen Staat gehören, während das russische Unternehmen Yadran die restlichen 38 % der Anteile hält.

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TV-/Videotipp/arte: China und Äthiopien: eine ungleiche Partnerschaft?

TV-/Videotipp/arte: China und Äthiopien: eine ungleiche Partnerschaft?
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Im kleinen Örtchen Dukem nahe Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, steht ein riesiger chinesischer Industriepark, der expandieren soll – auf dem Land von äthiopischen Bauern in der Umgebung. Die Dokumentation begleitet das Großvorhaben über vier Jahre und zeigt die Konflikte, die zwischen den chinesischen Investoren und den Äthiopiern entstehen.

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Das afrikanische Land, das am stärksten unter den Raketenangriffen Irans und Israels leidet

Das afrikanische Land, das am stärksten unter den Raketenangriffen Irans und Israels leidet

Der Nahe Osten ist in den letzten Jahren immer wieder Schauplatz von Raketenangriffen geworden. Die Spannungen in der Region nehmen stetig zu, ohne dass ein Ende der Eskalation in Sicht ist. Die Auswirkungen dieser Auseinandersetzungen haben mittlerweile auch Afrika erreicht – insbesondere die Länder der MENA-Region (Nahost und Nordafrika). Zurzeit spürt Ägypten die wirtschaftlichen Folgen des jüngsten Konflikts zwischen Israel und Iran am stärksten.

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DR Kongo: US-amerikanische, britische und kongolesische Beamte weihen die Kiswishi City Special Economic Zone ein

DR Kongo: US-amerikanische, britische und kongolesische Beamte weihen die Kiswishi City Special Economic Zone ein
(PRNewsfoto/Kiswishi City/Rendeavour)

Amerikanische, britische und kongolesische Regierungsvertreter gaben mit dem ersten Spatenstich für eine 50 Millionen USD teure Pepsi-Abfüllanlage und ein Congo Petrol-Tanklager den Startschuss für bedeutende ausländische Direktinvestitionen in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Bei der Einweihung der Kiswishi City Special Economic Zone (SEZ), der ersten privaten SEZ in der Demokratischen Republik Kongo, begannen die Beamten auch mit dem Bau eines One-Stop Shop für beschleunigte staatliche Dienstleistungen für Investoren.

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Warum Elon Musk und Tesla auf Marokko setzen

Warum Elon Musk und Tesla auf Marokko setzen

Der kalifornische E-Auto-Pionier Tesla hat seine erste afrikanische Tochtergesellschaft in Casablanca gegründet – ein strategischer Meilenstein mit weitreichender Bedeutung. Marokko bietet für Elon Musk den idealen Zugang sowohl zu Europa als auch zu Afrika: optimale logistische Anbindung, attraktive steuerliche Rahmenbedingungen, Zugang zu kritischen Rohstoffen und eine wachsende industrielle Infrastruktur. Eine Analyse eines Schritts, der die globale Elektromobilität neu ordnen könnte.

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TV-/Videotipp ZDFinfo: Millionengeschäft Cannabis – Marokkos illegaler Exportschlager

TV-/Videotipp ZDFinfo: Millionengeschäft Cannabis - Marokkos illegaler Exportschlager
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Marokko ist zweitgrößter Haschisch-Exporteur der Welt. Auch im Rif-Gebirge wird Cannabis angebaut. Doch während die einheimischen Bauern in Armut leben, machen andere das große Geld. Die Autoren begeben sich auf die Spur des Haschisch und reisen von den Anbaugebieten Marokkos über Spanien bis nach Amsterdam. Gespräche mit Cannabis-Bauern, Schmugglern und Behördenmitarbeitern zeigen, wer am meisten von der illegalen Droge profitiert.

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Beziehungen Ukraine – Afrika wackeln, Mali trifft eine harte Entscheidung

Beziehungen Ukraine - Afrika wackeln, Mali trifft eine harte Entscheidung

Nach dem offiziellen Abbruch der Beziehungen zur Ukraine bereitet Mali nun ein Importverbot für ukrainische Waren vor. Diese Ankündigung, die von Aliou Touankara, einem Abgeordneten des Nationalen Übergangsrates Malis, gemacht wurde, spiegelt die wachsende Unzufriedenheit Bamakos mit der Ukraine im Kontext zunehmender geopolitischer Spannungen in der Sahelzone wider.

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