Weil Industrie- und zunehmend auch Schwellenländer altern, brauchen sie die legale Einwanderung der afrikanischen Jugend. Beispiel China: Dort leben bereits mehr Nigerianer als Indonesier.
Ein Urteil von bisher nie dagewesener Härte: In Nigeria wurde drei Jahre nach dem Tod der bekannten Gospelsängerin Osinachi Nwachukwu ihr Ehemann zum Tode durch Hängen verurteilt. Osinachi, international bekannt durch ihren Hit „Ekwueme“, starb im April 2022 im Alter von 42 Jahren. Es sei angemerkt, dass Todesurteile in Nigeria zwar verhängt, aber nur selten tatsächlich vollstreckt und meist in Haftstrafen umgewandelt werden, berichtet RFI.
Russlands Einfluss in Afrika wächst – nicht nur in den Bereichen Handel und Militär, sondern auch auf spiritueller Ebene. In den letzten Monaten wurde die religiöse Beziehung zwischen beiden Regionen mehrfach thematisiert.
Eine Kandidatin stellt sich vor. Quelle: Screenshot D!NK-TV auf youtube.
Inspiriert von The Bachelor, sorgt die Reality-Show Latey in Äthiopien für Aufsehen – irgendwo zwischen Faszination und Kontroverse. In einem Land, in dem Gefühle eher zurückhaltend gezeigt werden, stellt dieses Format, bei dem zehn Frauen um einen Mann buhlen, gesellschaftliche Normen auf den Kopf und entfacht eine landesweite Debatte über die Rolle der Frau, die Liebe und den kulturellen Wandel.
Leke lebt in Kapstadt. Die meiste Zeit ist er allein unterwegs. Er fühlt sich einsam. Um seinem Alleinsein zu entkommen, versucht er, Fremden näherzukommen. Dabei nimmt er kleine, scheinbar unbedeutende Gegenstände von ihnen an sich und bewahrt sie auf.
Noch nie war ein Geistlicher aus Afrika Hausherr im Vatikan – doch auf dem Kontinent sehnen sie sich danach. Ein Kardinal aus Ghana könnte ein möglicher Anwärter sein.
Von den kleinen Geldscheinen junger Zwangsprostituierter und Drogendealer überall in Europa bis zu den vielen Milliarden, die die Bosse vor allem über Immobiliendeals waschen – der Film folgt den weltweiten Machenschaften der sogenannten „nigerianischen Mafia“. Ein investigativer Film über Täter, Opfer und Ermittler.
Rund 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid gehört das meiste Farmland in Südafrika noch immer weißen Großgrundbesitzern. Einige der Nachfahren weißer Einwanderer in Südafrika fühlen sich jedoch zunehmend von der Stimmung im Land bedroht, wittern mit Blick in Richtung USA jedoch Morgenluft.
Eine Achtjährige verschwindet in Somalia und wird Monate später durch Zufall entdeckt: Eine Verwandte hatte sie mit einem Onkel zwangsverheiratet. Junge Aktivistinnen hoffen, dass das Aufsehen über diesen besonders krassen Fall einen gesellschaftlichen Wandel im Land bewirkt.
Tramadol ist ein Medikament aus der Gruppe der Opioide, das ursprünglich in Krankenhäusern zur Schmerzlinderung bei starken Schmerzen eingesetzt wurde. Im Laufe der Jahre hat sich Tramadol jedoch in vielen westafrikanischen Ländern zu einer weit verbreiteten Droge entwickelt – sowohl unter Arbeitern, die körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten nachgehen, als auch unter Jugendlichen, die auf der Suche nach einem künstlichen Rauschzustand sind.
Ein Imam der Chninat-Moschee hat in Oulad Teïma nahe der Stadt Taroudant für Aufsehen gesorgt, nachdem er ein Video veröffentlichte, in dem er Frauen auffordert, nicht mehr an den Gemeinschaftsgebeten teilzunehmen – insbesondere an den Tarawih-Gebeten während des heiligen Monats Ramadan. Er begründete dies mit angeblichem respektlosem Verhalten gegenüber der Heiligkeit der Moschee.
In Madagaskar sorgt ein erschütternder Vorfall für große Aufregung in den sozialen Netzwerken. Seit Freitag, dem 14. März, kursiert auf Facebook ein Video, das zeigt, wie eine madegassische Sängerin sexuell missbraucht wird. Bereits seit mehreren Monaten weigerte sich die Sängerin, auf die Erpressungsversuche der Besitzer dieses Videos einzugehen, die mit der Veröffentlichung drohten. Seit der Veröffentlichung wird Meizah, wie sie heißt, massiv belästigt und diffamiert. Der Fall hat schnell nationale Ausmaße angenommen und sogar eine Reaktion der Regierung hervorgerufen, berichtet RFI.
Für den Norwegischen Flüchtlingsrat ist es eine der am meisten vernachlässigten Krisen der Welt. Und doch ist Gewalt in den beiden überwiegend englischsprachigen Regionen Kameruns, dem Nordwesten und dem Südwesten, nach acht Jahren bewaffneten Konflikts zwischen separatistischen Gruppen, die die Unabhängigkeit eines anglophonen Kameruns fordern, und den Regierungstruppen aus Yaoundé immer noch Realität. Eine Reportage von RFI.