Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Gestern Nachmittag wurde einem marokkanischen Staatsangehörigen am Grenzübergang Iffezheim im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen die Einreise verweigert. Gegenüber den Beamten konnte er sich mit einem marokkanischen Reisepass ausweisen. Weitere Dokumente, die seine Einreise und seinen Aufenthalt legitimieren würden, konnte der Mann jedoch nicht vorlegen.

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Weißes Haus ordnet US-Boykott des G20-Gipfels in Südafrika an

Weißes Haus ordnet US-Boykott des G20-Gipfels in Südafrika an

Das Weiße Haus hat US-Regierungsbehörden angewiesen, die Zusammenarbeit mit dem bevorstehenden G20-Gipfel, der in Südafrika stattfinden soll, einzustellen. Die Regierung von Präsident Donald Trump bekräftigte damit ihre Entschlossenheit, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, die später in diesem Jahr in Südafrika stattfinden wird. Wie die Washington Post berichtete, habe der Nationale Sicherheitsrat US-Behörden und Ministerien angewiesen, alle Vorbereitungen für den G20-Gipfel zu stoppen, der unter dem Motto „Solidarität, Gleichheit, Nachhaltigkeit“ im November geplant ist.

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Katar schiebt 75 tansanische Lkw-Fahrer ab – moderne Fahrzeuge überfordern sie

Katar schiebt 75 tansanische Lkw-Fahrer ab – moderne Fahrzeuge überfordern sie

75 tansanische Lkw-Fahrer wurden aus Katar abgeschoben, weil sie mit den hochmodernen Fahrzeugen vor Ort nicht umgehen konnten. Die Fahrer, die in Tansania auf veralteten, manuellen Lkw geschult worden waren, reagierten nach ihrer Ankunft in Katar schockiert auf die automatisierten Volvo-Trucks. Diese hochentwickelten Fahrzeuge sind mit digitalen Bedienfeldern und GPS-gestützter Navigation ausgestattet – Technik, die die Fahrer überforderte.

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Gabun: Familie Bongo geht ins Exil nach Angola

Gabun: Familie Bongo geht ins Exil nach Angola
Ali Bongo Ondimba bei seiner Ankunft in Luanda. An seiner Seite, seine Ehefrau Sylvia – ihr Profil ist hinter der rechten Wange des Ex-Präsidenten zu erkennen. © Facebook/Presidência da República – Angola

Wie mehrere Medien berichten, haben Ali Bongo Ondimba und seine Angehörigen Gabun verlassen. Die ehemalige Präsidentenfamilie wurde diskret ausgeflogen und befindet sich nun in Angola. Die angolanische Präsidentschaft selbst gab dies auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bekannt. Demnach ist die Familie Bongo unter Vermittlung des angolanischen Präsidenten João Lourenço – zugleich amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union – kürzlich in Luanda eingetroffen.

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Guinea: „Aluminium: Deutschlands Profit ist Guineas Schaden“

Guinea: "Aluminium: Deutschlands Profit ist Guineas Schaden“

Petitionsübergabe mit 42.000 Unterschriften an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE): Aufgrund anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen beim Bauxitabbau durch die Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) für die deutsche Industrie haben die NGOs FIAN, PowerShift und Rettet den Regenwald heute dem BMWE eine Petition mit rund 42.000 Unterschriften übergeben. 

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Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Das Phänomen der Straßenkinder im Senegal, insbesondere der sogenannten „Talibés“ – junge Jungen, die von ihren Familien in Koranschulen (Daaras) geschickt werden – bleibt trotz staatlicher Verpflichtungen und der Bemühungen zahlreicher NGOs eine anhaltende Realität. Obwohl Anstrengungen unternommen wurden, um das erzwungene Betteln zu beenden und die Lebensbedingungen dieser Kinder zu verbessern, ist die Lage weiterhin besorgniserregend.

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Äquatorialguinea verlegt seine Hauptstadt auf das afrikanische Festland

Äquatorialguinea verlegt seine Hauptstadt auf das afrikanische Festland

Seit über einem Jahrzehnt verfolgt Äquatorialguinea ein ehrgeiziges Projekt: Die Verlegung seiner Hauptstadt von der Insel Malabo auf das Festland, in die neu errichtete Stadt Ciudad de la Paz. Zwischen modernistischer Vision, wirtschaftlichen Herausforderungen, Misswirtschaft und Korruption symbolisiert dieser Umzug sowohl die Ambitionen als auch die Widersprüche dieses kleinen, ölreichen Landes in Zentralafrika.

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Senegal: Wenn das leere Meer die Fischer in die Flucht nach Spanien treibt

Senegal: Wenn das leere Meer die Fischer in die Flucht nach Spanien treibt

Im Senegal ist das Meer, einst Lebensquelle für viele, heute für tausende Fischer ein Symbol der Verzweiflung geworden. Der Grund: massive Überfischung durch ausländische Fangflotten, die die lokalen Fischbestände drastisch dezimieren und ganze Gemeinschaften ihrer Lebensgrundlage berauben. Angesichts wachsender Not bleibt vielen Senegalesen keine andere Wahl, als ihr Glück anderswo zu suchen – oft unter Lebensgefahr – indem sie sich in Pirogen auf den gefährlichen Weg zu den Kanarischen Inseln machen. Ein menschliches Drama, das sich weitgehend unbeachtet zwischen den senegalesischen Küsten und den Seegrenzen Europas abspielt.

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CO2-Zertifikate/Kenia: Umstrittenes Projekt erneut ausgesetzt; Beiersdorf, Meta und Netflix Kunden

CO2-Zertifikate/Kenia: Umstrittenes Projekt erneut ausgesetzt; Beiersdorf, Meta und Netflix Kunden
Ein Maasai-Hirte mit seinem Vieh © beckwith & fisher

Ein höchst umstrittenes Projekt zum Handel mit Emissionszertifikaten in Kenia, das indigene Hirt*innen bedroht, wurde von Verra, der wichtigsten Zertifizierungsstelle für solche Projekte, zum zweiten Mal ausgesetzt. Dies ist eine beispiellose Kritik an dem Projekt und unterstreicht gleichzeitig das wiederholte Versagen von Verra.

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IPG-Journal: Deutschlands Afrikapolitik – Realistisch und pragmatisch

IPG-Journal: Deutschlands Afrikapolitik - Realistisch und pragmatisch

Deutschland wird in Afrika eine ungewohnte Führungsrolle spielen müssen. Am Horn von Afrika bietet sich eine Kooperation mit China und der Türkei an. Die neue Bundesregierung sollte die Gelegenheit für eine moderne Afrikapolitik und eine postkolonial sensible Entwicklungspolitik nutzen. Sie will laut Koalitionsvertrag „dem strategischen Stellenwert Afrikas gerecht werden“. Das ergibt Sinn. Wer einen regelbasierten Multilateralismus verteidigen und damit auch den wirtschaftlichen Wohlstand Deutschlands absichern will, wird dies kaum ohne afrikanische Länder tun können. Wer Fachkräfte für ein alterndes Land anwerben will, wird dafür attraktive Angebote an afrikanische Gesellschaften entwickeln müssen. Und wer den Frieden in Europa schützen will, muss gemeinsam mit afrikanischen Partnern auch für Stabilität an der Südflanke der NATO sorgen, wo sich derzeit vom Horn von Afrika bis nach Westafrika bewaffnete Konflikte ausbreiten.

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Republik Kongo: Prinz Harrys Naturschutzorganisation African Parks bestätigt Missbräuche

Republik Kongo: Prinz Harrys Naturschutzorganisation African Parks bestätigt Missbräuche
Prinz Harry spricht bei einer Veranstaltung von African Parks in New York im Jahr 2024. © Sussex.com

Eine neue Untersuchung bestätigt, dass es durch Ranger der Naturschutzorganisation African Parks zu Übergriffen gekommen ist. Indigene Baka hatten zuvor Anschuldigen von Misshandlungen und Folter gegen die Organisation erhoben, in deren Vorstand Prinz Harry sitzt. Die Untersuchung folgte auf Beschwerden von Survival International sowie Presseberichten von tagesschau.de und anderen. Sie wurde von der bekannten Anwaltskanzlei Omnia Strategy durchgeführt.

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